Das Wappen der Benediktinerabtei Münsterschwarzach
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Wappen der Abtei Münsterschwarzach |
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Schild gespalten von einer aufsteigenden, eingerundeten blauen Spitze, die mit zwei gekreuzten goldenen (oder silbernen) Abtsstäben belegt ist; im (heraldisch) rechten (vorderen) Seitenfeld auf Blau ein hersehender, goldener Löwenkopf mit einem goldenen Sparren im Maul; das linke Seitenfeld (vielfach) siebenmal geteilt von Blau und Silber (mit Blau oben anfangend), von einem Adler mit goldener Krone in verwechselten Farben belegt. Der Blick des Adlers ist nach innen gewandt.
Das untere Feld mit den zwei gekreuzten Abtsstäben (das kleine Abteiwappen) weist auf die beiden Klöster hin, aus denen Münsterschwarzach hervorgegangen ist: auf das um 788 in Münsterschwarzach an der Stelle des heutigen Klosters errichtete Benediktinerinnenkloster und auf das 816 in Megingaudshausen/Oberlaimbach (Mfr.) gegründete Benediktinerkloster, dessen Mönche nach 877 in das aufgelassene Frauenkloster übersiedelten. Der Löwe erinnert an das fränkische Adelsgeschlecht der Mattonen, welche das Frauenkloster in Münsterschwarzach und unter Graf Megingaud das Männerkloster in Megingaudshausen gründeten. Der Adler lenkt den Blick auf den Würzburger Bischof Adalbero von Lambach-Wels/Oberösterreich (1045-1090), der zusammen mit Abt Egbert aus Gorze in Lothringen (1047-1077) Münsterschwarzach zur hohen Blüte führte.