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Gedanken zur Fastenzeit 2008

Die Fastenzeit ist eine Gelegenheit, über das erstaunliche Opfer nachzusinnen, das Jesus für uns gebracht hat. Es ist ein Opfer der Liebe. Wie alle Opfer, wurde es aus freiem Willen dargebracht.

Das Opfer Jesu ist nicht ein Zeugnis für den Tod, sondern für das Leben. Jesus lädt uns ein, das Leben aus der Fülle zu leben, indem wir für Andere da sind. Wir sollten nicht das Opfer Christi in passiver Weise studieren, sondern es täglich frei leben. Unser Glaube ist aktiv und lebendig, wenn wir wirklich unser Leben für Andere leben.  
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. (Mk 16, 17-18)
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. (Mk 16, 17-18)
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Am Palmsonntag reitet Jesus in Jerusalem hinein. Die Leute begrüßen ihn herzlich und legen Palmblätter auf seinen Weg. Der Kampf zwischen den alten Wegen und den neuen ist unerträglich geworden. Die Pharisäer wissen, dass ihre Macht zu Ende kommt, wenn sie Jesus leben lassen.

Mit Hilfe von Judas lassen sie Jesus verhaften. Die Gerichtsverhandlung ist schnell und der Ausgang ist schon vorher beschlossen worden. Am Nachmittag des Karfreitags wird Jesus gekreuzigt und stirbt. Wie er vorausgesagt hatte, selbst Petrus verleugnete ihn zum Schluss.

Die Pharisäer glauben sie haben gewonnen. Durch seinen Tod haben sie ihre Macht gesichert, jedenfalls sieht es so aus. Am dritten Tag erfüllte Jesus seine Voraussage der Auferstehung. Und dadurch hat der Zimmermann von Nazareth für uns einen neuen Weg geschaffen, für einander zu leben.

Was Jesus für uns getan hat, ist auch uns möglich, für einander zu tun. Gott erwartet es ganz einfach.

Möge die Fastenzeit unsere Verpflichtung erneuern, dem Ruf Christi zu folgen, für den Rest des Jahres und fürs ganze Leben.

Lasst uns einfach leben, wie Jesus es vor uns getan hat.
Lasst uns den Menschen dienen, wie Jesus es vor uns getan hat.
Lasst uns den Menschen Hoffnung geben, wie Jesus es vor uns getan hat.

Br. Thomas Fischer CMM

 

 
 
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