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Aktuelle Nachrichten aus Afrika

 Afrikanische Fische düngen Amazonas Regenwald 26.09.2014 
Dass Millionen Tonnen Saharastaub jährlich westwärts über den Atlantik geweht werden, ist bekannt, aber dass er Phosphor von Gräten und Schuppen von Fischen enthält, ist wissenschaftlich neu. Das nährstoffhaltige Material kommt aus der Bodélé Senke, dem Gebiet, das der drastisch schrumpfende Tschad See freigelegt hat. Satelliten verfolgen den 5,000 km langen Nährstofftransport an den Amazonas.
 Südafrika: Der „machtlose Wundertäter“ 24.09.2014 
Noch immer herrscht Schweigen über die Ursache des Einsturzes des Gästehauses der Synagoge in Lagos / Nigeria am 12. September. Unter den 115 Toten waren 84 Bürger von Südafrika. TB Joshua, der Fernsehprediger, Prophet und Wunderheiler, der weit und breit fanatische Ergebenheit genießt, ist unter schwerer Kritik, weil er, statt die Wirklichkeit zu sehen, von mysteriösen Geschehen faselt. In Südafrika darf er vorläufig nicht einreisen. Laut Forbes Liste war TB Joshua in 2011 mit einem Vermögen von 15 Mio. Dollar der drittreichste Geistliche in Nigeria.
 Elfenbeinkueste: Weg nach Hause gesperrt 24.09.2014 
Über 38,000 Flüchtlinge, die während der Kriegswirren ins Nachbarland Liberia geflohen waren, stehen vor blockierten Grenzübergängen. Erst wenn die Ebola Krise vorüber ist, werden sie heimreisen können. In Liberia allein sind 1,500 Infizierte gestorben. Nach neuesten Prognosen der WHO wird sich die Zahl der Erkrankten bis November verdreifachen und die Sterberate bei 70% liegen, wenn keine drastischen Schritte unternommen werden.
 Medikamentenschmuggel boomt 23.09.2014 
In nur wenigen Tagen haben Fahnder an den wichtigsten Häfen West -, Ost – und Südafrikas 113 Mio. gefälschte Medikamente beschlagnahmt. Die meisten der teils gefährlichen Arzneien waren Schmerzmittel und kamen, laut der Weltzollorganisation (WZO), von Indien und China.
 Auf den Dünen von Calais 23.09.2014 
Die meist afrikanischen Flüchtlinge, zurzeit etwa 1,500, haben es übers Mittelmeer bis zum Ärmelkanal geschafft und warten sehnsüchtig auf eine Chance, nach England zu kommen. Es wird immer schwieriger, als blinder Passagier unter einem Lkw, im Pendlerzug oder in einem Laderaum auf der Fähre überzusetzen. Unterkünfte gibt es nicht, doch reichen Freiwillige zweier Hilfsorganisationen allabendlich ein Essen. Den „Traum von England“ geben jedoch die wenigsten auf.
 Militär gegen Virus 23.09.2014 
Präsident Obama schickt 3,000 Soldaten, um Behandlungszelte aufzubauen; die Bundeswehr sucht Freiwillige für das Krisengebiet, und eine Luftbrücke soll nicht nur Medikamente und Laboreinrichtungen, sondern auch Nahrungsmittel einfliegen. Trotzdem greift Ebola weiter um sich, besonders in Liberia und Sierra Leone, während Senegal und Nigeria glauben, die Einbrüche eingedämmt zu haben. Inzwischen hat die Regierung in Harare als Vorsichtsmaßnahme, 98 Personen unter Quarantäne gestellt, die meisten von ihnen Einreisende aus Nigeria.
 Aethiopien: Erster Besuch am Renaissance Damm 23.09.2014 
Jahrelang hat Äthiopiens Riesenprojekt am Blauen Nil, unweit der sudanesischen Grenze, für Streit zwischen den Anrainern gesorgt. Jetzt halten Vertreter der drei Staaten: Äthiopien, Ägypten und Sudan Gespräche, um Spannungen abzubauen. Zum ersten Mal besucht auch ein ägyptischer Bewässerungsminister das Baugelände. Ägypten fürchtet immer noch, dass die Fertigstellung des Riesenkraftwerks die Wassermenge, die das Wüstenland vom Nil braucht, bedrohlich reduzieren wird.
 Nigeria: Grausame Folter 22.09.2014 
Obwohl Folter offiziell illegal ist, sind Prügel, Elektroschocks, das Ausreißen von Zähnen und Nägeln, sowie Vergewaltigung bei Militär und Polizei an der Tagesordnung, um Geständnisse zu erpressen und Häftlinge zu strafen. Amnesty International fordert ein Ende dieses Machtmissbrauchs. Bis jetzt sei noch kein Täter strafverfolgt und kein Opfer entschädigt worden. Zur selben Zeit wird China aufgerufen, Produktion und Handel von unmenschlichen Folterwerkzeugen zu stoppen.
 Guinea: Medizinische Helfer ermordet 22.09.2014 
Das neunköpfige Team war unterwegs, um die Menschen im Landesinnern über Ebola aufzuklären, als sie von Dorfbewohnern in der Nähe von Nzerekose angegriffen und grausam ermordet wurden. Nur eine Journalistin entkam. Viele fürchten die Sanitäter in Schutzanzügen und verdächtigen sie sogar, die Krankheit verbreiten zu wollen.
 Südsudan: Ausländersperre aufgehoben 20.09.2014 
Nur 24 Stunden nach der Anordnung, dass bis 15. Oktober alle Ausländer, auch in Hilfsorganisationen, durch kompetente Einheimische ersetzt sein sollen, wurde die Entscheidung rückgängig gemacht. Eine Durchführung hätte die durch den Bürgerkrieg entstandene humanitäre Krise noch verschlimmert.
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Zitat

 "Die Zukunft der Menschheit wird bei einer vorausgesagten Erderwärmung um drei bis vier Grad wie das Eis dahinschmelzen, wie das Wasser unter einer unbarmherzigen Sonne verdampfen oder wie Sand in einem Wüstensturm verweht werden.“

Christine Lagarde, IWF
Aktion

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Publikationen
· Hat Toleranz noch eine Chance - Bedrohungen des christlich-islamischen Dialogs in Afrika
· Hintergrundpapier - Armutsbekämpfung - Wie geht es weiter?
· Hintergrundpapier - Quo vadis Südafrika?
· Hintergrundpapier - Tansania feiert 50. Geburtstag
· Unafrikanisch und unchristlich? - Homosexualität und die Kirchen in Afrika
· Fastenimpulse aus Evangelii Gaudium
· Hintergrundpapier - Machtkampf im Südsudan
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· Jörg Alt SJ - Kampagne Kony 2012 - Einwände und Gegeneinwände