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Aktuelle Nachrichten aus Afrika

 NGO kritisieren Entwicklungsmodel 28.08.2014 
Bei einem Treffen mit der UN-Informationsabteilung überreichten Vertreter nichtstaatlicher Organisationen ein Dokument, dass den laufenden Prozess für eine post-2015 Entwicklungsagenda heftig kritisiert. Sie fordern für die zukünftige Entwicklungsorientierung einen Menschenrechtsrahmen und ein System der Rechenschaftspflicht, die Anerkennung der Grenzen des Planeten und des Klimawandels, mehr Aufmerksamkeit für Geschlechtergerechtigkeit und bessere Kontrollen durch die Zivilgesellschaft.
 Südsudan: Schlimmste Hungernot 28.08.2014 
Die UN warnt vor der "schlimmsten Hungersnot" weltweit. Wegen andauernder Kämpfe konnten die Bauern in vielen Teilen des Landes ihre Äcker nicht bewirtschaften. Es wird immer schwieriger, Nahrungsmittel zu den Notleidenden zu bringen. Ein UN-Hubschrauber mit Hilfsgütern ist in der Nähe von Bentiu abgestürzt. Die Rebellen weisen Beschuldigungen zurück, ihn abgeschossen zu haben.
 Kongo-Ruanda Grenze demarkiert 27.08.2014 
Experten vermessen mit modernen Instrumenten den exakten Grenzverlauf zwischen dem Kongo und Ruanda, der in den vergangenen Jahren immer wieder zu Spannungen geführt hatte. Grundlage ist eine Landkarte aus dem Jahr 1911, mit der sich Deutschland und Belgien auf die Grenzen ihrer Kolonialgebiete einigten.
 Simbabwe: Ein großartiges Geschenk für Harare 27.08.2014 
Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing, die letztes Jahr verstarb, hat in ihrem Testament ihre gesamte Privatbibiliothek von 3000 Bänden der Stadt Harare überlassen. Die im Iran geborene Dichterin lebte von 1924-49 im damaligen Südrhodesien, wurde aber später wegen ihrer kritischen Haltung gegenüber der Regierungspolitik ausgewiesen.
 Biokraftstoffe verursachen Landraub 27.08.2014 
Eine Studie des GIGA-Instituts zeigt, dass die Produktion von Biokraftstoffen ein wesentlicher Faktor für Landnahmen ist, vor allem in Afrika. Von 956 abgeschlossenen Bodendeals über eine Fläche on 36 Millionen Hektar haben unfähr ein Viertel die Produktion von Biosprit zum Ziel. Etwa 15% der Projekte, besonders beim Anbau von Jatropha, scheitern. Die negativen sozialen und ökologischen Folgen dieser Landinvestitionen sind stark umstritten.
 Botsuana: Buschleute verklagen Regierung 27.08.2014 
Zum vierten Mal wollen die Ureinwohnern im Central Kalahari Game Reserve die Regierung vor Gericht verklagen, weil sie ihnen die Jagd verbietet, während Trophäenjäger für teures Geld auf privaten Farmen Großwild abschießen dürfen. Dem Anwalt der Indigenen, der drei Prozesse gegen die Regierung gewonnen hatte, wurde die Einreise verweigert.
 Algerien: Tod im Fußballstadion 26.08.2014 
Der Tod des kameruner Fußballstars Albert Ebossé hat die Öffentlichkeit schockiert. Nach einem verlorenen Match hatten Fans des Vereins die Spieler mit Geschossen attackiert und Ebossé tödlich am Kopf verletzt. Gewalt von Fans nach Fußballspielen ist ein häufiges Phänomen.
 Friedensbemühungen 26.08.2014 
Während Kriege und Kämpfe die Schlagzeilen der Afrikaberichterstattung beherrschen, gibt es Bemühungen, Konflikte beizulegen und Frieden zu schaffen. In Mosambik haben Regierungs- und Oppositionspartei ihre militärischen Scharmützel der letzten Monate beendet und ein Friedensabkommen unterzeichnet. Im Südsudan haben Vermittler des ostafrikanischen Staatenbündnisses IGAD die Konfliktparteien im Bürgerkrieg überredet, einem Waffenstillstand zuzustimmen. Ob er von den Milizen vor Ort eingehalten wird, ist nicht sicher.
 Japan bietet Medikament gegen Ebola an 26.08.2014 
Ein von der Firma Fujifilms entwickeltes anti-Grippe Mittel könnte auch gegen den Ebola-Virus wirksam sein. Das Unternehmen ist bereit, mit Zustimmung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Medikament nach Westafrika zu liefern.
Zunehmend wird das Krankenhauspersonal in den betroffenen Ländern Opfer der Epidemie. Nach WHO Berichten wurden bereits 240 Ärzte und Krankenschwestern infiziert, von denen 120 starben.
 Nigeria: Soldaten auf der Flucht 26.08.2014 
500 nigerianische Soldaten flohen nach Kämpfen mit Boko Haram Milizen um die Grenzstadt Gamboru Ngala nach Kamerun zusammen mit tausenden Einwohnern. Die Armee spricht von einem taktischen Manöver. Um die Ebola Epidemie einzudämmen hatte Kamerun offiziell die 1600 km lange Grenze zu Nigeria geschlossen.
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Das angegebene Datum bezieht sich auf den Eintrag der Nachricht auf der Webseite. 
Zitat

 "Afrika wird seiner Ressourcen durch den Rest der Welt beraubt.
Es verliert jedes Jahr viel mehr als es empfängt. Während 134 Milliarden Dollar jedes Jahr in den Kontinent fließen, in Form von Krediten,  ausländischen Investitionen und Entwicklungshilfe,

werden 192 Milliarden herausgeholt, hauptsächlich durch Profite ausländischer Unternehmen, Steuerhinterziehung und die Kosten des Klimawandels.“

NGO Studie
Honest Accounts?
The true story of Africa`s
billion dollor losses.
Aktion

 Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!

Publikationen
· Hat Toleranz noch eine Chance - Bedrohungen des christlich-islamischen Dialogs in Afrika
· Hintergrundpapier - Armutsbekämpfung - Wie geht es weiter?
· Hintergrundpapier - Quo vadis Südafrika?
· Hintergrundpapier - Tansania feiert 50. Geburtstag
· Unafrikanisch und unchristlich? - Homosexualität und die Kirchen in Afrika
· Fastenimpulse aus Evangelii Gaudium
· Hintergrundpapier - Machtkampf im Südsudan
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· Jörg Alt SJ - Kampagne Kony 2012 - Einwände und Gegeneinwände