Burkina Faso: Ereignisse und Entwicklungen 2003 2003, 24.Feb.
Seit Oktober 2002 hat eine Meningitisepidemie über 400 Todesopfer gefordert. 2003, 12.März Seit Beginn der Krise in der Elfenbeinküste sind 150.000 Flüchtlinge nach Burkina zurückgekommen. 2003, 01.April Gütertransport auf der Eisenbahnlinie Abidjan - Ouagadougou soll Ende April wieder aufgenommen werden. Die Strecke ist seit Beginn der Feindseligkeiten in der Elfenbeinküste vor sechs Monaten still gelegt. 2003, 15.April Japan gibt Burkina Beihilfe von 2,7 Mio. Euro. 2003, 22.April Burkina Faso will generische Medikamente für die Behandlung von Aids-Patienten aus Indien einführen. Der Preis für die Behandlung würde damit halbieren auf 37 bis 100 US-$ im Monat. 2003, 12. Juni Präsident Campaoré will vor der Welthandelsorganisation in Genf die Rechte der westafrikanischen Baumwollbauern einfordern, die durch die Subventionspolitik der Industriestaaten geschädigt werden. 2003, 04. Aug. Die Afrikanische Entwicklungsbank gibt Burkina 23 Mio. US-$ zum Bau neuer Schulen. 2003, 11. Sept. Die Grenze zur Elfenbeinküste, die durch den Bürgerkrieg blockiert war, wird wieder geöffnet. 2003, 10. Sept. Deutschland hat Burkina Faso für die Jahre 2003 und 2004 insgesamt 36 Millionen Euro zugesagt, um das westafrikanische Land bei der Produktion und beim Handel mit Bauwolle zu unterstützen. 2003, 07. Okt. In einem 212 Mio. US-$ Armutsbekämpfungsprogramm will die Regierung die Anzahl der Armen bis 2006 von 50% auf 35% reduzieren. Hauptpunkt ist eine freie Grundschulbildung für alle. 2003, 07. Okt. 12 Personen wurden verhaftet und angeklagt, einen Staatsstreich geplant zu haben. 2003, 22. Okt. Norbert Tiendrebeogo, Führer der Oppositionspartei "Social Forces Front (FFS) wurde wegen versuchten Staatsstreich verhaftet. 2003, 26. Okt. Die 16 wegen Staatsstreich Angeklagten werden vor ein Militärgericht gestellt. 2003, 19. Nov. Bei seinem Besuch in Burkina Faso forderte der Präsident der EU Kommission, Romano Prodi, eine Senkung der europäischen Subventionen für Baumwolle um mehr als die versprochenen 60%, um den westafrikanischen Anbauern eine Chance zu geben. |