Abt Pfanner Gedenkweg
Station 1Lass das Licht der Freude und des Frohsinns brennen und hüte es in deiner Seele!Franz
Pfanner war einer, der in seinem Innersten auf Gott hörte. Weil er
seiner Berufung folgte, lebte er in Harmonie mit sich selbst. Daraus
erwuchs Sicherheit bei vielen Entscheidungen und Vertrauen. Aus dieser
Kraft heraus schaffte er oft schier Unmögliches. Viele Männer und
Frauen folgten seinem glaubwürdigen Beispiel. Er stiftete die
Kongregation der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut. Die
Kongregation der Mariannhiller Missionare entwickelte sich aus seinen
Anfängen in Südafrika. |
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Station 2
Unsere Mission ist Christi Reich und das hat keine Grenzen.
Wenn
es um die Verkündigung und Pastoral ging, überschritt Franz Pfanner
alle Grenzen: Gefangenenseelsorge in Bosnien, Reise zum Sultan nach
Istanbul, Predigt in Kirchen genauso wie in Gasthäusern, totale
Ablehnung jeder rassistischen Haltung in Afrika, Gleichbehandlung von
Ausgegrenzten und hochgestellten Persönlichkeiten, Überschreiten auch
von kirchenrechtlichen Grenzen, wenn der missionarische Dienst dies
erforderte. |
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Station 3Wenn keiner geht, gehe ichFranz Pfanner
ging immer dorthin, wo er gebraucht oder wohin er gesendet wurde:
Pfarre Haselstauden, Schwesternkloster in Agram, Tre Fontane bei Rom.
Er schuf bei Banjaluka ein Trappistenkloster mit umfangreichen
Handwerksbetrieben. Als alles bestens lief, folgte er dem Ruf eines
Bischofs nach Südafrika, in völliges Neuland, um dort das „Bete und
arbeite“ seines Ordens vorzuleben. |
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Station 4Wann wird die Welt es einsehen, dass sie zur Einfachheit zurückkehren muss?Seine
Präferenz bei allen Entscheidungen lag auf notwendig, gesund und
nachhaltig. Unterstützung bedeutete für ihn Hilfe zu Selbsthilfe und
wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Seine einfache Lebensweise schenkte
ihm viele Jahre Gesundheit und ausdauernde Schaffenskraft. Sein sorgfältiger Umgang mit allem Geschaffenen entspringt tiefer Ehrfurcht vor dem Schöpfer.
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Station 5Wie schön ist doch Gottes Erde und wert, darauf vergnügt zu sein!Seine
hohe praktische Intelligenz ließ ihn rasch Lösungen für viele Probleme
finden. Seine Schilderungen der verschiedenen Bedürfnisse in Bosnien
oder in Südafrika waren so spannend und humorvoll, dass sich seine
Häuser in kurzer Zeit füllten mit jungen und älteren Menschen. Alle
wollten dieses umfassende Missionswerk durch ihren Lebenseinsatz
unterstützen. Seine vielseitigen Fachkenntnisse und die Begeisterung
für Handarbeit wirkte ansteckend auf alle, mit denen er zusammenwirkte. |
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Station 6Lont nit lugg!Als Kind hatte er schon gelernt,
dass Herausforderungen stärker machen. So ist er nie davon gelaufen,
wenn es besondere Schwierigkeiten gab. Vielmehr sah er darin oft ein
Zeichen dafür, dass es sich um eine besonders wichtige Aufgabe handle.
Nach vielen Jahren unermüdlichen Schaffens wuchs er auf der letzten
Station in Emaus zu einem, der das Kreuz auf sich nahm und so zum
wahren Jünger Jesu wurde. |
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