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3. Fastensonntag

Lesungen des Tages: Ex 3, 1-8a.13-15; 1Kor 10,1-6.10-12; Lk 13,1-9

Aus dem Evangelium:
Mt 9,27-31
Mt 9,27-31
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Der Mann sagte zu seinem Weingärtner: „Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?“ (Lk 13,7)

Gedanken zum Tage: „Ihr Christen seid doch auch nicht anders als alle!“, so tönt es uns entgegen. […] Es geht um die Frage, die doch ein Stachel in unserem Fleisch sein sollte: Bemerkt man bei Christen wenigstens an einigen Stellen des Lebens ein „Anderssein“? [..] Wie könnte „Anderssein“ heute ausschauen? Ich sage es in „Kurzfassung“ so: Christen, die anders sind, erwarten noch etwas, über alle Versandhauskataloge hinaus. Sie können noch Dinge loslassen, um so größere Freiheit zu gewinnen. Sie müssen sich nicht dauernd berieseln und betäuben lassen, sondern sie sind fähig zu innerer Stille und Sammlung. Sie ziehen das eigene Denken vor und freuen sich auch an den kleinen und gewöhnlichen Dingen des Lebens. Solche Christen können ab und zu sich selbst vergessen, um im Versinken von Zeit und Arbeit von Ansprüchen und Sorgen selig zu sein […] Solche Christen können trotz erfahrener Enttäuschungen immer neu vertrauen, weil sie sich nie allein am Werk wissen, sondern Gott und seinen Geist, der die Herzen lenkt. (Bischof Dr. Joachim Wanke)


 
 
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