| Mali: Streit um Gesetzentwurf |
18.03.2010 |
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| 50 Jahre nach der Unabhängigkeit versucht Mali, durch ein neues Familiengesetz die Stellung der Frau zu verbessern. Das Heiratsalter soll um drei Jahre auf 18 angehoben werden, um Mädchen mehr Schulbildung zu geben, und Frauen sollen im Erbrecht Männern gleichgestellt werden. Männer und sogar Frauen sind über die importierten Werte empört. Wegen der hohen Analphabetenquote von 80% ist eine richtige Aufklärung nicht möglich. Nach den Protesten hat Präsident Touré erklärt, dass er um der nationalen Einheit will das Gesetz nicht unterzeichnen wird. |
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| Madagaskar: AU verhängt Sanktionen |
18.03.2010 |
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| Weil Andry Rajoeline den Stichtag zur Einsetzung einer Einheitsregierung verstreichen ließ, werden er und seine Anhänger mit gezielten Sanktionen bestraft, um ihn an den Verhandlungstisch zurück zu zwingen. Nur durch Dialog können die Differenzen mit dem gestürzten Präsidenten Ravalomanana gelöst werden. |
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| Nigeria: Regierung aufgelöst |
18.03.2010 |
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| Der amtierende Präsident Goodluck Jonathan hat sein Kabinett aufgelöst, ein Schritt, der seine Macht stärken könnte. Er hatte vorigen Monat die Regierungsgeschäfte von dem schwer erkrankten Präsidenten übernommen. Die meisten Minister waren YarAduas Anhänger, und Jonathan braucht mehr Autorität, besonders in den blutigen Auseinandersetzungen, die sein Land erschüttern. |
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| Neue Landkarten |
17.03.2010 |
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| Afrikas Fernstraßen für Lastwagen sind lang bekannt für die Verbreitung von AIDS. Jetzt wurden 20,000 neue Landkarten in englisch und französisch gedruckt und werden an Fahrer auf dem Subkontinent ausgeteilt. Die Karten zeigen die Hauptrouten und die Standorte von 160 Kliniken, die von 40 Regierungen und wohltätigen Organisationen betrieben werden und den Fahrern freie Beratung und Behandlung anbieten. North Star Alliance und Royal Dutch Shell sind an dem Projekt beteiligt. |
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| Uganda: Königsgräber zerstört |
17.03.2010 |
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| Die im 19. Jahrhundert errichteten Reet Strukturen, die die Gräber von vier Buganda Königen bergen, sind niedergebrannt. Weil man Brandstiftung vermutet, sind in Kampala Unruhen ausgebrochen. Das Verhältnis zwischen Buganda und der Zentralregierung ist schon länger angespannt, letztes Jahr gab es wegen eines Disputs zwischen dem jetzigen König und Präsident Museveni über Herrschaftsgebiete Massendemonstrationen. |
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| Somalia: Endloser Krieg |
17.03.2010 |
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| Nach fünftägigen Kämpfen in Somalias Hauptstadt sind viel Bewohner Mogadischus ohne Wasser und Nahrung, abgeschnitten von ihren Häusern und nicht in der Lage, ihre Toten zu begraben, die unter den Trümmern verschüttet sind. Weitere Kämpfe werden befürchtet. |
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| Simbabwe: Zuma als Schlichter |
16.03.2010 |
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| Südafrikas Präsident Zuma reist heute nach Harare, um zwischen den zerstrittenen Parteien in der zerbrechlichen Regierung der Nationalen Einheit zu vermitteln und die Machbarkeit von Wahlen zu beurteilen. Die blutigen Auseinandersetzungen, Hunger und Elend, die dem Nachbarland drohen, könnten auch den Erfolg der Fußball WM infrage stellen, die ein perfektes, friedliches Großereignis für Afrika werden soll. |
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| Sambia: Rote Karten für die Regierung |
16.03.2010 |
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| Bei einer Jugendkundgebung in Kitwe verteilte der Priester Frank Bwalya rote Karten, um dem Unwillen der Bevölkerung gegen die korrupte Regierung Ausdruck zu geben, und wurde verhaftet. Nach drei Tagen im Gefängnis und mehreren Demonstrationen seiner Anhänger ist er auf Kaution frei. Nun ermutigt er seine Landsleute, jeden Freitag laut zu hupen und rote Karten zu zeigen. Im April 2009 war Bwalya wegen seiner Kritik an Präsidenten und Kirche vom katholischen Radiosender entlassen worden. |
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| Ghana: Eigene Solarkollektoren |
16.03.2010 |
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| Seitdem die private Energie Firma ABES die ersten lokalen Kollektoren auf den Markt brachte, sollte die chronische Stromknappheit bald ein Ende haben. Bis jetzt hat sich Ghana auf Wasserkraft und Petroleum verlassen. Solarpanels bilden nun eine erschwingliche, umweltfreundliche Alternative. |
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| Sudan: Hilfe von Südafrika |
15.03.2010 |
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| Die Nelson Mandela Universität in Port Elizabeth bildet Regierungsbeamten aus dem Süden Sudans in Regierungsführung, Justiz und Sicherheit aus als Vorbereitung für das Referendum in 2011. 16 Studenten sind schon eingetroffen. Die spezielle Ausbildung soll sie befähigen, am Wiederaufbau, an der Entwicklung und Sicherheit in ihrem geprüften Land zu arbeiten. Der britische Africa Educational Trust finanziert die Ausbildung. |
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