Hungerhilfe Simbabwe
Seit Wochen erreichen uns aus Simbabwe furchtbare Nachrichten. In einer Erklärung der südafrikanischen Bischöfe an die verantwortlichen Politiker heißt es: „Wir erinnern sie daran, dass es ihre Aufgabe ist, für Änderungen in Simbabwe einzutreten. Andernfalls wird es im Land zu einem passiven Völkermord kommen. Schon jetzt erzählen unsere Mitbrüder in Simbabwe, dass sich Tag für Tag die Friedhöfe füllen. Die Leute sterben, weil sie keine Medizin haben, andere, vor allem im ländlichen Raum, sterben einfach vor Hunger.“
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| Schüler bringen einen Sack Mais nach Hause |
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Pater Martin Schupp, der seit einem Jahr Administrator der Erzdiözese Bulawayo ist, schreibt: “Die Situation im Lande ist in jeder Hinsicht katastrophal. Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung hat nicht genug zu essen. Die medizinische Betreuung in den Krankenhäusern ist zusammengebrochen. Die Aids Seuche fordert immer mehr Opfer, vor allem junge Leute. Ein weiterer Schlag ist die Ausweitung der Cholera - Epidemie vor allem im Norden des Landes. Die Regierung versucht das Ausmaß herunterzuspielen, man spricht von Tausenden von Todesopfern. Hinsichtlich unserer Schulen gingen gegen Ende des letzten Jahres nur noch 20 Prozent der Kinder zur Schule. Seitdem ich für die Erzdiözese zuständig bin trage ich u.a. die Verantwortung unsere Leute mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Die Geschäfte sind leer, die Regierung kontrolliert den Zugang zu lebenswichtigen Esswaren. Im letzten halben Jahr konnten wir an die Hungernden in unseren Pfarreien, in den Krankenhäusern und vornehmlich in den Internats-Schulen mit über 2000 Schülern dank großzügiger Spenden 380 Tonnen Mais und 100 Tonnen Bohnen verteilen im Wert von 349.500 US$. Jetzt sind alle unsere Vorräte aufgebraucht.” Für eine weitere Versorgung der Bevölkerung ist Pater Martin Schupp dringend auf Ihre Hilfe angewiesen. 50 Kilogramm Mais kosten derzeit etwa 17,50 Euro; ein Sack Bohnen kostet etwa 50 Euro.
Liebe Missionsfreunde, mit Ihrer Spende können Sie mithelfen, dass Pater Martin Schupp auch weiterhin die Menschen in seiner Diözese mit lebenswichtigen Nahrungsmitteln versorgen kann. Geben Sie auf Ihrer Überweisung bei der Liga-Bank (BLZ 750 903 00) Kto.-Nr. 3 017 605 bitte als Stichwort “Hungerhilfe” an, damit wir in der Lage sind, Ihre Spende in voller Höhe weiterzuleiten. Für weitere Fragen steht Ihnen die Missionsprokura in Würzburg gerne zur Verfügung. Auch werden Sie über den weiteren Verlauf der Projekte in der Zeitschrift “Mariannhill” sowie auf der Internetseite www.mariannhill.org auf dem Laufenden gehalten. Schon jetzt sagen Ihnen die Missionare von Mariannhill ein herzliches Vergelt’s Gott.Hier geht es zum Spendenformular!
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