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Burundi  > Ereignisse

Burundi: Ereignisse und Entwicklungen 1990-2000


Sept. 1990

Besuch von Papst Johannes Paul II.

März 1992

Nach Volksentscheid: neue Verfassung mit Mehrparteiensystem.

1993

Wahlniederlage Buyoyas, er zieht sich aus der Politik zurück und übergibt an eine Zivilregierung.

10.Juli 1993

Melchior Ndadaye, erstmals ein Hutu, zum Präsidenten gewählt.

21.Okt. 1993

Ndadaye bei Putschversuch ermordet;
150 000 - 200 000 Tote; 1,5 Mio. verlassen ihren Wohnsitz, davon 750 000 ins Ausland.

06.April 1994

Flugzeugabsturz bei Kigali, Ruanda;
dabei neu gewählter Präsident Ntaryamira (Hutu) getötet.
Sylvestre Ntibantunganya ersetzt den ermordeten Präsidenten.

25. Juli 1996

Piere Buyoya (ein Tutsi-Offizier) wird nach einem Staatsstreich Präsident, löst die Nationalversammlung auf und verspricht einen demokratischen Neubeginn.

09. Sept. 1996

Erzbischof Joachim Ruhuna ermordet.
Massaker der Tutsi dominierten Armee an der Hutu-Bevölkerung und der Hutu-Rebellen an der Tutsi-Bevölkerung, Konflikte weiten sich aus, Bürgerkrieg mit über 500000 Flüchtlingen und mehr als 150.000 Todesopfern.

16. April 1997

Gipfeltreffen in Arusha, Buyoya wird als Präsident anerkannt.

Juni 1998

Waffenstillstand wird ausgehandelt.

08.Juli 1998

19 Personen werden bei Rebellenangriffen getötet.

13.-21.Juli 1998

Friedensgespräche in Arusha.

13.-22.Okt. 1998

Dritte Runde der Friedensgespräche in Arusha.

19. Nov. 1998

Amnesty International berichtet von hunderten getöteter Zivilisten, die Spirale der Gewalt vergrößert sich ständig.

18. Dez. 1998

Laut OAU sind alle Bedingungen erfüllt worden, die Sanktionen gegen Burundi zu beenden.

18. Jan. 1999

Vierte Runde der Friedensgespräche in Arusha.

03 .Febr. 1999

Verbindungen mit den Nachbarstaaten Burundis wieder hergestellt. Tansania und Burundi nehmen wieder diplomatische Beziehungen auf.

Febr.1999

Erneut verstärkte Kämpfe in den ländlichen Gebieten um Bujumbura zwischen Regierungstruppen und Hutu-Rebellen.

12. April 1999

Ende der Sanktionen. Erneute Gespräche in Arusha.

14. Mai 1999

Fünf Soldaten zum Tode verurteilt für ihre Teilnahme am Umsturzversuch vom 21.Oktober 1993

02. Juni 1999

Die 18 Parteien bei den Arusha Gesprächen können sich wegen parteipolitischen und ethnischen Unterschieden nicht einig werden.

30. Juni 1999

Neue Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Hutu-Rebellen.

05. Juli 1999

Friedensgespräche in Arusha werden wieder aufgenommen.

08. Juni 1999

Staatsorgane verhaften Zivilisten, die beschuldigt werden, Rebellen zu unterstützen.

17. Juli 1999

Die Arusha Friedensgespräche enden ohne Ergebnis. Regierung wird von der Verhandlungsleitung für ihre unbewegliche Haltung kritisiert.

18. Aug. 2000

Auf die Anschuldigung von Amnesty International, hunderte von Zivilisten seien durch Rebellen und durch Regierungstruppen getötet worden, erklärt die Regierung, die Zahl der von Regierungssoldaten getöteten Zivilisten werde von Amnesty International übertrieben.

09. Sept. 1999

Die Bischöfe von Burundi geben anläßlich der Wiederaufnahme der Friedensgespräche am 13. Sept. ein Erklärung heraus.

30. Sept. 1999

Im September verstärkte Rebellenangriffe. Die Armee hat in den letzten zwei Wochen 260 000 Zivilisten in Lager zusammengebracht. Dort herrschen menschenunwürdige Zustände, täglich sterben viele Menschen.

06. Okt. 1999

Burundi erhält 12 Millionen US-Dollar von der Weltbank, damit soll der Lebensstandard in den ärmsten Gemeinden verbessert werden.

20. Okt. 1999

Die Regierung appelliert an Südafrika, einen Ersatz für den verstorbenen Vermittler der Friedensgespräche Julius Nyerere zu finden.

05. Nov. 1999

Die FAO sagt Hunderttausende sind von Hunger bedroht in Flüchtlingslagern und in Zwangslagern der Regierung. In den Lagern leben inzwischen mehr als 800 000 Menschen.

18. Nov. 1999

Die katholischen Bischöfe Burundis wollen an den Friedensgesprächen beteiligt werden.

01. Dez. 1999

Nelson Mandela ist der neue Vermittler bei den Friedensgesprächen in Arusha.
Der Bürgerkrieg dauert schon 6 Jahre.
Nachbarländer appellieren an die Regierung, die Lager zu schließen.

20. Dez. 1999

Gabriel Gisabwamana, ein Parlamentsmitglied der Opposition, ist erschossen worden.

12. Jan. 2000

Unruhe in der Bevölkerung nach Preiserhöhungen für Benzin und Bier, sowie nach Steuererhöhungen. Präsident Piere Buyoya bildet seine Regierung um.

20. Jan. 2000

Nelson Mandela beschuldigte die Regierung und die Führer Burundis, ihr Volk im Stich gelassen zu haben. Er kritisiert die Politik der Regierung, Hutus in Lager zusammenzubringen.
Der Außenminister Burundis gab bekannt, die Regierung wolle 10 Lager schließen. Dem wird von militärischer Seite widersprochen. In der Region um Bujumbura leben in 59 Lagern mindestens 330 000 Zivilisten.

29. Jan. 2000

Tausende demonstrieren in Bujumbura in einem "Marsch für den Frieden".

05. Febr. 2000

Die Regierung schließt 11 Lager, etwa 50 000 Menschen können in ihre Dörfer zurückkehren. In einer zweiten Phase sollen 11 weitere Lager aufgelöst werden, dort leben 65 000 Menschen.
Die Regierung verlangt Hilfe von der UNO, weil die Menschen in Gebiete zurückkehren, in denen Felder nicht mehr richtig bestellt worden sind, seit die Menschen in den Lagern waren.

21. Febr. 2000

Beginn von Friedensgesprächen in Arusha unter Leitung von Nelson Mandela. Mandela meint, die Unruhen in Burundi würden nicht beendet werden können, wenn die Minderheit der Tutsi nicht ihren Anspruch auf die alleinige Macht in Burundi aufgibt.

24. Febr. 2000

Tutsi-Teilnehmer an den Friedensgesprächen beschuldigen Mandela der Parteinahme für die Hutus.

29. Febr. 2000

Nahrungsmittel werden wegen des Bürgerkrieges in Burundi knapp. 90% der ländlichen Bevölkerung sind von den Unruhen betroffen.

04. März 2000

Bei einem Empfang in Abuja (Nigeria) äußert Nelson Mandela Zweifel an einer Möglichkeit für Fortschritt bei den Friedensgesprächen.

13. März 2000

Ruanda und Burundi planen eine Eisenbahnlinie nach Dar-es-Salaam. Kosten des Projektes: 3 Milliarden Dollar.

31. März 2000

Friedensgespräche in Arusha haben begonnen. Präsident Buyoya sagt, man würde alles tun, um zu einem für alle akzeptablen Ergebnis zu kommen. Nelson Mandela kritisiert Buyoya. Daß dessen politische Gegner im Gefängnis gehalten würden, sei nicht akzeptabel.
Das WFP verlangt dringend Lebensmittel für die 350000 Menschen, die in Burundi in Lagern gehalten werden.

04. April 2000

Fünf Organisationen radikaler Tutsis erkennen die Friedensgespräche nicht an und wollen einen bewaffneten Kampf starten.

13. April 2000

Die Ernährungslage in den nördlichen Teilen des Landes ist schlecht. Ungünstige Wetterverhältnisse und der Kampf der Regierungsarmee gegen Hutu-Rebellen haben die Landwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen und viele Menschen veranlaßt, in die Städte abzuwandern.

13. April 2000

Amnesty International macht auf 155 Gefangene in Burundi aufmerksam, deren Appell gegen die Todesstrafe ohne Erfolg geblieben ist. Sie müssen nun mit der Hinrichtung rechnen.

24. April 2000

Die Armee hat eine neue Offensive gegen Hutu-Rebellen gestartet.

27. April 2000

Die Weltbank gewährt Burundi einen Kredit von 35 Millionen Dollar, um die Wirtschaft zu stabilisieren.
Die UN nehmen ihre Arbeit in Burundi wieder auf.

01. Mai 2000

Präsident Buyoya scheint bereit, die Macht im Land mit den Hutu zu teilen. Es würde dabei keine Gewinner oder Verlierer geben, sondern alle Menschen in Burundi gewinnen.

06. Mai 2000

30000 auf der Flucht wegen neuer Angriffe von Hutu-Rebellen im Süden.

09. Mai 2000

100000 Personen sind aus den Lagern der Regierung in ihre Dörfer entlassen worden. Die Armee wurde von Jeffrey Rudd (EU) beschuldigt, am Vorabend der Entlassung in einem Lager in Kavumu geplündert zu haben. Es verbleiben noch 185000 Personen in anderen Lager. Sie sollen in zwei Monaten entlassen werden.

14. Mai 2000

Ein Priester der Diözese Ruyigi von Bewaffneten getötet.

29. Mai 2000

Frankreich stellt 10 Mio. FF für Armutsbekämpfung in Bujumbura zur Verfügung.

07. Juni 2000

Nelson Mandela fordert von Präsident Buyoya, bis 31. Juli alle Menschen aus den Lagern zu entlassen.

14. Juni 2000

Mandela beendet seinen Besuch in Burundi. Er verkündet die Teilnahme der Rebellen an den Gesprächen in Arusha im Juli.

19. Juni 2000

Kämpfe in den Provinzen Gitega, Ruyigi, Bujumbura halten an, nachdem Regierungstruppen eine Offensive gestartet hatten.

20. Juni 2000

Die Rebellenbewegung CNDD (Nationaler Rat für die Verteidigung der Demokratie) droht, nicht an den Friedensverhandlungen in Arusha teilzunehmen, zwei ihrer Vertreter waren in Ngara (West-Tansania) verhaftet worden.

22. Juni 2000

Etwa 500 000 Flüchtlinge aus Burundi befinden sich in Tansania, manche seit den siebziger Jahren. Eine Rückkehr in die Heimat wird für viele schwierig, da ihre Äcker von anderen besetzt worden sind (Angaben des UN-HCR).

29. Juni 2000

Noch weit entfernt von einem Friedensabkommen ist man nach Meinung des Hutu-Führers Ndayikengurukiye von der CNDD-FDD.

01. Juli 2000

50 000 Personen nehmen in Bujumbura an einer Parade zum 38. Unabhängigkeitstag teil.

08. Juli 2000

Ein italienischer Priester und zwei burundische Kirchenangestellte von vier "uniformierten" Leuten am 06. Juli in der Pfarrei Gatsinda, Diözese Ngozi, angeschossen, der Priester stirbt drei Tage später.

22. Juli 2000

Nelson Mandela ruft die Frauen Burundis auf "zu streiken", bis ihre Männer sich zum Frieden im Land bereiterklären.

31. Juli 2000

Die Armee wird verantwortlich gemacht für ein Massaker, bei dem sie ein Dorf angriff und 53 Zivilisten tötete, darunter viele Frauen und Kinder.

01. Aug. 2000

Die restlichen 30 Zwangslager der Regierung sind zum 31. Juli aufgelöst worden.

07. Aug. 2000

Mehr als 30 Menschen wurden getötete als Rebellen aus einem Hinterhalt einen Lastwagen der Armee angriffen.

08. Aug. 2000

Erneute Friedensverhandlungen in Arusha.

14. Aug. 2000

In Bujumbura findet eine Konferenz von Ministern aus elf Ländern der Region statt, die sich mit dem Flüchtlingsproblem befassen.

15. Aug. 2000

Präsident reist nach Südafrika um sich mit Nelson Mandela über die Friedensgespräche auszutauschen.

17. Aug. 2000

Ein hoher Militär wurde in einem Hinterhalt in Ostburundi getötet.

21. Aug. 2000

Heftige Kämpfe außerhalb von Bujumbura zwischen Regierung und Rebellen.
Jerome Ndiho, Sprecher der CNDD-FDD (eine der großen Rebellenorganisationen) kündigt an, seine Organisation werde das Friedensabkommen nicht unterzeichnen, bei dessen Zustandekommen man nicht mitgewirkt habe.

28. Aug. 2000

Im Beisein von afrikanischen Staatsoberhäuptern und US-Präsident Clinton und nach Änderungen in der letzten Minute, auf denen Burundis Präsident Buyoya bestanden hatte, unterzeichneten 13 der 19 Bürgerkriegsparteien in Arusha einen stark verkürzten vorläufigen Friedensvertrag.

29. Aug. 2000

Papst Johannes Paul II. ruft alle Bürgerkriegsparteien in Burundi zum Frieden auf.

31. Aug. 2000

Verhandlungsparteien, die das Abkommen von Arusha nicht unterschrieben haben, wollen weiter verhandeln. Nelson Mandela will sich mit Tutsi-Hardlinern, die nicht unterschrieben, in Südafrika treffen.

02. Sept. 2000

Präsident Buyoya bezeichnet das Abkommen als unzureichend für einen Frieden in Burundi.

06. Sept. 2000

Nach Regierungsangaben hat der Krieg in Burundi Schaden für mehr als eine Million Menschen, darunter 500000 Flüchtlinge, gebracht.

12. Sept. 2000

Die Hutu-Rebellenbewegung CNDD-FDD beschuldigt die Regierungsarmee, in August in drei Dörfern der Provinz Bujumbura 850 Menschen umgebracht zu haben.

12. Sept. 2000

Die katholischen Bischöfe Burundis haben alle Parteien aufgefordert, den sieben Jahre dauernden Bürgerkrieg zu beenden und am Friedensprozess teilzunehmen.

20. Sept. 2000

Auch die drei Hardliner-Fraktionen der Tutsis haben heute das vorläufige Friedensabkommen unterzeichnet.

20. Sept. 2000

Bei einer Konferenz in Nairobi an der auch Vertreter Kenias, Ruandas, Tansanias und Ugandas teilnehmen, haben Burundis Regierung und die Rebellen sich geweigert, direkte Gespräche miteinander zu halten.

27. Sept. 2000

Nach zwei Tagen haben sich Vertreter der verschiedenen Bürgerkriegsparteien bei neuen Verhandlungen in Arusha auf eine Tagesordnung einigen können.

27. Sept. 2000

Nördlich von Bujumbura sind bei militärischen Auseinandersetzungen sechs Soldaten und 20 Rebellen ums Leben gekommen.

02. Okt. 2000

Kämpfe zwischen Rebellen und Armee in und um Bujumbura nehmen in den letzten Tagen an Heftigkeit zu. Im Norden sind mehr als 70 Menschen getötet worden.

03. Okt. 2000

Ein Italiener, der sich besonders um die Armen kümmerte, ist an einer Straßensperre erschossen worden.

04. Okt. 2000

Amnesty International beschuldigt die Armee, am 28. Sept. Vergeltungsangriffe ausgeführt zu haben in Kamenge, Gasenyi und Gituro, nördliche Teile Bujumburas, die von Hutus bewohnt werden.

05. Okt. 2000

Dürre und Krieg führen zur Verminderung der Nahrungsmittelproduktion. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Iteka hat die einsetzende Hungersnot entlang der Grenze zu Tansania schon Todesopfer gefordert.

11. Okt. 2000

Seit dem 25. Sept. kämpft die Armee gegen Hutu-Rebellen, um sie aus Tenga (12km nordöstlich von Bujumbura) zu vertreiben.

15. Okt. 2000

Eine italienische Schwester wurde getötet und eine andere aus Burundi verletzt in einem Hinterhalt 17km vor Gitega. Motiv für den Hinterhalts war möglicherweise ein Raubüberfall.

18. Okt. 2000

1600 Familien sind durch die Kämpfe zwischen Armee und Rebellen in der Provinz Rutana an der Grenze nach Tansania vertrieben worden.

20. Okt. 2000

Die Freilassung aller politischen Gefangenen hat die Rebellengruppe FNL (Nationale Befreiungsstreitkräfte) bevor sie bereit ist ein Friedensabkommen zu unterzeichnen.

02. Nov. 2000

Südafrikas Vizepräsident Jakob Zuma soll neue Friedensgespräche leiten, die am 7. Nov. beginnen.

06. Nov. 2000

Aus Tansania zurückkehrende Flüchtlinge wurden in verschiedenen Gemeinden untergebracht. Gründe für die Rückkehr variieren: Viele sagen, die Bedingungen in den Lagern seien untragbar, andere wollen ihre Felder wieder bestellen, da die Sicherheit in ihrer Heimat gestiegen sei.

13. Nov. 2000

Die EU will sich verstärkt in die Friedensbemühungen für Burundi einschalten. Ein Sprecher der Armee bestätigte, daß Kämpfe mit den Rebellen in verschiedenen Landesteilen weitergehen.

22. Nov. 2000

Nelson Mandela hat den Rebellenführern Zeit gelassen, bis zum 25. Nov. ihre Position zum Waffenstillstand zu überprüfen. Die FDD, eine der Rebellenorganisationen, ist nun bereit, direkt mit der Regierung zu verhandeln.

22. Nov. 2000

Der deutsche Außenminister Fischer betonte in Bujumbura, er wolle mit seinem Besuch Burundi neues Gewicht verleihen. Deutschland begrüße wie die EU die Vermittlung Mandelas im Friedensprozess.

27. Nov. 2000

Ein Ausschuss aller 19 Unterzeichner des Arusha-Abkommens soll die Durchsetzung des Abkommens beobachten. Nelson Mandela führt weitere Gespräche mit einigen Rebellengruppen.

30. Nov. 2000

Die Vermittler im Bürgerkrieg fordern einen Waffenstillstand. Doch sind die Verhandlungen in Arusha ohne erkennbare Fortschritte beendet worden.

01. Dez. 2000

Über eine Viertelmillion Menschen im Norden Burundis leiden unter einer Malaria-Epidemie.

04. Dez. 2000

Rebellen der PALIPEHUTU-FNL habe einen Airbus der belgischen SABENA beschossen, der mit 158 Passagieren an Bord in Bujumbura zur Landung ansetzte.

07. Dez. 2000

Erneute Gefechte bei Tenga, einer Hochburg der Rebellen.

12. Dez. 2000

Wegen der andauernden Kämpfe sind etwa 70000 Flüchtlinge obdachlos und ohne Nahrung.

12. Dez. 2000

Nach einer Konferenz von Geberländern in Paris werden Burundi 440 Mio. Dollar in Aussicht gestellt.

15. Dez. 2000

300 Zivilisten sind in den letzten drei Monaten durch die Kämpfe zwischen Armee und Hutu-Rebellen ums Leben gekommen.

18. Dez. 2000

Die Bischöfe Burundis fordern einen Waffenstillstand.

23. Dez. 2000

In einer Botschaft an das Friedensfestival des Kamenge Jugendzentrums drückt Nelson Mandela seine Hoffnung und Zuversicht für einen Frieden in Burundi aus.

28. Dez. 2000

Mehrere Angriffe von Rebellen in Rutana (Südosten Burundis) und in der Nähe Bujumburas fordern mehr als 30 Tote.