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Burundi: Geschichte in Auszügen


15. Jh.

Eindringen von Tutsi aus dem Norden; Feudalherrschaft über die Hutu.

17. Jh.

Gründung des Königreiches Burundi.

1879

Beginn der christlichen Mission.

1889 / 1890

Deutsches Protektorat, zusammen mit Ruanda.

1923

Belgisches Völkerbundsmandat.

1946

Belgisches UN-Mandat.

01.07.1962

Völlige Unabhängigkeit.

Nov. 1966

Michel Micombero setzt König Ntare V. ab und wird Staatschef.

April 1972

Unterdrückung eines Hutu-Aufstandes; selektiver Völkermord, 100.000 - 250.000 Tote.

Mai 1973

Massaker an Hutu.

Nov. 1976

Sturz Micomberos; Jean Baptist Bagaza wird Staatschef.
Katholische Kirche setzt sich für die Rechte der Hutus ein.

März 1985

Zuspitzung des Konflikts mit der Katholischen Kirche, Beschlagnahmung von Eigentum, selektive Ausweisung ausländischer Missionare.

03.Sept.1987

Sturz Bagazas; Piere Buyoya wird Staatschef.

August 1988

Ethnische Auseinandersetzungen im Norden;
Massaker an Hutu; mindestens 5000 Tote, 60000 Hutus fliehen nach Ruanda. Adrien Sibomana (Hutu) zum Premierminister ernannt.

Okt. 1988

Präsident BUYOYA beauftragte eine nationale Kommission mit dem Studium der Frage zur nationalen Einheit

06. Febr. 1991

Die Konstitution der nationalen Einheit wurde mit Referendum bestätigt.

01. Juni 1993

Präsidentschaftswahlen gewonnen von der Sahwanya-Frodebu Partei von Melchior NDADAYE.

29. Juni 1993

Parlamentswahlen gewonnen von der Partei Sahwanya-Frodebu (Democratic Front of Burundi).

10. Juli 1993

Melchior NDADAYE wird als 1. demokratisch gewählter Präsident vereidigt.

21. Okt. 1993

Tödliches Attentat auf Präsident Melchior NDADAYE. Das Land stürzt in eine tiefe Krise. Beginn von systematischen Tötungen von Hutu und Tutsi.

22. Jan. 1994

Amtseinführung des neuen Staatspräsidenten Cyprien NTARYAMIRA.

06. April 1994

Präsident Cyprien NTARYAMIRA wird gemeinsam mit Präsident Habyarimana von Ruanda in einem Flugzeugabsturz bei Kigali getötet.

 01.Nov. 1994

Neuer Präsident wird Sylvestre NTIBANTUNGANYA von der Partei Frodebu mit einem Premierminister der UPRONA Partei.

25. Juli 1996

Machtübernahme per Staatsstreich durch Major Pierre BUYOYA

 28. Aug. 2000

Unterzeichnung des Friedensvertrags von Arusha, nach Verhandlungen seit 1996 unter der Führung von Julius Nyerere, mit einer vorläufigen Machtteilung zwischen UPRONA und FRODEBU.

23 Juli 2002

Ernennung von Major Pierre BUYOYA zum Chef der ersten Übergangsregierung.

30. April 2003

Vereidigung von Präsident Domitien NDAYIZEYE für die 2. Hälfte der 3jährigen Übergangsregierung.

28.Febr. 2005

Die burundische Bevölkerung bestätigt mit großer Mehrheit in einem Referendum die Konstitution.

 03. Juni 2005

Kommunalwahlen

04. Juli 2005

Parlamentswahlen

29. Juli 2005

Senatswahlen

19. Aug. 2005

Das Parlament wählt den neuen Staatspräsidenten.

26. Aug. 2005

Präsident Pierre Nkurunziza wird vereidigt.