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Palmsonntag

Lesungen zum Tage: Jes 50,4-7; Phil 2,6-11; Lk 22,14-23,56 (Lukaspassion) (KF: 23,1-49)

Aus dem Evangelium:
(palm.jpg; 932 kB)
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Jesus sagte zu ihnen: Ich habe mach sehr danach gesehnt, vor meinem Leiden dieses Paschamahl mit euch zu essen (Lk 22,15).

Gedanken zum Tage: Zur Zeit Jesu kamen Unmengen von Pilgern zu Pesach nach Jerusalem, bis zu hunderttausend. Denn nach jüdischem Glauben ist Pesach nicht nur ein Fest der Erinnerung an den Exodus. Es ist auch ein Fest der Hoffnung. Zu Ostern soll der Messias kommen, der sein Volk aus aller Not befreien soll. Dementsprechend groß war die Spannung in Jerusalem: Wird heuer vielleicht der ersehnte Erlöser kommen? […] Jesus kommt ohne großen Lärm in seine Stadt, in den Tempel, das Haus seines Vaters. Nur wenige beachten seine Ankunft. Nicht mit großem Pomp, sondern bescheiden auf einem Esel zieht er ein. Bis heute ist es so geblieben. Jesus kommt meist unspektakulär in unser Leben. Aber sein Kommen bringt Freude und Hoffnung. Durch den Glauben können wir ihn empfangen. (Christoph Kardinal Schönborn)

 
 
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