| Ägypten: Umstrittene Gouverneure |
19.06.2013 |
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| Unter den zehn von Mursi neuernannten Regionalpolitikern gehören sieben der Muslimbruderschaft an, darunter der Gouverneur von Luxor. In mehreren Teilen des Landes kam es zu gewalttätigen Protesten. Der Tourismus Minister trat zurück. Es sei ihm nicht möglich den Tourismus in Luxor wieder zu beleben, wenn ein früheres Terrormitglied die Region regiere. |
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| Nigeria: Blutbad in Schule |
19.06.2013 |
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| Mutmaßliche Islamisten haben in einer Schule in Maiduguri am Examenstag das Feuer eröffnet und neun Schüler erschossen. Es war der zweite tödliche Angriff auf eine Schule in drei Tagen. Am Sonntag kamen in der Stadt Damaturu (Yobe Provinz) 5 Schüler, 2 Lehrer und 2 Angreifer um. Boko Haram ist gegen jede westliche Bildung. |
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| Hot-Spot der Piraten |
19.06.2013 |
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| Laut den IMB (International Maritime Bureau) liegt Westafrika an der Spitze der von Piraten heimgesuchten Regionen. Allein in 2012 wurden 966 Seemänner attackiert gegen 851 in Somalia. Von den 206 Geiseln wurden fünf getötet. Im Golf von Guinea geht es meist um Erdöl, das die Seeräuber von den gekaperten Tankern auf ihre Schiffe umladen. |
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| Sudan: Satellitenbilder zeigen Gräue |
19.06.2013 |
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| Schon wieder bestätigen von Human Rights Watch veröffentlichte Bilder aus dem All die Wahrheit über die neuesten Kämpfe im Zentrum Darfurs, wo sudanesische Regierungstruppen und alliierte Milizen ganze Landstriche verwüsteten, etwa 2,800 Häuser verbrannten und plünderten. Es soll 42 Tote gegeben haben. Kurz zuvor waren Stämme aneinandergeraten weil jeder den vielbegehrten Saft des Akazienbaumes beansprucht. Das Gummiarabikum wird von Getränkefirmen als Stabilisator gebrauchtund bringt gutes Geld. Einzelheiten über die Kämpfe gibt es nicht, da sudanesische Behörden Journalisten, Helfer und Diplomaten fernhalten. |
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| Tansania: Der Reichtum für die Andern |
18.06.2013 |
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| Auf der Songo Songo Insel, 15km vom Festland entfernt, wurden reiche Gasvorkommen entdeckt. Die Menschen entlang der Küste in der Kilwa Region bis zur Stadt Mtwara im Süden sind enttäuscht, dass sie von den Vorteilen ausgegrenzt sind. Die Wenigsten werden mal Strom bekommen. Sie werden Sesam und Cashew Bauern bleiben. Aus Angst vor Spionen und Informanten klagen sie kaum, sondern schauen den Tankern nach, die ihren Reichtum wegbringen. |
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| Benin: Mehr Reis für Afrika |
18.06.2013 |
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| Seit den Unruhen um Nahrungsmittelpreise in 2007-2008 wurden mehrere sub-Sahara Länder von Regierungen und Geldgebern gezwungen, mehr Reis anzubauen und zu konsumieren. Laut dem AfricaRice Zentrum in Cotonou ist Reis bereits das drittwichtigste Grundnahrungsmittel in Afrika. Es gibt viel ungenutztes Potential: riesige Landstriche und kaum angezapfte Wasserreserven. Von den 130 Mio. ha Tiefland in sub-Sahara Afrika sind nur etwa 3,9 Mio. ha landwirtschaftlich genutzt. |
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| Mali: Westen für Selbstmord-Bomber |
17.06.2013 |
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| Im Norden Malis wurde eine Werkstatt entdeckt, in der einheimische Frauen an 18 Nähmaschinen die Westen für die Bomber herstellten. Chemikalien für den Zündstoff wurden in der Nähe gefunden. Französische Truppen, unterstützt von westafrikanischen Soldaten, haben die Städte Timbuktu, Gao und Kidal befreit, müssen sich jetzt aber auf spontane Angriffe in dem Wüstengebiet einstellen. |
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| Ägypten: Prediger hinter Gitter |
17.06.2013 |
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| Diesmal ist es ein islamistischer Kleriker, der in Kairo zu elf Jahren Haft und Arbeitslager verurteilt wurde, weil er während gewaltiger Proteste eine Bibel öffentlich zerfetzte und verbrannte. Blasphemie ist in Ägypten strafbar. |
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| Fast 1000 neue Flüchtlinge |
17.06.2013 |
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| Die günstige Wetterlage lässt die Zahl der Flüchtlinge, die übers Mittelmeer Krieg und Armut daheim entkommen wollen, ansteigen. Italien, als nächstgelegenes Land trägt die Hauptlast der illegalen Migranten. Zehntausende kamen in den letzten Jahren. Die Zahl der Ertrunkenen ist nicht bekannt. |
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| Simbabwe: Der Chef im Alleingang |
14.06.2013 |
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| Präsident Mugabe hat, ohne Konsultation mit Premier und Parlament, den 31. Juli als Wahltag festgesetzt. Tsvangirai wehrt sich gegen die verfassungswidrige Entscheidung. Es brauche wenigstens noch einen weiteren Monat, um glaubwürdige Wahlen vorzubereiten. Nach vier Jahren einer aufgezwungenen Koalitionsregierung werden in den Wahlen die alten erbitterten Rivalitäten wieder aufleben. Mugabe wird beschuldigt, sein Volk, wie schon in 2008, zu einer weiteren illegitimen und gewalttätigen Wahl zusammen zu treiben. |
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