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Republik Äquatorialguinea
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Republik Äquatorialguinea  > Ereignisse

Ereignisse und Entwicklungen 1990-2000

 

1990

Äqutorial-Guinea erhält Beobachterstatus bei der OAS.

1991, 17. Nov.

Neue Verfassung ( Mehrparteiensystem).

1992, Jan.

Aufhebung des Parteienverbotes und Bildung einer Übergangsregierung unter Beteiligung der Opposition.

1992, April

Erste Erdölexporte.

1992, 19. Dez.

Nach monatelangen Unruhen Verhaftung von etwa 15 Führern der politischen Opposition und andere prominente Persönlichkeiten, unter ihnen auch einige Priester.

1993, Aug.

Tod des Oppositionsführer Pedro Motu Mamiaga. Am 24. August verschleppte ihn die Polizei aus einem Hotel in der Hauptstadt Malabo und folterte ihn zu Tode.

1993, 21. Nov.

Parlamentswahlen, die von 10 der 14 Oppositionsparteien boykottiert werden. Regierungspartei erklärt sich zum Wahlsieger.

1994, Jan.

Aus Protest gegen Menschenrechtsverletzungen untersagt Spanien seine Entwicklungshilfe.

1995, Apr.

Umfangreiche Erdölvorkommen in der Nähe von Bioko entdeckt.

1995, 27. Apr.

Führer der oppositionellen Partei des Fortschritts (Partido del Progresso, PP), Severo Moto, wegen Anschlag auf den Staat zu 28 Jahren Gefängnis verurteilt. Eine Welle von Gefangennahmen Oppositioneller schließt sich an.

1995, 03. Aug.

Amnestie anläßlich des 16.Jahrestages der Machtübernahme durch Präsident Obiang Nguema. Freilassung auch von Severo Moto.

1996, 24. Feb.

Die Präsidentschaftswahlen, eine komplette Wahlfarce, -99-Prozent Resultat für den Präsident Obiang Nguema.

1997,. 14. Juni

Verbot der größten Oppositionspartei - Partido del Progreso de Guinea Ecuatorial (PPGE).

1997, 12. Juli

Nach einem versuchten Putschversuch wird Severo Moto aus seinem Amt als Präsident der PPGE entlassen.

1997,19. Aug.

Severo Moto und weitere 11 Angeklagte werden des Hochverrats beschuldigt und zu Freiheitsstrafen von 30 Jahren verurteilt. Verhaftungen und Folterungen Oppositioneller nehemen zu.

1997, 20. Sep.

Französisch wird neben Spanisch zweite offizielle Sprache

1998, 21. Jan.

Die Mitglieder des auf der Insel Bioko lebenden Stammes Bubi, fühlen sich von den Fang aus dem kontinentalen Teil des Landes unterdrückt. Die Bewegung für die Selbstbestimmung der Insel Bioko (MAIB) fordert mehr Autonomie und Gespräche mit dem Präsidenten Obiang. Dieser willigt in keine Gespräche ein. Radikale Bubis greifen Polizei-und Militärstationen an.

1999, Febr.

Es kommt immer häufiger zu Verhaftungen der Angehörigen des Stammes Bubi auf Bioko.

1999, Mai

Das Militärgericht verhängt 15 Todesstrafen und 75 langjährige Haftstrafen über Angehörige des Stammes Bubi

1999, 14. Juli

Bubi-Führer Martin Puye stirbt an den Folgen der Mißhandlungen in Haft.

1999, 07. März

Bei den Wahlen zur Nationalversammlungen sichert sich die Regierungspartei PDGE erwartungsgemäß die absolute Mehrheit. Die Opposition spricht von Wahlfälschungen.