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1. Fastensonntag

Lesungen des Tages: Dtn 264-10; Röm 10,8-13; Lk 4,1-13

Aus dem Evangelium:
Mk 5,25
Mk 5,25
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Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot (Lk 4,3-4).

Gedanken zum Tage: Wir alle haben einen Hunger nach bleibendem Glück. Diesen Hunger sofort und sinnenhaft spürbar zu stillen, ist unsere Versuchung. Ihr unterliegen wir allzu leicht und merken dabei nicht mehr, dass der Hunger nach Glück ein Sehnen nach Gott ist. Weil viele diesen Hunger mit geschaffenen Dingen zu stillen suchen, wird es nötig, immer noch mehr aus der Natur herauszupressen. Dieser Versuch muss scheitern. Denn die Sehnsucht nach Glück, auf das unser Herz angelegt ist, kann nur Gott selbst erfüllen. Das Wort, das Jesus dem Versucher gesagt hat, gilt uns allen: „Der Mensch lebt nicht nur vom Brot.“

Darum gilt es umzudenken. Immer wieder ist der Ruf nach dem einfachen Leben zu hören. Die Kirche wird nicht müde, uns jedes Jahr in der Fastenzeit diesen Weg zu führen. Wir müssen Ballast abwerfen, damit uns die Augen aufgehen für die recht Ordnung der Dinge und ihre Werte. Genügsamkeit ist angesagt. Nur so finden wir zu einem richtigen Umgang mit der Schöpfung und zu einem Lebensstil, mit dem wir vor Gott bestehen können. (Friedrich Kardinal Wetter)

 

 
 
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