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frülingsblume

Neues vom NAD

Allen ein lebensspendendes und gesegnetes Osterfest

Aktuelle Nachrichten aus Afrika

 Kenia: Autobombe tötet vier 24.04.2014 
Zwei Polizisten waren unter den Opfern, als die Bombe vor der Polizeistation im Zentrum von Nairobi explodierte. Die meisten kleineren Angriffe werden der al-Shabaab Miliz von Somalia zugeschrieben.
 Südsudan: Das jüngste Land der Erde zerbricht 24.04.2014 
Die Hoffnungen vor knapp drei Jahren sind geschwunden. Präsident Kiir hat plötzlich seinen Armeechef James Hoth Mai entlassen. Die neueren Rückschläge des Militärs könnten Grund dafür sein. Die Massaker eskalieren. Bei einem Angriff auf einen UN-Stützpunkt in Bor, wo tausende Flüchtlinge Zuflucht gesucht hatten, wurden 58 Menschen getötet. Hundert starben bei Streitigkeiten um Rinderherden, die bei dem Waffenüberfluss immer blutiger werden. Die schlimmsten Gräueltaten ereigneten sich nach der Einnahme der Ölstadt Bentiu, wo hunderte Menschen in Moschee, Kirche und Krankenhaus gezielt ermordet wurden. Der seit Mitte Dezember anhaltende Machtkampf zwischen Präsident Kiir und dem 2013 entmachteten Machar hat eine Million in die Flucht getrieben.
 Tunesien: Afrikanische Studenten in Tunis 23.04.2014 
Sie kommen aus 21 afrikanischen Ländern und belegen Fächer wie Wirtschaft, Informatik und Hotelmanagement, die ihnen nach dem Abschluss eine Chance für gutbezahlte Arbeit in der EU geben würden. Dazu lernen sie Fremdsprachen, um für ihre neue Arbeitswelt gerüstet zu sein. Ihre Eltern – viele von ihnen haben auch außerhalb ihrer Länder studiert – müssen ziemlich wohlhabend sein, denn die private Université Internationale de Tunis (UIT) ist nicht billig.
 Kongo - RDC: Tote bei Zugunglück 23.04.2014 
Ein Güterzug entgleiste gestern nahe der Bahnstation Katongola in der Katanga Provinz. Die 30 oder mehr Tote gab es, weil die Menschen dort gerne für eine freie Fahrt auf Güterzüge springen.
 Nigeria: Schülerinnen immer noch vermisst 18.04.2014 
Dass die verschleppten Mädchen in einem Armee-Einsatz befreit wurden, ist eine Fehlmeldung. Nur wenige von ihnen konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Über 80 der Entführten sind noch in den Händen der Kidnapper, wo sie sexuell und als militärische Schutzschilde missbraucht werden. Ban Ki Moon und Catherine Ashton haben sich für die Mädchen eingesetzt. Vier schreckliche Terrorakte in drei Tagen spalten die Politiker statt sie zu vereinen. Sie schieben sich gegenseitig die Schuld zu.
 Umdenken bei Wüstenstrom 17.04.2014 
Das riesige Energie-Projekt Desertec, das Sonnen- und Windenergie in Nordafrika erzeugen sollte, um den eigenen Bedarf zu decken und Europa teilweise zu versorgen, verliert an Aktualität. Einige deutsche Konzerne haben sich vom Wüstenstromprojekt getrennt. Die problematische Übertragung nach Europa und die unsichere politische Lage in Nordafrika tragen dazu bei. Ein Erfolg des Projektes jedoch ist, dass afrikanische Staaten mehr zu Sonnen- und Windenergie neigen. Der Strombedarf Afrikas ist enorm. Die AU plant in den nächsten 30 Jahren die Produktion auf das siebenfache zu erhöhen.
 Nigeria: Land steht unter Schock 16.04.2014 
Nur einen Tag nach dem verheerenden Doppelanschlag auf den Busbahnhof der Hauptstadt Abuja, dem nach verschiedenen Schätzungen zwischen 70 und 200 Menschen zum Opfer fielen, haben militante Islamisten über 100 Schülerinnen eines Mädchengymnasiums in Chibok (Bundesstaat Borno) entführt und auf vier Lastwagen weggefahren. Die Eltern der Mädchen sind verzweifelt. Die ganze Stadt trauert. Das Schicksal der Verschleppten ist, dass sie wahrscheinlich als Sexsklavinnen missbraucht werden.
 Südsudan: Die Drohung des Rebellen 16.04.2014 
Einst Vize-Präsident, jetzt Anführer der Rebellen, Riek Machar, drohte, die Hauptstadt Juba einzunehmen und die reichen Ölfelder um Bentiu unter seine Kontrolle zu bringen. Erst wenn Präsident Salva Kiir gestürzt ist, wäre ein Ende des Bürgerkrieges in Sicht. In dem seit Dezember schwelenden Krieg sind mehrere Tausend Menschen getötet worden. Fast eine Million musste fliehen.
 Kenia: First Lady in London Marathon 14.04.2014 
Margaret Kenyatta lief am Palmsonntag für einen guten Zweck: die Minderung der Mutter- und Kindersterblichkeit in ihrem Land. Ihr Mann, der Präsident, applaudierte aus den Zuschauerreihen. Stars des weltweit bestbesetzten Marathons waren ihre eigenen Landsleute, die bei Männern und Frauen die ersten Plätze holten.
 Simbabwe: Vom Raubtier zum Veganer 11.04.2014 
In einem neueren Experiment werden auf der Nyanyana Krokodilfarm am Ufer des Kariba Stausees etwa 50,000 Krokodile nicht mit Fleisch, sondern mit Proteinkonzentraten gefüttert. Angefangen hat der Diätwechsel auf der Höhe der Wirtschaftskrise. Inzwischen hat man rausgefunden, dass die vegetarische Kost die Haut der Reptilien schöner macht und so die daraus gefertigten Handtaschen und Schuhe eleganter. Letztes Jahr hat die Farm 42,000 Krokodilhäute für je 500 Dollar an Gerbereien in Europa verkauft. Wildhüter beobachten, dass diese Kost die Tiere auch fügsamer macht.
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Zitat

Die Auferstehung Christi bringt überall Keime einer neuen Welt hervor; und selbst wenn sie abge- schnitten werden, treiben sie wieder aus, denn die Auferstehung des Herrn hat schon das verborgene Treiben dieser Geschichte durchdrungen.“

Papst Franziskus,
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