Äquatorialguinea: Geschichte in Auszügen 1469
Entdeckung der Insel durch den portugiesischen Seefahrer Fernando Poo, die später nach ihm benannt wurde (heute Bioko). 1471, 01. Jan. Entdeckung der Insel Annobón (Gutes Jahr). 1778 Spanien erwirbt im Vertrag von Pardo die Inseln Fernando Poo, Annobón und Corisco von den Portugiesen, um eigene Stützpunkte für den Sklavenhandel in der Region aufzubauen 1827 - 1832 Erste Niederlassung der Briten auf Fernando Poo. 1843 Abermals spanischer Besitz. 1858 Einführung des Kolonialstatus. 1900 Die Insel Rio Muni kommt zu Spanien. Der Vertrag von Paris regelt die Grenzfragen. 1910 Bubis erkennen spanische Herrschaft auf der Insel Fernando Poo an. 1947 Einzelne Fang gründen die erste Unabhängigkeitsbewegung (Cruzada de Liberación Nacional). Sie wurde schnell von den spanischen Kolonialherren verboten. 1959 Aufhebung des Kolonialstatus. Fernando Poo und Río Muni erhalten den Charakter spanischer Überseeprovinzen. Die Bürger der beiden neuen Provinzen erhalten die spanische Staatsbürgerschaft. 1963, 15. Dez. Autonomiestatus 1968, 12. Okt. Deklaration der Unabhängigkeit von Spanien. Macías Nguema gewinnt die ersten Präsidentschaftswahlen. 1969 Entwicklung eines brutalen Herrschaftsappartes unter Präsident Macías. Viele weiße Kakao-Plantagenbesitzer fliehen. 1970, 15. Okt. Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur Volksrepublik China. 1971, 14. Apr. Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur DDR. 1972,14. Juli Macías Ernennung zum Präsidenten auf Lebenszeit. 1976 Nigerianische Kakao-Plantagenarbeiter fliehen vor der Terrorherrschaft Macías. 1976, Mai Gründung einer Widerstandsbewegung gegen die Schreckensherrschaft des Präsidenten Francisco Macías Nguema. Exilierte Regimegegner treffen sich in Genf zu einem Kongreß der "Nationalen Allianz zur Wiederherstellung der Demokratie (ANRD). 1976, März Das Terrorregime verstärkt den Kampf gegen die Kirche. 1977 Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Spanien. 1978 Etwa 100.000 Äquatorialguineer flüchten in die umliegenden afrikanischen Länder und nach Europa. 1978, Mai Präsident Macías Nguema erklärt das Land zum atheistischen Staat. 1978 Zusammenfassung aller Parteien zur Einheitspartei PUNT (Partido Único Nacional de Trabajadores). 1979, 03. Mai Ein Militärputsch unter der Leitung des Macías Neffen, Obiang Nguema, beendet die Macías-Diktatur. Als neue Einheitspartei entsteht die PDGE (Partido Democrático Guinea Ecuatorial). 1979, 29. Sep. Hinrichtung des Diktators Macías Nguema. 1981, Sep. Staatschef Obiang ruft Spanien gegen sowjetische Berater zur Hilfe. 1982, 02. Aug. Staatschef Obiang Nguema wird für sieben Jahre im Amt bestätigt 1983, 23. Mai Putschversuch gescheitert. 1983, 28. Juli Abbruch der Zusammenarbeit zwischen Spanien und Äquatorial- Guinea 1988, Juni Führer der Oppositionspartei PPGE kehren aus dem Exil zurück und fordern die Anerkennung ihrer Partei. 1989, 25. Juli Präsident Obiang Nguema wird im Amt bestätigt. 1990 Äqutorial-Guinea erhält Beobachterstatus bei der OAS. 1991, 17. Nov. Neue Verfassung ( Mehrparteiensystem). 1992Gesetz über Versammlungsfreiheit und Amnestiegesetz für politische Vergehen, dennoch keine Betätigungsfreiheit für politische Opposition. 1996, 25.Febr.Vorgezogene Präsidentschaftswahlen, Präsident Obiang Nguema Mbasogo im Amt bestätigt. 1999, 07.MärzParlamentswahlen, PDGE gewinnt 75 von 80 Sitzen, schwere Unregelmäßigkeiten 2002, 15.Dez.Präsident Obiang Nguema Mbasogo wird bei den Präsidentschaftswahlen mit 99,5% der Stimmen für weitere sieben Jahre in seinem Amt bestätigt. |