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| Burundi
> Ereignisse
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Ereignisse und Entwicklungen 2010
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| Trügerischer Frieden |
15.10.2010 |
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| Die vor einigen Monaten abgehaltenen Parlaments und Präsidentschaftswahlen haben, statt Stabilität nach all den Kriegsjahren, neue Angst gebracht. Die Opposition hatte boykottiert, und Präsident Nkurunziza war einziger Kandidat. Nun schüren die Leichenfunde und die sich häufenden Zusammenstöße zwischen Polizei und bewaffneten Gruppen für Unruhe in der Bevölkerung. [weiter...] |
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| Klima der Angst |
23.09.2010 |
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| In einem Fluss westlich der Hauptstadt wurden 14 zum Teil verstümmelte Leichen gefunden. Die neue Gewalt, zusammen mit weiteren Attacken in den letzten beiden Wochen, lassen die Furcht vor einer neuen Rebellion aufkommen. Dabei ist Burundi noch mit der Aufarbeitung des zwölf Jahre andauernden Bürgerkriegs beschäftigt. [weiter...] |
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| Sieger vor dem Urnengang |
28.06.2010 |
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| Bei den Präsidentschaftswahlen am 26. Juni war der Name des Amtsinhabers Pierre Nkurunziza ist der einzige auf den Stimmzetteln. Der Präsident erhielt 91,62% der Stimmen. Die Opposition hatte zum Boykott aufgerufen. Bis zu den manipulierten Kommunalwahlen im Mai lief der nach 13 Kriegsjahren initiierte Friedensprozess erstaunlich gut. Seitdem häufen sich Gewaltausbrüche, und die Furcht vor einem neuen Bürgerkrieg wächst. [weiter...] |
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| Kein gutes Omen |
14.06.2010 |
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| Unbekannte Angreifer haben mehrere Handgranaten in der Hauptstadt Bujumbura detoniert, gerade zu Anfang der Wahlkampagne für die Präsidenten Wahl Ende des Monats. Sieben Menschen wurden verletzt. Die Wahlergebnisse der Regionalwahlen im Mai werden weitgehend abgelehnt und sechs Kandidaten haben sich zurückgezogen, so dass der amtierende Pierre Nkuruziza keinen Herausforderer hat. [weiter...] |
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| Ein neues zu Hause |
29.04.2010 |
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| Für zurück kehrende Flüchtlinge, die ihr früheres Land besetzt fanden, werden jetzt entlang der Grenze zu Tansania integrierte Dörfer errichtet. In diesen Friedensdörfern soll für Heilung und Versöhnung zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen gearbeitet und eine Eingliederung in die Nachbargemeinden angestrebt werden. Noch fehlt es an genügend Ackerland und Arbeitsmöglichkeiten. Das Entwicklungsprogramm der UNO (UNDP) plant verschiedene Einkommen generierende Projekte. [weiter...] |
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