Benin: Ereignisse und Entwicklungen 2001 2001, 02. Jan.
Das Verfassungsgericht erkennt das neue Wahlgesetz als verfassungskonform an. 2001, 19. Jan. Studenten zerstörten ein Büro der Unterpräfektur von Abomey-Calavi, um Mitstudenten zu befreien, die im Rahmen von Protesten an der Universität verhaftet worden waren. 2001, 25. Jan. Die unabhängige nationale Wahlkommission wurde eingeschworen. 2001, 25. Jan. Die katholischen Bischöfe fordern eine friedliche Wahl und eine Kultur des Friedens. 2001, 28. Jan. Die 13 traditionellen Herrscher Benins dementieren, eine Kandidatur ihres Generalsekretärs bei den kommenden Präsidentenwahlen zu unterstützen. 2001, 01. Feb. Präsident Kérékou kündigt seine erneute Kandidatur für das Amt des Präsidenten an. 2001, 13. Feb. Benins erster eigener Internetanbieter wird am 22. Feb. ans Netz gehen. 2001, 04. März Wähler strömten in großer Zahl zu den Urnen. Einige organisatorische Probleme verursachten in einigen Wahlbezirken lange Schlangen vor den Wahllokalen. 2001, 06. März Die Wahlkommission verkündet, dass die Stichwahl am 18. März zwischen dem bisherigen Präsidenten Kérékou (ca. 44,5%) und seinem Herausforderer Soglo (ca. 28%) abgehalten wird. 2001, 19. März Nicht an einer Maskerade teilnehmen will der Präsident des Parlamentes Houngbedji und wird deshalb nicht als Präsidentschaftskandidat in der zweiten Runde der Wahlen antreten. 2001, 21. März Der Vorsitzende der Wahlkommission bestätigt, die zweite Wahlrunde würde wie geplant gehalten. Neun Mitglieder der Kommission sind zurückgetreten. 2001, 22. März 55% der Wahlberechtigten nahmen an dem Wahlgang der Präsidentenwahl teil. 2001, 24. März Brono Amoussou gesteht seine Niederlage ein und gratuliert dem bisherigen Präsidenten Kerekou zu seinem Sieg. 2001, 06. April Präsident Kerekou leistet den Eid für eine neue Amtszeit von fünf Jahren. 2001, 10. April Mehr als 430 verschiedene Konfessionen mit 7405 Pfarreien. Zwei Drittel der Konfessionen sind evangelisch, der größte Teil der Christen sind katholisch. 2001, 17. April Ein nigerianisches Schiff hatte entgegen Medienberichten keine 200 Kinder-Sklaven an Bord, als es in Benin anlegt. Die meisten Passagiere waren Wanderarbeiter, die in Gabun Arbeit suchen wolten. 2001, 02. Mai An Bord des Schiffes "MS Etireno" wurden 43 Kinder gefunden, von denen fünf auf die Reise geschickt worden waren, nachdem unbekannte Mittelsmänner mit den Familien der Kinder finanzielle Abmachungen getroffen haben sollen. Es war tagelang nach einen "Sklavenschiff" gefahndet worden, auf dem sich mehr als 200 Kinder befinden sollten, die angeblich für Arbeit in einigen westafrikanischen Ländern bestimmt waren. Die Besatzung des Schiffes "MS Etireno" war des Menschenschmuggels verdächtigt worden. 2001, 07. Mai Präsident Kerekou bildet eine neue Regierung mit 21 Ministern. 2001, 10. Mai Zehn des Kinderhandels Verdächtigte wurden in Benin verhaftet. Sie sollen versucht haben, Kinder in die Elfenbeinküste zu schmuggeln. 2001, 14. Mai Streiks dürfen auch einem neuen Gesetz nur noch drei Tage dauern, nicht mehr fünf, wie vorher. Auch die Versorgung und öffentliche Sicherheit müssen durch einen Mindestdienst gewährleistet sein. 2001, 22. Juni Ein Abkommen wurde in Den Haag unterzeichnet, in dem die Grenze zwischen Benin und Niger völkerrechtlich festgelegt und anerkannt wird. 2001, 10. Juli Ein Gesetz zur Begrenzung der Anzahl politischer Parteien wird im Parlament beraten. Im Augenblick sind über 120 Parteien registriert. 2001, 08. Nov. Deutschland wird Benin bei fünf Entwicklungsprojekten mit 157 Million Dollar helfen. |