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Burundi  > Ereignisse

Ereignisse und Entwicklungen 2008

 Keine Todesstrafe mehr 24.11.2008 
Die Kirche begrüßt den Regierungsbeschluss zu diesem kritischen Moment in der Region der großen Seen und sieht ihn als Zeichen der Hoffnung. Das Gesetz umfasst auch Klauseln gegen Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen, die bis jetzt nicht strafbar waren. Ruanda schaffte die Todesstrafe schon im vergangenen Jahr ab.  [weiter...]
 Kampf ums Land 07.10.2008 
Nach Jahren im Exil kehren Flüchtlinge zu Tausenden aus Tansania zurück, da die Lager geschlossen werden sollen. Land für Siedlungen und Anbau ist schwer zu finden, und Landdispute sind an der Tagesordnung. Seit 2002 wurden 450 000 Menschen repatriiert.   [weiter...]
 Friedensdorf in Muriza 01.10.2008 
Das im August von der UN Flüchtlingsorganisation gebaute Friedensdorf beherbergt nun 49 Tutsi und 15 Hutu Familien und wird von den Bewohnern selbst verwaltet. Viele der neuen Bewohner sind seit 1993 vertrieben und schöpfen nun neue Hoffnung sich eine Existenz aufbauen zu können.   [weiter...]
 Politischer Stillstand 23.08.2008 
The 'International Crisis Group' (ICG) beklagt in einem Bericht die andauernde politische Blockade. Die Entwaffnung und Integration der Rebellenmilizen macht keine Fortschritte. Der Dialog zwischen Regierung und Opposition ist festgefahren und paralyisiert notwendige Entscheidungen.   [weiter...]
 Menschenrechtslage unverändert schlecht 24.07.2008 
Die Menschenrechtsgruppe Iteka berichtet, dass im ersten Jahresviertel mindestens 400 Menschen getötet wurden. Alle Provinzen des Landes sind betroffen. Die meisten Morde gehen auf bewaffnete Banditen zurück, doch sollen auch Armee und Polizei beteiligt gewesen sein. Iteka beklagt auch die sexuelle Gewalt; die meisten Opfer sind unter 12 Jahre alt.   [weiter...]
 Die Waffen sollen schweigen 27.05.2008 
Die Regierung und die letzte aktive Rebellengruppe haben einen Waffenruhevertrag unterschrieben. Dies soll der erste Schritt sein, den Friedensvertrag von 2006 in Kraft zu setzen.   [weiter...]
 Sorge um Kinder 08.05.2008 
Eine UNO Botschafterin drückte große Besorgnis aus über 500 Kinder, die noch in der Palipehutu-FNLvon Agathon Rwasa festgehalten werden. Die Tatsache, dass die Rebellengruppe wieder neue Kämpfe gegen die Regierung entfacht hat, macht eine Befreiung der Kinder äußerst dringend. Vor kurzem wurde nach langen Verhandlungen 232 Kindern die Freiheit wiedergegeben.   [weiter...]
 Kindersoldaten frei 02.05.2008 
Nach langen Verhandlungen haben Hutu Rebellen in der Nähe von Bujumbura fast 240 Kindersoldaten frei gelassen. Vertreter des UNO-Kinderhilfswerkes wollen nun bei der Wiedereingliederung der Kinder in die Gesellschaft mithelfen.  [weiter...]
 Bujumbura unter Artilleriebeschuss 21.04.2008 
Nachdem FLN Rebellen die Hauptstadt mit Artillerie beschossen, hat die Armee FLN Positionen in Bubanza und um Bujumbura angegriffen.   [weiter...]
 Schwierige Demobilisierung 03.04.2008 
Hunderte von Soldaten weigern sich, demobilisiert zu werden, wenn sie nicht die 600 Dollar Abfindung bar ausgezahlt bekommen. Die Bedingung für den Erlass von 1.5 Milliarden Auslandsschulden ist eine Reduzierung der Armee auf 25.000 Soldaten.  [weiter...]
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