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Aktuelle Nachrichten aus Afrika

Hintergrundpapier: Sambia - 50 Jahre Frieden

Während es in vielen Teilen Afrikas brodelt, kann Sambia mit Stolz auf 50 Jahre friedliche Entwicklung zurückblicken.
Ein Überblick über Geschichte, Entwicklungspotentiale und zukünftige Herausforderungen des Landes.  Text

 Uganda: „Nachäffen macht klug“ 09.10.2014 
Zum ersten Mal ist es Forschern in den Wäldern Ugandas gelungen, auf Kamera festzuhalten, wie Schimpansen in freier Wildbahn voneinander lernen, neue Werkzeuge zu brauchen. Die Affen nutzen Schwämme aus zerkauten Blättern, um Wasser aus den Baumhöhlen zu saugen. Als ein Leittier Schwämme aus Moos machte, ahmten die Artgenossen das nach. Soziales Lernen ist Grundvoraussetzung von Kultur; die Forscher erhoffen sich weitere Erkenntnisse.
 Desertec am Scheitern 09.10.2014 
Die ehrgeizigen Pläne, Sonnen – und Windenergie aus der Sahara für Nordafrika und Europa zu produzieren, stehen wahrscheinlich vor dem Aus. Immer mehr Konzerne trennten sich vom Projekt Dii. Die Mega-Kraftwerke waren wohl nicht der richtige Ansatz; kleinere Einheiten seien wirtschaftlicher und garantierten die Einbindung der Bevölkerung. In Europa gäbe es zeitweilig bereits ein Überangebot an Ökostrom. Die Entscheidung soll nächste Woche in Rom fallen.
 Tansania: Schwimmendes Krankenhaus 08.10.2014 
Die 3,000 Inseln im Viktoriasee waren bis jetzt von medizinischer Versorgung abgeschnitten. Nun hat Prinzessin Anne das von einer britischen Hilfsorganisation gestiftete Schiff vom Stapel gelassen, und Insulaner von Tansania, Uganda und Kenia können regelmäßig vom mobilen Krankenhaus besucht werden.
 Südsudan: Zensur katholischer Radiosender 08.10.2014 
„Reporter ohne Grenzen“ sind empört über die von der Regierung ausgeübte Kontrolle über die kirchlichen Radiosender, die in dem herrschenden Bürgerkrieg oft die einzige Informationsquelle für die Bevölkerung sind. Betroffen sind „Radio Bakhita“ der Erzdiözese Juba und „Voice of Hope“ der Diözese Wau.
 Uganda: Neue Virusbedrohung 07.10.2014 
Seit ein 30-jähriger Röntgenassistent in Kampala an dem Ebola-ähnlichen Marburg-Fieber gestorben ist, geht die Angst um. Etwa 80 Mitarbeiter zweier Krankenhäuser stehen unter Quarantäne. Die Bevölkerung ist zu Ruhe und äußerster Wachsamkeit aufgerufen. Auch Marburg-Fieber verläuft oft tödlich, aber bis jetzt konnten Ausbrüche der beiden Viruserkrankungen in Uganda relativ schnell eingedämmt werden.
 Mosambik: Erste Wahlpanne 07.10.2014 
26 Kartons mit in Südafrika gedruckten Stimmzetteln wurden auf dem Weg in die Zambesia Provinz von einem LKW gestohlen. Erst bei der Ankunft am Zielort wurde der Verlust entdeckt. Der Fahrer und die beiden begleitenden Polizisten wurden wegen unvorschriftsmäßigem Verhalten verhaftet.
 Elfenbeinkueste: Erntesegen lässt hoffen 06.10.2014 
Mit 1,74 Mio. Tonnen im vergangenen Jahr hat das Land die beste Kakaoernte eingefahren, etwa 20,5% mehr als im Vorjahr. Gründe sind: die günstige Witterung, neu gepflanzte Plantagen, moderne und wettbewerbsfähige Methoden und garantierte Preise. Die Elfenbeinküste ist mit 35% weltweit der größte Kakaoexporteur. Die 550,000 Tonnen geerntete Cashew Nüsse sind ein weiterer Rekord. Im kleineren Rahmen gibt auch der Baumwollanbau Grund zur Hoffnung.
 Somalia: Schlag für al-Shabaab 06.10.2014 
Die islamistische Miliz musste eine weitere Niederlage einstecken, als die Armee, unterstützt von AU Friedenstruppen, die strategisch wichtige Küstenstadt Barawe, 200 km südlich von Mogadischu, zurückeroberte. Der letzte verbliebene Hafen diente den Milizen als Finanzquelle. Obwohl sie weit zurückgedrängt wurden, könnten al-Shabaab Kämpfer jeder Zeit wieder zuschlagen.
 Nigeria: Nachtwache um Frieden 02.10.2014 
Weil „Nigeria blutet und brennt“, hat die Bischofskonferenz landesweit eine Gebetswache für die Nacht vom 13. zum 14. November geplant, in der für die ganze Nation und besonders für Menschen im Nordosten des Landes gebetet werden soll, die unter dem Boko Haram Terror leiden. Die Regierung ist aufgerufen mehr für die Sicherheit der Bürger zu tun.
 Algerien: „Schulung in Toleranz“ 02.10.2014 
Schon vier Mal hat eine solche Schulung stattgefunden, in der die Afrikamissionare (Weiße Väter) junge Menschen aus verschiedenen Ländern Afrikas zusammenbringen, um ein besseres Miteinander von christlichen und muslimischen Jugendlichen zu erzielen. Es wird zugehört, diskutiert, gebetet und meditiert. Jeder Tag der Woche hat ein Schwerpunktthema, wie Menschenrechte, Umwelt, Solidarität und Respekt. Es entstehen Freundschaften und „Unterschiede können zur Harmonie werden“.
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Zitat

 "Die Zukunft der Menschheit wird bei einer vorausgesagten Erderwärmung um drei bis vier Grad wie das Eis dahinschmelzen, wie das Wasser unter einer unbarmherzigen Sonne verdampfen oder wie Sand in einem Wüstensturm verweht werden.“

Christine Lagarde, IWF
Aktion

 Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!

Publikationen
· Hat Toleranz noch eine Chance - Bedrohungen des christlich-islamischen Dialogs in Afrika
· Hintergrundpapier - Armutsbekämpfung - Wie geht es weiter?
· Hintergrundpapier - Quo vadis Südafrika?
· Hintergrundpapier - Tansania feiert 50. Geburtstag
· Unafrikanisch und unchristlich? - Homosexualität und die Kirchen in Afrika
· Fastenimpulse aus Evangelii Gaudium
· Hintergrundpapier - Machtkampf im Südsudan
· NAD Rundbriefe
· NAD Afrikanachrichten der Woche
· NAD Überblicke + Hintergründe
· NAD Publikationen
· AEFJN Newsletter
Dokumente
· Jörg Alt SJ - Kampagne Kony 2012 - Einwände und Gegeneinwände