Ein Stern
ist mir ins Herz gefallen,
ist Unrast mir und Ruh.
Er treibt mich fort
zu allen, allen,
und singt in mir:
Nur du!
(Klaus Hemmerle)
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07.01.2009
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TAGESHEILIGER

Raimund von Peñafort

Ordensgeneral
* um 1175 auf Schloss Peñafort bei Barcelona in Spanien
† 1275 in Barcelona in Spanien

 
Raimund wurde nach Studien an der berühmten Hochschule von Bologna einer der bedeutendsten Rechtsgelehrten des Mittelalters. In Bologna erlebte er in eine "Volksmission" von Dominikanern. Zusammen mit dem Bischof von Barcelona, der von Rom über Bologna nach Spanien zurückreiste, kehrte er nach Spanien heim, trat 1222 in Barcelona in den Dominikanerorden und wirkte bei der Gründung des Ritterordens der Mercedarier mit. Von Papst Gregor IX. nach Rom gerufen, wurde er 1230 dessen Rechtsberater und zugleich Beichtvater; er war dabei, als der Papst Dominikus heilig sprach.
 
Drei Jahre lang amtierte Raimund als Ordensgeneral der Dominikaner, er überarbeitete die Ordensregeln grundlegend. Im Alter kehrte er nach Barcelona zurück, predigte gegen Juden und Mauren und gründete Schulen, in denen orientalische Sprachen gelehrt wurden als notwendige Voraussetzung einer Missionierung unter Juden und Muslimen. Ein Erlass des aragonischen Königs von 1242 dürfte auf Raimunds Anregung zurückgehen: in ihm werden Juden und Muslime zur Teilnahme an offiziellen Bekehrungspredigten verpflichtet. Raimund wurde fast 100 Jahre alt.
 
Die Mantel-Legende erzählt, wie Raimund den König von Aragonien, Jakob I., ob seines sittenlosen Lebenswandels getadelt hatte; der König verbot unter Androhung der Todesstrafe, dass jemand Raimund helfe übers Meer zu fliehen, worauf der die Seefahrt ohne Schiff auf seinem Mantel unternommen hat.
TAGESLESUNG

1 Joh 3,22 – 4,6

alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt.
Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.
Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.
Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen.
Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, Jesus Christus sei im Fleisch gekommen, ist aus Gott.
Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt.
Ihr aber, meine Kinder, seid aus Gott und habt sie besiegt; denn Er, der in euch ist, ist größer als jener, der in der Welt ist.
Sie sind aus der Welt; deshalb sprechen sie, wie die Welt spricht, und die Welt hört auf sie.
Wir aber sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.
TAGESEVANGELIUM

Mt 4,12–17.23–25

Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück.
Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali.
Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
Das Land Sebulon und das Land Naftali, /
die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, /
das heidnische Galiläa:
das Volk, das im Dunkel lebte, /
hat ein helles Licht gesehen; /
denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, /
ist ein Licht erschienen.
Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.
Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie alle.
Scharen von Menschen aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem und Judäa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten ihm.