| Tansania: Proteste gegen Pipeline |
24.05.2013 |
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| In der Hafenstadt Mtwara kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, die gegen den Bau einer Gasleitung zwischen Mtwara und Dar es Salaam protestieren. Die Bevölkerung befürchtet, dass sie von den Gasvorkommen und anderen Bodenschätzen in der Region nicht genügend profitieren werden. |
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| Kongo - RDC: Ban und Kim im Kongo |
24.05.2013 |
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| Anlässlich des Besuchs von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in Goma erklärte die Rebellengruppe M23 einen temporären Waffenstillstand. Gleichzeitig besuchte Weltbank-Direktor Jim Yong Kim den Kongo und versprach, mit 1 Milliarde Dollar die friedliche Entwicklung des Landes und seiner Nachbarn zu unterstützen. Ban Ki Moon fliegt weiter nach Addis Abeba, um an der 50-Jahr-Feier der Afrikanischen Union teilzunehmen. |
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| Südsudan: Kirchen über neue Konstitution |
24.05.2013 |
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| Der Rat der Kirchen im Südsudan (SCC) hat in einem gemeinsamen Hirtenbrief Vorschläge unterbreitet, welche Prinzipien bei der Erstellung einer neuen Verfassung beachtet werden sollten.Die Bischöfe der christlichen Kirchen betonen die Wichtigkeit, alle Bürger, die Zivilgesellschaft und auch die Kirchen am Prozess zu beteiligen. |
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| Simbabwe: Neue Verfassung gilt nicht für Mugabe |
23.05.2013 |
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| Präsident Robert Mugabe setzte mit seiner Unterschrift eine neue Verfassung in Kraft, die in einem Referendum im März mit 90% der Stimmen akzeptiert wurde. Sie beschneidet die Machtbefugnisse des Präsidenten und begrenzt ihn auf zwei Amtszeiten. Dies gilt allerdings nur in Zukunft, nicht aber für Amtsinhaber Mugabe selbst. |
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| Nigeria: Amnesty beklagt Zwangsvertreibungen |
23.05.2013 |
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| In seinem Jahresbericht 2013 nennt Amnesty International Nigeria als trauriges Beispiel für illegale Zwangsvertreibungen von Zehntausenden Bürgern aus städtischen Slums. An einem Tag verloren mehr als 20.000 Slumbewohner in Port Harcourt ihre Häuser und ihr Hab und Gut. Auch in Lagos und Abuja werden regelmäßig Siedlungen ohne Vorwarnung und ohne Kompensation abgerissen. |
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| Aethiopien: Erfolge gegen Genitalverstümmelung |
23.05.2013 |
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| Die äthiopische Aktivistin Bogaletch Gebre erhielt den belgischen King Baudouin Preis für ihre Kampagne gegen die weibliche Beschneidung. Ihre Organisation "Kembatti Mentti Gezzimma" (KMG) konnte in vielen Teilen Äthiopiens die traditionelle Praxis von 100% auf 3% reduzieren. |
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| Nigeria: Tausende erweisen Achebe die letzte Ehre |
23.05.2013 |
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| Tausende Nigerianer strömten zum offiziellen Begräbnis von Chinua Achebe in seiner Heimatstadt Ogidi im Bundesstaat Anambra. Achebe, der als Vater der englisch-sprachigen Literatur in Afrika angesehen wird, war im März im Alter von 82 Jahren gestorben. Von seinem ersten und bekanntesten Werk "Things fall apart" wurden weltweit 10 Millionen Exemplare verkauft. |
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| Niger: Angriff auf französische Uran-Mine |
23.05.2013 |
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| Die islamistische Organisation MUJAO übernimmt die Verantwortung für zwei gleichzeitige Bombenanschläge im Norden des Niger auf die Uran-Mine des französischen Konzerns AREVA in Arlit und auf eine Kaserne der Armee in Agadez. Die Autobomben töteten mindestens 56 Personen und verwundeten 30 andere. MUJAO, das mit Al Kaida im Maghreb verbunden sein soll, rechtfertigt den Angriff als Vergeltung für die französische Militäraktion in Nord-Mali. |
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| Nigeria: Sippenhaft als Kriegstaktik |
23.05.2013 |
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| Ein Video der islamistischen Rebellengruppe Boko Haram zeigt Familienmitglieder von mutmaßlichen Kämpfern, die während einer militärischen Offensive gegen die Sekte von der Armee in Haft genommen wurden. Als Gegentaktik hatte Boko Haram seinerseits angefangen, Frauen und Kinder als Geiseln zu entführen. Die Armee hat die Freilassung aller inhaftierten Frauen und Kinder angekündigt und die verhängte Ausgangssperre in den drei betroffenen Bundesstaaten gelockert. |
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| Zentralafrika: UN-Envoy fordert Intervention |
22.05.2013 |
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| Die UN-Beauftragte Margaret Vogt forderte den UN-Sicherheitsrat auf, Sanktionen gegen die Séléka-Rebellen zu verhängen und die herrschende Anarchie durch den Einsatz einer neutralen Sicherheitstruppe zu beenden. Der Ministerpräsident der Übergangsregierung hatte bereits an Frankreich appelliert, Truppen zu entsenden, um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Seit der Eroberung der Hauptstadt Bangui plündern die Rebellen die Bevölkerung aus. |
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