Allgemeine Nachrichten aus Afrika
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| „Padre Patera – Pater Flüchtlingsboot“ |
28.03.2013 |
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| So kennt man den spanischen Franziskaner aus Algeciras, der in den letzten 20 Jahren Hunderten von Flüchtlingen aus Afrika Hilfe gewährte. Wer es über die Straße von Gibraltar schafft, ist erst mal sicher. Isidore bietet Schutz, deckt erste Bedürfnisse und hilft bei Behördengängen. Seine besondere Sorge gilt Müttern mit Kindern. National und international wurde er für sein soziales Engagement ausgezeichnet, aber er musste auch Verhaftungen hinnehmen, weil er illegale Migranten versteckte. Inzwischen klopfen auch in Not geratene Spanier an seiner Tür. |
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| Chinas Interesse wächst |
27.03.2013 |
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| Die erste Auslandreise des neuen Präsidenten Xi Jinping führte zum großen Nachbarn Russland, und von Moskau gleich weiter nach Afrika. Die Prioritäten sind klar: Russland ist enger Verbündeter, und in Afrika gilt es, neben dem Gewinnen von mineralischen Rohstoffen auch Wirtschaftsinteressen auszubauen. Chinas bilateraler Handel mit Afrika ist zwischen 2000 und 2011 von 7,7 Mrd. auf 128 Mrd. Dollar gestiegen. Bei dem Gipfel der BRICS-Staaten in Durban zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent wurde es klar, dass unter den Schwellenländern (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) China Ton und Richtung angibt. |
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| Weltwassertag 2013: Sauberes Trinkwasser |
22.03.2013 |
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| Jährlich am 22. März lädt die UNO ihre Mitgliedstaaten ein, konkrete Aktionen zum Thema Wasser zu fördern. Zurzeit haben immer noch 900 Mio. Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Laut Caritas International gehen ein Viertel aller Todesfälle in Entwicklungsländern auf verseuchtes Wasser zurück. Dazu kommt, dass wegen extremen Klimaschwankungen dieselben Menschen binnen einem Jahr von Dürre und Überschwemmungen heimgesucht werden können, für die meisten eine unüberwindliche Situation. |
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| „Sein Herz schlug immer für Afrika“ |
19.03.2013 |
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| Am 19 März gedenkt die Welt des 200. Geburtstags von David Livingstone. Als Missionar und Forscher drang er in noch unerforschte Gegenden Afrikas vor und erblickte als erster Europäer die Viktoriafälle am Sambesi. Er galt auch als ein Vorreiter im Kampf gegen den Sklavenhandel. Anlässlich der Feiern reiste die malawische Präsidentin Joyce Banda ins schottische Blantyre. In der sambischen Stadt Livingstone an den Viktoriafällen treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt, um sich über das Vermächtnis des Afrikaforschers auszutauschen. Sein Traum, die Nilquellen zu entdecken, hat sich nicht erfüllt. |
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| Politikergehälter angeprangert |
14.02.2013 |
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| Einige afrikanische Länder, darunter Kenia, Nigeria, Südafrika, Ghana und Namibia, zahlen ihren Abgeordneten die höchsten Gehälter weltweit. Dazu verlangten Kenias Parlamentarier am Ende der jetzigen Legislaturperiode einen Bonus von etwa 80,000 Euro, eine Forderung, die Präsident Kibaki, selbst Spitzenverdiener, verhindern konnte. Inzwischen protestieren in mehreren Ländern Wähler gegen die hohen Gehälter und andere Privilegien ihrer Abgeordneten, die in keinem Verhältnis zu den erbrachten Leistungen stünden. |
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| Ein Papst aus Afrika? |
13.02.2013 |
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| Während Afrikas Katholiken den Rücktritt von Papst Benedikt mit Respekt und Verständnis annehmen, ist eine Hoffnung auf einen Nachfolger aus ihrem Kontinent unüberhörbar. Mehrere Würdenträger seien geeignet. Kirchenvertreter und Experten in Afrika sind sich einig, dass nicht die Herkunft Priorität hat, sondern die Fähigkeit, die schwere Aufgabe gewissenhaft zu erfüllen. |
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| Elefanten meiden Menschen |
07.02.2013 |
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| Elefanten leben gern in geschützten Gebieten, und sind sichtlich mehr gestresst, wenn sie diese verlassen, berichtet das African Journal of Ecology. Deshalb suchen sie die Sicherheit der Nationalparks. Wissenschaftler können den Grad von Stress in der Konzentration von Stress Hormonen in der Losung messen. Durch verbreitetes Wildern geht die Elefanten Bevölkerung Afrikas rapide zurück. |
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| Müttersterblichkeit zu hoch |
31.01.2013 |
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| Täglich sterben in Sub-Sahara Afrika 452 Frauen an schwangerschaftsbedingten Komplikationen, das sind 18 Frauen in der Stunde. Die in Äthiopien versammelten Staatschefs der AU sind besorgt, dass trotz mancher Fortschritte die Millennium Ziele nicht erreicht werden und drängen auf alle nötigen Maßnahmen. Keine Frau solle sterben, wenn sie Leben gibt. |
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| Finanztransaktionssteuer kommt |
25.01.2013 |
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| Elf Staaten der EU, darunter Deutschland und Frankreich, haben in Brüssel die Einführung einer Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte vereinbart, mit dem Ziel, Banken, Versicherungen und andere Konzerne an den immensen Kosten der Finanzkrise zu beteiligen. Die Zivilgesellschaft, die sich jahrzehntelang für die Steuer gegen Armut eingesetzt hat, hofft, dass Deutschland dem Beispiel Frankreichs folgt und einen Teil der Einnahmen zur Bekämpfung weltweiter Armut zur Verfügung stellt. |
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| Christenverfolgung in Afrika nimmt zu |
11.01.2013 |
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| Laut dem Weltverfolgungsindex 2013 (WVI) mehren sich auch in Afrika die Länder und Regionen, in denen Christen verfolgt und benachteiligt werden. Neben Somalia, Eritrea und Nigeria ist jetzt auch Mali stark betroffen, wo Christen vor Islamisten fliehen, neuerdings auch Niger, Tansania, Kenia, Uganda und Regionen in Ägypten und andern nordafrikanischen Ländern. Weltweit sind zurzeit etwa 100 Mio. Christen Opfer von Verfolgung. An der Spitze der Länder bleibt Nordkorea. |
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