| Simbabwe: Simbabwer müssen gehen |
03.09.2010 |
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| Die südafrikanische Regierung hat angekündigt, dass vom 31 Dezember an die Abschiebung der Simbabwer, die im April 2009 gestoppt wurde, weiter gehen soll. Der Sonderstatus, den man ihnen wegen der politischen Unsicherheit und des finanziellen Kollapses ihres Landes gewährte, würde enden. Man schätzt die Zahl der Simbabwer in Südafrika auf zwei Millionen. Die fremdenfeindlichen Attacken in den vergangenen Jahren seien hauptsächlich auf ihre Gegenwart zurückzuführen. |
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| Mali: Erfolg durch Mikrokredite |
02.09.2010 |
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| Finanzinstitute, die Kleinkredite verleihen, begleiten die Projekte ihrer Kunden mit Rat und Hilfe. So können die Landwirte einen reichen Ertrag erzielen und die Banken hohe Rückzahlungsquoten erwarten, die dann als weitere Darlehen ausgegeben werden. Wegen der vielen Analphabeten in den Armenvierteln muss das Verfahren möglichst unkompliziert sein. |
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| Uganda: Die Probleme Afrikas |
02.09.2010 |
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| 400 anglikanische Bischöfe aus ganz Afrika haben ihre zweite Konferenz in Entebbe beendet. Unter ihren Themen waren: Wassermangel, Nahrungsmittelknappheit, Unterentwicklung, Krankheit, Korruption und Krieg. Die afrikanischen Bischöfe übten Kritik an der liberalen Kirche in Europa und den USA, besonders im Bezug auf Sexualmoral und die Weihe von Homosexuellen. |
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| Kenia: BA im Flüchtlingslager |
02.09.2010 |
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| Durch Zusammenarbeit des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes und der Universität von Südafrika können junge Menschen im Kakuma Flüchtlingslager im Norden Kenias akademischen Studien nachgehen. Gutes Lehrmaterial, eine Bibliothek, mit Sonnenenergie betriebene Computer und persönliche Hilfestellung machen das Fernstudium möglich. Die meisten Absolventen gehen in ihre Heimat im Südsudan zurück. Manche haben schon Regierungsposten übernommen. |
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| Mosambik: Wachsende Unzufriedenheit |
01.09.2010 |
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| Demonstranten marschieren durch Maputos Straßen und drücken durch fliegende Steine und brennende Autoreifen ihren Unmut über steigende Preise aus. Besonders betroffen von der Teuerung sind Nahrungsmittel, Treibstoff und Wasser. |
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| Sudan: Wieder Überschwemmungen |
01.09.2010 |
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| 50.000 Menschen im Süden Sudans fliehen vor den Fluten. Besonders betroffen ist die Stadt Aweil, die zu 70% unter Wasser steht. Da die Regenzeit noch bis Oktober anhält, könnten weitere Gebiete des flachen Landes überflutet werden und die schon verzögerte Wählerregistrierung für das Referendum im Januar beeinflussen. |
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| Südafrika: Der Streik muss enden |
01.09.2010 |
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| Auf Anweisung von Präsident Zuma hat die Regierung das Lohn Angebot an die streikenden Angestellten im öffentlichen Dienst auf 7,5% erhöht, um Schulen und Krankenhäuser wieder in Gang zu bekommen. Die Gewerkschaften jedoch fordern 8,6%. Im Interesse des Landes müsse der Konflikt beigelegt werden bevor er sich weiter ausbreitet. |
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| Senegal: Blitz gegen Bettler |
31.08.2010 |
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| Obwohl Betteln in der Öffentlichkeit verboten ist, sind Dakars Straßen voll von Kindern mit offenen Händen. Man will nun zigtausende Kinder schützen, die von Hehlern aufgestellt sind und geprügelt werden, wenn der Ertrag gering ausfällt. Doch in einem Land mit wenig formeller Beschäftigung und praktisch inexistenter Sozialhilfe können viele ohne Betteln nicht überleben. |
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| GuineaBissau: Heuschreckenplage |
31.08.2010 |
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| Massive Schwärme dieser gefräßigen Insekten sind in die Reisfelder von etwa 40 Dörfern eingefallen und bewegen sich weiter gegen Senegal. Schwere Regenfälle und Eingriffe von Experten konnten sie nicht aufhalten. |
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| Sudan: Keine Kindersoldaten mehr |
31.08.2010 |
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| Die SPLA will, gemäß einem der UNO gemachten Versprechen, bis Jahresende alle Kinder Soldaten aus ihren Reihen entlassen. Es wird angenommen, dass in dem für Januar 2011 geplanten Referendum der Süd Sudan für eine volle Unabhängigkeit vom Norden stimmt. |
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