5. FastensonntagLesungen des Tages: Jes 43, 16-21; Phil 3,8-14; Joh 8,1-11
Aus dem Evangelium:
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| Mt 9,24 |
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Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr! (Joh 8,11b)
Gedanken zum Tage: Der Gott, den Jesus gelehrt, den er in seinem Leben und in seinem Sterben am Kreuz bezeugt hat, ist nicht nur der Grund für die christliche Nächstenliebe. Er und nur er ermöglicht auch eine Gottesliebe ohne jede Angst. Er schenkt die Gewissheit, dass Gott unendlich gut zu uns ist, so dass wir deshalb auch mit uns selbst, mit allen Mitmenschen und nicht zuletzt mit Gott gut sein können. In Jesus offenbart sich Gott als die absolute Liebe. Durch ihn wissen wir: Gott liebt jeden Menschen ohne Unterschied, ohne Ausnahme, ohne Vorbedingung, ohne Vorbehalt, ohne Ende. Er ist der barmherzige Vater, der jede Schuld tilgen will, auch wenn sie noch so schwer ist. […] Gott, der in Jesus Christus unser Nächster wurde, ist die einzig befriedigende Antwort auf die Fragen, die die Menschheit von Anfang an umtreiben und quälen: auf die Gottesfrage, auf die Sinnfrage, auf die Schuldfrage, auf die Todesfrage. (Bischof Dr. Anton Schelmbach)
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