Neues vom NADIn einem Brief werden die Kandidaten der Parteien über ihre Position zu Migrationsproblemen befragt.
Aktuelle Nachrichten aus Afrika
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| Niger: Sofortige Hilfe nötig |
13.05.2013 |
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| Rund 800,000 Menschen im Norden von Niger brauchen bis Juli / August Nahrungsmittel zum Überleben, und das trotz einer guten Ernte. Doch Transportprobleme, steigende Preise und der große Zustrom von Flüchtlingen aus dem Kriegsland Mali sind verantwortlich für die unvorhergesehene Knappheit. |
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| Afrika geplündert |
13.05.2013 |
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| Kofi Annan, ehemaliger UN-Generalsekretär, sagte im gerade veröffentlichen Africa Progress Report, dass der Kontinent durch Steuerhinterziehung, geheime Bergbau-Abkommen und Finanztransfers doppelt so viel Geld verliert wie die Summe der eingehenden Spenden. Das gröbste Beispiel sei die Dem. Rep. Kongo. Die reichen Länder, besonders die G8, müssten Afrika zu globalen Regeln für Transparenz und Besteuerung verhelfen und Verantwortung in den Mittelpunkt rücken. Die korrupten Methoden nähmen das Essen vom Tisch der Armen. |
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| Nigeria: Weitere „Baby Fabrik“ geräumt |
13.05.2013 |
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| Im Bundesstaat Imo im Südwesten des Landes hat die Polizei 17 schwangere Teenager und elf Babys befreit. Nach der Frau, die die Babys vermutlich verkaufen wollte, wird noch gesucht. Die Mädchen, alle von einem 23-Jährigen schwanger gemacht, wurden in dem Haus eingesperrt. Nach China ist Nigeria eine der wichtigsten Quellen für den Menschenhandel. Oft werden auch Mädchen mit ungewollten Schwangerschaften angelockt und müssen ihr Kind abgeben. Die verkauften Babys sind für illegale Adoption, Kinderarbeit, Prostitution oder auch für rituelle Zwecke bestimmt. |
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| Zentralafrika: Rebellen fordern Sold |
13.05.2013 |
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| Bevor sie ihre Waffen niederlegen, verlangen die Séléka Rebellen ihren Sold. Das bestätigt Leutnant Ali Alkanto. Sonst gäbe es gewalttätige Auseinandersetzungen. Die Forderung nach Bezahlung steigert die Spannung zwischen der Führungsschicht, die den Luxus der Hauptstadt Bangui genießt, und den Gruppen, die im Busch ihr Unwesen treiben. Das Chaos im Land nutzen auch die Wilderer aus, die im Dzanga-Ndoki Nationalpark 26 Waldelefanten und zwei ihrer Jungtiere erlegt haben. Der Elfenbeinhandel in der Region nimmt dadurch neuen Aufschwung. |
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| Gabun: Schritt gegen Hexerei |
10.05.2013 |
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| Auf Anordnung der Bischöfe der katholischen Kirche sollen am Samstag in allen Bistümern des Landes Prozessionen gegen rituelle Verbrechen stattfinden. Die Praxis, für eigenen Vorteil, Blut aus Organen von Opfern zu entnehmen, ist in Gabun weit verbreitet; und die Verbrechen mehren sich. Um an Opfer zu kommen, greift der Menschenhandel um sich. Jährlich gibt es Verhaftungen. Wo vor drei Jahren noch 34 rituelle Verbrechen gemeldet wurden, waren es ein Jahr später bereits 62. |
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| Nigeria: „Tickende Zeitbombe“ |
10.05.2013 |
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| Erzbischof Ignatius Kaigama sprach in einem Interview zu Kirche in Not von der Gefahr der religiösen Intoleranz, von dem Zwang der Boko Haram zur totalen Islamisierung, der unvermeidlich zu Gewalt führt. Seine Diözese Jos ist inmitten des kulturellen Kampfes zwischen Nord und Süd. Zusammen mit gemäßigten Muslimen wünscht er, dass die Energie zu friedlicher Zusammenarbeit verwendet wird. |
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| Tansania: Saudis unter Verdacht |
08.05.2013 |
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| Unter den acht verhafteten mutmaßlichen Tätern des Bombenangriffs auf eine Kirche in Arusha, sind auch vier Saudis. Präsident Kibaki nannte den Anschlag einen Terror Akt, bat um Ruhe und versprach volle Aufklärung. Im Nachbarland Kenia wurden zwei Iraner wegen Terror Akten zu lebenslanger Haft verurteilt, ein weiterer Beweis für fremden Einfluss in der Region. |
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| Nigeria: Flugzeugunglück |
08.05.2013 |
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| Ein nigerianisches Militärflugzeug, im Einsatz gegen islamistische Gruppen in Mali, ist im Westen Nigers abgestürzt. Beide Piloten kamen ums Leben. Da die Maschine sich nicht über feindlichem Gebiet befand und nicht beschossen wurde, gehen Experten von einem technischen Versagen aus. |
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| Sudan: Sorge bei Coca Cola |
07.05.2013 |
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| Nach dem Scheitern der letzten Gespräche haben die JEM (Justice & Equality Movement) Rebellen, bis jetzt meist in Darfur aktiv, ihren Widerstand gegen Khartum nun auf die Kordofan Provinz um die Wüstenstadt El Obeid ausgeweitet. Gerade diese Gegend ist der Hauptproduzent von Gummi Arabicum, dem Akazienharz, das für Coca Cola und Gummibärchen unentbehrlich ist. 50,000 bis 60,000 Tonnen davon braucht die Welt jährlich; das meiste kommt vom Sudan. Als die USA 1997 wegen Sudans Unterstützung von Osama bin Laden ein striktes Handelsembargo verhängten, wurde das Akazienharz ausgenommen. Im Falle neuer Kämpfe sind besonders die Getränkefirmen um die globale Lieferkette besorgt. |
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| Kongo - RDC: Erste schwarze Ministerin im römischen Kabinett |
07.05.2013 |
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| Der neue Premier Enrico Letta hat die aus der DR Kongo stammende Cécile Kyenge als Integrationsministerin ernannt. Die 49-jährige Augenärztin lebt seit ihrem Medizinstudium in Italien und ist seit zehn Jahren politisch aktiv. Sie hat schon klare Vorstellungen von ihrer Aufgabe: eine Staatsbürgerschaftsreform und eine Verbesserung der Rechtslage von Migranten. Laut dem nationalen Statistikinstitut wohnen über 4,5 Mio. Ausländer in Italien; die hohe Wachstumsrate wurde bedingt durch die Migrationsbewegung von Nord Afrika. Aber die schwarze Ministerin hat auch schon Feinde, besonders die fremdenfeindliche Regionalpartei Lega Nord. |
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