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Benin (früher Dahomey)
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Benin  > Kirche

Aus der Geschichte der katholischen Kirche in Benin


1680

Portugiesen errichten eine Kapelle in Ouidah.

1830

Der Bischof von Sao Tome sendet einen Priester zur Betreuung der etwa 2000 Katholiken, die an der Küste leben.

1860

Gebiet von Dahomey wird den Lyoner Missionaren (SMA) vom Vatikan zur Mission anvertraut.

1861, 18. Apr.

P. Fernandez und P. Borghero (SMA) eröffnen Missionsstation in Ouidah.

1864

Missionsstation in Porto Novo.

1868

Ankunft erster Missionsschwestern.

1883

Errichtung des Apostolischen Präfektur Dahome.

1861 - 1905

Schwierige Phase der Mission. Viele Missionare umgebracht bzw. an den Folgen von Tropenkrankheiten gestorben..
Erste Christen meist freigekaufte ehemalige Sklaven an der Küste

1895, 14. Sept.

In Zagnanado (bei Abomey) eröffnen Lyoner Missionare die erste Pfarrei.

1897

Mission in Kétou.

1901

Erhebung des Gebietes zu einem apostolischen Vikariat.

1905 - 1934

Mgr. Steinmetz zweiter Apostolischer Vikar von Dahomey. Zunahme der Pfarreien

1905

Das Vikariat Dahomey umfaßt 11 Hauptstationen für 8700 Getaufte, 17 Schulen für 1800 Schüler.

1911, 15. Aug.

Gründung einer einheimischen Schwesternkongregation: Petites Servants des Pauvres.

1913

Seminar in Ouidah eröffnet.

1928

Erster einheimischer Priester geweiht.

1948

Das apostolische Vikariat wird in "Ouidah" umbenannt..

1955, 14. Sept.

Errichtung einer ordentlichen Hierarchie mit dem Erzbistum Cotonou (bis dahin Ouidah) unter Erzbischof Parisot. Suffraganbistümer sind Porto Novo und die Apostolische Präfektur Parakou und Niamey (Niger). Dahomey umfaßt 45 Pfarreien. Es gibt 32 einheimische Priester und 66 einheimische Schwestern.

1956

Mgr. Bernardin Gantin erster einheimischer Bischof, als Weihbischof in der Erzdiözese Cotonou.

1960

Bischof Gantin wird Erzbischof von Benin.

1964

Diözese Natitingou errichtet.

1971

Erzbischof Gantin wird Beigeordneter Sekretär der "Propaganda Fidei".

1972

Alle katholischen Grundschulen werden von der marxistischen Regierung verstaatlicht.

1975

Erzbischof Adimou von Cotonou ruft zur ersten Session der Diözesan-Synode, um in schwieriger Zeit den Glauben zu stärken.

1977

Erzbischof Gantin wird Kardinal.

1978

Sekundarschulen werden verstaatlicht.

1980

Katechetenkongreß der Erzdiözese betont Notwendigkeit der zeitgemäßen Ausbildung der Katecheten.

1981, 17. Juli

Mgr. Isidore de Souza zum erzbischöflichen Koadjutor für die Erzdiözese Cotonou ernannt.

1982

Priester aus dem Süden werden auf Anregung von Papst Johannes Paul II zur Mitarbeit in der Mission in den Norden gesandt.

1983, 11. Nov.

Missionsbischof Patient Redois (SMA) von Natitingou zurückgetreten. Neuer Bischof wird Mgr. Nikolas Okioh. Damit sind alle Mitglieder der Hierarchie Benins einheimische Bischöfe.

1987

Steyler Missionare folgen einem Ruf der Ortskirche und beginnen Arbeit in einigen Pfarreien in nördlichen Diözesen Benins.

1988

Zentrum für missionarische Spiritualität der SMA eingeweiht.

1988

Zweite Session der Diözesansynode von Cotonou soll das Thema bearbeiten: "Glauben und traditionelle Religion." Sie wird eingeleitet mit einer Fragebogenaktion zu Sitten, Zauber, Angst und Schutz im täglichen Leben.

1990, 27. Dez.

Isidore de Souza zum Erzbischof von Cotonou ernannt, am 02. Febr. 1991 wird er inthronisiert und übernimmt die Leitung der Erzdiözese Cotonou.

1992

Synode befaßt sich mit Traditionen und den Einfluß auf Leben der (christliche) Familien. Notwendigkeit kluger Inkulturationsarbeit erkannt.

1993, April

Institut für Menschenrechte in Cotonou gegründet, Ehrenvorsitzender ist Erzbischof De Souza.

1995, 28. Jan.

Diözese Kadi errichtet (Teilung der Diözese Parakou).

1995, 01. Juli

Errichtung der Diözese Djougou (Teilung von der Diözese Natitingou).

1995, 10. Juli

Errichtung der Diözese Dassa-Zoumé (Teilung von der Diözese Abomey).

1995, Dez.

Hundertjahrfeier der Evangelisierung unter dem Vorsitz des Kurienkardinals Bernardin Gantin, dessen Vater auf der ersten Mission beerdigt ist.

1997, 16. Okt.

Erzbistum Parakou errichtet, mit den Suffraganbistümern Kandi, Natitingou und Djougou.

1999, 14. März

Erzbischof De Souza von Cotonou an Herzversagen gestorben.