Neues vom NADIn einem Brief werden die Kandidaten der Parteien über ihre Position zu Migrationsproblemen befragt.
Aktuelle Nachrichten aus Afrika
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| Tansania: Der Reichtum für die Andern |
18.06.2013 |
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| Auf der Songo Songo Insel, 15km vom Festland entfernt, wurden reiche Gasvorkommen entdeckt. Die Menschen entlang der Küste in der Kilwa Region bis zur Stadt Mtwara im Süden sind enttäuscht, dass sie von den Vorteilen ausgegrenzt sind. Die Wenigsten werden mal Strom bekommen. Sie werden Sesam und Cashew Bauern bleiben. Aus Angst vor Spionen und Informanten klagen sie kaum, sondern schauen den Tankern nach, die ihren Reichtum wegbringen. |
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| Benin: Mehr Reis für Afrika |
18.06.2013 |
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| Seit den Unruhen um Nahrungsmittelpreise in 2007-2008 wurden mehrere sub-Sahara Länder von Regierungen und Geldgebern gezwungen, mehr Reis anzubauen und zu konsumieren. Laut dem AfricaRice Zentrum in Cotonou ist Reis bereits das drittwichtigste Grundnahrungsmittel in Afrika. Es gibt viel ungenutztes Potential: riesige Landstriche und kaum angezapfte Wasserreserven. Von den 130 Mio. ha Tiefland in sub-Sahara Afrika sind nur etwa 3,9 Mio. ha landwirtschaftlich genutzt. |
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| Mali: Westen für Selbstmord-Bomber |
17.06.2013 |
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| Im Norden Malis wurde eine Werkstatt entdeckt, in der einheimische Frauen an 18 Nähmaschinen die Westen für die Bomber herstellten. Chemikalien für den Zündstoff wurden in der Nähe gefunden. Französische Truppen, unterstützt von westafrikanischen Soldaten, haben die Städte Timbuktu, Gao und Kidal befreit, müssen sich jetzt aber auf spontane Angriffe in dem Wüstengebiet einstellen. |
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| Ägypten: Prediger hinter Gitter |
17.06.2013 |
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| Diesmal ist es ein islamistischer Kleriker, der in Kairo zu elf Jahren Haft und Arbeitslager verurteilt wurde, weil er während gewaltiger Proteste eine Bibel öffentlich zerfetzte und verbrannte. Blasphemie ist in Ägypten strafbar. |
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| Fast 1000 neue Flüchtlinge |
17.06.2013 |
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| Die günstige Wetterlage lässt die Zahl der Flüchtlinge, die übers Mittelmeer Krieg und Armut daheim entkommen wollen, ansteigen. Italien, als nächstgelegenes Land trägt die Hauptlast der illegalen Migranten. Zehntausende kamen in den letzten Jahren. Die Zahl der Ertrunkenen ist nicht bekannt. |
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| Simbabwe: Der Chef im Alleingang |
14.06.2013 |
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| Präsident Mugabe hat, ohne Konsultation mit Premier und Parlament, den 31. Juli als Wahltag festgesetzt. Tsvangirai wehrt sich gegen die verfassungswidrige Entscheidung. Es brauche wenigstens noch einen weiteren Monat, um glaubwürdige Wahlen vorzubereiten. Nach vier Jahren einer aufgezwungenen Koalitionsregierung werden in den Wahlen die alten erbitterten Rivalitäten wieder aufleben. Mugabe wird beschuldigt, sein Volk, wie schon in 2008, zu einer weiteren illegitimen und gewalttätigen Wahl zusammen zu treiben. |
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| Tansania: Meer bedroht Trinkwasser |
13.06.2013 |
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| Der steigende Meeresspiegel um die Insel Sansibar zerstört Strände und verunreinigt die Brunnen. Da Sansibar keine Flüsse hat, sondern auf Grundwasser angewiesen ist, mussten die Küstenbewohner lange Wege ins Landesinnere zurücklegen, um frisches Wasser zu holen. Seit Oktober 2012 hat UNDP Pipeline und Wassertank installiert, um die Haushalte entlang der Küste zu versorgen. Das AAP (Africa Adaptation Programme) wird bereits in 21 afrikanischen Ländern angewandt, um den Problemen des Klimawandels entgegen zu arbeiten. Am meisten freuen sich die jungen Mädchen, die vorher zwangsverheiratet wurden, wenn man Wasserträger brauchte. |
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| Mali: Zum ersten Mal auf der „Liste der Schande“ |
13.06.2013 |
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| Neben der Dem. Rep. Kongo und Zentralafrika ist jetzt auch Mali bloßgestellt für die Gewalt, die Kindern durch Krieg angetan wurde. Über die Hälfte der 15,8 Mio. Malier sind Kinder, und, laut dem neuesten UN-Bericht, wurden besonders im Norden viele von ihnen rekrutiert, sexuell missbraucht, verstümmelt und getötet. |
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| Togo: Das Land „gehört uns allen“ |
13.06.2013 |
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| Der Präsident des Aktionskomitees für die Erneuerung protestiert mit Tausenden Aktivisten in der Hauptstadt Lomé für mehr Gerechtigkeit für alle. Der Gnassingbé Clan, der das 7 Mio. Volk seit 1967 beherrscht, will weiter an der Macht bleiben, und je näher die für Ende Juli geplante Wahl rückt, umso häufiger werden Tränengas, Schlagstöcke, Bedrohung von Journalisten und Verhaftung eingesetzt. Togo ist nicht der ideale demokratische Staat, den die Regierung der Welt zeigt. |
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| Ägypten: Ohne Nil kein Ägypten |
12.06.2013 |
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| Präsident Mursi will nicht von Krieg sprechen, erklärte aber, dass alle Optionen offen sind, wenn durch den Bau des äthiopischen Staudamms am Blauen Nil die Wasserversorgung seines Landes gefährdet wird. Mehr als die anderen Länder der Region ist Ägypten mit seinem Wüstenklima und einer schnell wachsenden Bevölkerung vom Nilwasser abhängig. Kritiker sehen in Mursis aggressiver Rhetorik eine willkommenen Gelegenheit, die Aufmerksamkeit des Landes von den ernsten politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen abzulenken. |
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