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Neues vom NAD

AMECEA http://www.amecea.org/ - Bischofskonferenz des östlichen Afrika (Eritrea, Ethiopia, Kenya, Malawi, Sudan, Tanzania, Uganda and Zambia) hat vom 16 Juli an ihre 18.Vollversammlung. Radio Maria  in Malawi will live stream the opening session, closing session and any other event that is allowed for public consumption.

Aktuelle Nachrichten aus Afrika

 Sierra_Leone: Ebola-Arzt stirbt 30.07.2014 
Der Arzt, der den Kampf gegen Ebola in seinem Land anführte, ist jetzt selbst der Krankheit erlegen. Sheik Umar Khan war der einzige Virologe im Land und behandelte Hunderte Infizierte. Das Gesundheitsministerium sieht den 39-Jährigen als „Nationalhelden“. In dem Versuch, die Krankheit zu stoppen, haben verschiedene Fluggesellschaften in Westafrika ihre Verbindungen zu den meist betroffenen Ländern eingestellt.
 Guinea: Tote bei Strandkonzert 30.07.2014 
Das Konzert anlässlich der Feierlichkeiten zum Ende des muslimischen Fastenmonat Ramadan fand am Dienstagabend am Strand von Conakry statt. Der Auftritt der beliebten Rap-Band „Instinct Killers“ hatte Scharen angezogen. Zu der Massenpanik muss es gekommen sein, als die Besucher am Ende durch eine enge Öffnung das Gelände verließen. Die Zahl der Opfer soll von 24 auf 33 gestiegen sein. 13 der Toten waren Mädchen. Laut Polizei Berichten wurden Dutzende verletzt. Präsident Conde sprach von einem „tragischen Drama“ und hat eine einwöchige Staatstrauer angeordnet und das Strandgebiet vorübergehend gesperrt.
 Afrikas Artenvielfalt bedroht 30.07.2014 
Bis Ende des Jahrhunderts könnten etwa 30% aller Pflanzen- und Tierarten Afrikas aussterben, meinen die Forscher. Die Gründe sehen sie in der Erderwärmung, im Bevölkerungswachstum, im großflächigen Anbau von Nutzpflanzen und in der Industrialisierung. Wälder werden abgeholzt zum Hausbau, um Platz für Staudämme zu schaffen und um den Holzexport nach China, den USA und Europa zu decken. So verlieren Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum. Wissenschaftler sehen die Möglichkeit, die erstrebte Armutsbekämpfung auch durch „Entwicklung einer grünen Wirtschaft“ zu erreichen.
 Nigeria: Port Harcourt ist Weltbuchstadt 30.07.2014 
Die UNESCO hat dieses Jahr die Ölstadt im Nigerdelta mit diesem Titel als erste Stadt südlich der Sahara ausgezeichnet. Sie kann sich neben Amsterdam, Montreal und Bangkok sehen lassen. Durch Buchclubs und Lesungen soll die Freude am Lesen bei Erwachsenen und Kindern geweckt und neuentfacht werden. Der Titel ist eine Ermutigung für den Bundesstaat Rivers, der in den letzten Jahren viele Modell-Schulen mit Bibliotheken eingerichtet hat. Dieses Jahr gibt es Workshops für junge Schriftsteller und 300 neue Leseclubs. Nicht alle nigerianischen Kinder sind so glücklich. UNESCO schätzt, dass 8,7 Mio. Kinder im Grundschulalter keine Schule besuchen. Für sie will man in Bibliotheken Lesekurse einrichten.
 Südafrika: Geschichtsträchtiger Baum 29.07.2014 
Er steht im Nordosten, in der trockenen Limpopo Region. Ob er 3,500 Jahre alt ist, wie die Einheimischen behaupten, ist nicht sicher, weil er keine Jahresringe bildet, aber weltweit ist er der größte Affenbrotbaum. Im Stammesinnern findet man eine geräumige Höhle, die 20 Menschen Platz bietet. Hier fanden Freiheitskämpfer Schutz für sich und ihre Waffen. Mit etwas Fantasie kann man Landkarten, Tiere und sogar „Mandelas Hand“ in dem knorrigen Baum erkennen. Man müsste die Kulturgüter des Venda Volkes, besonders die Ruinenstädte, zugänglicher machen, um die fast unberührte Region Besuchern zu erschließen.
 Simbabwe: 16 Tote bei Verkehrsunfall 29.07.2014 
Auf der Strecke nach Südafrika, zwischen Masvingo und Beitbridge, kollidierte ein Minibus frontal mit einem LKW. 14 Reisende starben sofort, zwei auf dem Weg zum Krankenhaus; weitere elf wurden schwer verletzt. Die vielen Schlaglöcher auf den vernachlässigten Straßen des Landes verursachen häufige Unfälle.
 Somalia: Hungersnot für 350,000 29.07.2014 
Es sind meist Flüchtlinge, die von den bekämpften Landesteilen in die Hauptstadt Mogadischu geflohen sind und jetzt unter der alarmierenden Nahrungsknappheit leiden. Hilfsorganisationen können die Flüchtlinge nicht genügend versorgen, weil das Geld fehlt, weil eine akute Trockenheit herrscht und der tobende Konflikt die Hilfsgüter nicht durchlässt. Die Lage ähnelt, laut Regierungssprechern, der von 2010 und 2011, als 260,000 Menschen an Hunger starben, weil die Alarmsignale übersehen wurden. OCHA befürchtet eine Verschlechterung, da nur ein Drittel der notwendigen 933 Mio. Dollar eingegangen sind.
 Libyen: Hilferuf gegen Feuersbrunst 28.07.2014 
Nachdem das größte Treibstofflager in Tripolis, von einer Rakete getroffen, in Flammen aufging, hat das Feuer auf einen zweiten Tank übergegriffen; eine schwarze Rauchwolke steht über der Stadt. Die Regierung hat um internationale Hilfe gerufen. Es sind die Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Milizen, die für die humanitäre und Umweltkatastrophe verantwortlich sind und die Sicherheitslage weiterhin sehr prekär machen. Viele Botschaften haben Personal zurückgezogen und drängen ihre Bürger zur Ausreise. Es ist die schlimmste Gewalt seit 2011 und könnte zum Auseinanderbrechen des Landes führen.
 Liberia: Virus kennt keine Grenzen 28.07.2014 
Seit dem Ebola-Ausbruch in Guinea im März, hat sich das Virus auf umliegende Länder ausgebreitet. In Liberia haben sich ein Arzt und eine Missionarin aus den USA infiziert. In Nigerias 10-Millionen Stadt Lagos gab es einen Toten, was das Land in Alarmbereitschaft versetzt hat. Liberia hat bereits seine Grenzen geschlossen und erlaubt eine Aus-oder Einreise nur unter strikter Kontrolle.
 Simbabwe: Hohe hohle Träume 25.07.2014 
Tourismusminister Walter Mzembi will die Fußball Weltmeisterschaft 2034 in seinem Land ausrichten. Simbabwe würde sich zur Wahl stellen und die WM mit den Nachbarländern Sambia und Mosambik organisieren. Die Nationalmannschaft hat sich noch nie hervorgetan; zurzeit rangieren die „Warriors“ auf Platz 99 der Fifa-Liste. In der schon lang anhaltenden schlechten Wirtschaftslage musste sich Mzembi spöttische Fragen gefallen lassen. Er nehme die Sache „sehr, sehr ernst“, sagte der Minister. Schon Anfang des Jahres kam er mit einem Plan, neben den Viktoriafällen ein Disneyland zu errichten, das ein Zehntel des Staatshaushalts verschlungen hätte. Der greise Mugabe lobte ihn damals als seinen „besten Minister“.
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Zitat

 "Es ist der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten... Wie im Dreißigjährigen Krieg, kommt es auch hier zu einer langen Auseinandersetzung zwischen den islamischen Konfessionen, wo jeder versucht, den anderen zu verdrängen oder gar zu vernichten.“

Harald Suermann, Missio
über den Irak-Konflikt
Aktion

 Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!

Publikationen
· Hat Toleranz noch eine Chance - Bedrohungen des christlich-islamischen Dialogs in Afrika
· Hintergrundpapier - Armutsbekämpfung - Wie geht es weiter?
· Hintergrundpapier - Quo vadis Südafrika?
· Hintergrundpapier - Tansania feiert 50. Geburtstag
· Unafrikanisch und unchristlich? - Homosexualität und die Kirchen in Afrika
· Fastenimpulse aus Evangelii Gaudium
· Hintergrundpapier - Machtkampf im Südsudan
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· Jörg Alt SJ - Kampagne Kony 2012 - Einwände und Gegeneinwände