Verlautbarungen und Stellungnahmen der katholischen Kirche Siehe auch: Weltkirche – Dokumente von Afrika - Ein Dienst von Adveniat, Misereor und Missio
Kurze Zusammenfassung von Verlautbarungen und Stellungnahmen der katholischen Kirche in Angola 1998 -199919.03.1998In einem pastoralen Schreiben vom 19.03.1998 gingen die katholischen Bischöfe auf die drängenden sozialen Probleme Angolas ein. Sie wenden sich gegen Einmischung von außen in Fragen der Familienplanung. Angesprochen werden im Brief spezielle Probleme wie die Verfolgung von Fetischisten, das Los der Witwen, eine gerechte Landverteilung, der Hunger in Angola und die Bekämpfung der Schlafkrankheit. 10.09.1998In einem Hirtenbrief vom 10.09.98 warnen die Bischöfe vor einer "Ruandisierung" des Landes, da die bevorzugte Zielscheibe der Gewalt auch seitens der Sicherheitskräfte Mitglieder bestimmter Ethnien gewesen seien. 22. August 1999Papst Johannes Paul II benennt den Bürgerkrieg in Angola als eine der schlimmsten Krisen in Afrika. Im Stillen entwickle sich der Krieg immer weiter ohne jeden Respekt vor der Menschenwürde. Die Kriegführenden beschuldigte er der Selbstsucht und er betete darum, daß der Friede in dieser Region wieder hergestellt werden möge. 03. September 1999Missionare in Angola richten einen dringenden Appell an die Welt. italienische Kapuziner-Missionare berichten daß Humabo belagert wird und die Situation verzweifelt ist. man wisse nicht, wieviel Menschen in der Stadt seien, es müßten etwa 400000 sein. Täglich kämen neue Gruppen aus Dörfern rings um Huambo. Huambo wird von den Regierungstruppen gehalten, UNITA-Truppen stehen nicht weiter als 15 bis 20 km vor Huambo.
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