Startseite Bistum Würzburg
Zurück zur Homepage
Elfenbeinküste
République de Côte d'Ivoire
   Übersicht
· Land
· Ereignisse
  Aktuelle Ereignisse
  Archiv 2011
  Archiv 2012
  Archiv 2010
  Archiv 2009
  Archiv 2008
  Archiv 2007
  Archiv 2006
  Archiv 2005
  Archiv 2004
  Archiv 2003
  Archiv 2002
  Archiv 2001
  Archiv 1990-2000
· Kirche
· Zurück zu NAD
 
Elfenbeinkueste  > Ereignisse

Elfenbeinküste: Ereignisse und Entwicklungen 2004


UN-Report

Ein noch unveröffentlichter Bericht der UN beschreibt die Menschenrechtsverletzungen beider Konfliktparteien seit 2002 und enthält eine Liste von 200 Personen, die strafrechtlich verfolgt werden könnten. Präsident Ggagbo fordert Sanktionen gegen die Nachbarländer, die Mitverantwortung für den Konflikt tragen. (NAD 29.12.2004)

Mbekis `roadmap' für Westafrika

Südafrikas Präsident Thabo Mbeki begann einen viertägigen Besuch in der Elfenbeinküste, um einen Friedensplan für die Region zu diskutieren. Neben Verhandlungen mit Präsident Ggagbo, wird Mbeki auch Gespräche mit den Rebellen in Bouaké führen. (NAD 03.12.2004)

AU Friedens- und Sicherheitsrat schaltet sich ein

Der Friedens- und Sicherheitsrat der Afrikanischen Union hat 15 Regierungschefs nach Addis Abeba eingeladen, um die Krise in der Elfenbeinküste zu diskutieren. (NAD 02.12.2004)

Frankophones Gipfeltreffen

Ein Gipfeltreffen der frankophonen Staaten in Burkina Faso will den Friedensprozess in der Elfenbeinküste wiederbeleben. Präsident Ggagbo nahm nicht teil. (NAD 27.11.2004)

Minister suspendiert

Präsident Ggagbo hat neun Minister, die der Rebellenbewegung angehören, zeitweilig von ihren Aufgaben suspendiert. (NAD 26.11.2004)

Mbeki vermittelt

Der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki, der im Namen der Afrikanischen Union (AU) zwischen den Konfliktparteien vermittelt, will mit den Rebellen in Bouaké verhandeln. Die französischen Truppen haben begonnen, sich aus ihren Stützpunkten in Abidjan zurückzuziehen. Die Situation in der Hauptstadt hat sich normalisiert. (NAD 25.11.2004)

UN-Waffenembargo verhängt

Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig ein sofortiges Waffenembargo gegen Regierung und Rebellen in der Elfenbeinküste verhängt, das auch vom Krisengipfel der Afrikanischen Union (AU) in Nigeria unterstützt wurde. Falls sich die Konfliktparteien nicht bis zum 15. Dezember friedlich einigen, sind auch ein Einreiseverbot und das Einfrieren von Konten im Ausland vorgesehen. Über 5.000 europäische Ausländer sind bereits evakuiert worden. (NAD 17.11.2004)

Bischöfe kritisieren Frankreich

In einer gemeinsamen Erklärung kritisierten die Bischöfe der Elfenbeinküste die militärische Intervention der französischen Truppen scharf. (NAD 11.11.2004)

Friedenstruppen angegriffen

Bei einem Angriff der Luftwaffe auf ein Lager der Friedenstruppen kamen neun französische Soldaten und ein US-Amerikaner ums Leben. Die französischen Streitkräfte zerstörten darauf hin, mehrere Kampfflugzeuge und Helikopter der Regierung und schickten Verstärkungen ins Land. Der UN-Sicherheitsrat rief beide Konfliktparteien dazu auf, die Feindseligkeiten einzustellen. (NAD 06.11.2004)

Annan verurteilt Bombardierung

Generalsekretär Kofi Annan hat die Bombardierung von Rebellenstützpunkten im Norden der Elfenbeinküste scharf verurteilt. Bei den Luftangriffen auf Bouaké und Korhogo haben mindesten drei Menschen ums Leben. (NAD 05.11.2004)

Ein neuer Krieg droht

Die Regierungspartei von Staatschef Laurent Ggagbo, die "Ivorische Volksfront" (FPI), ist aus der Regierung ausgeschieden und will den Konflikt mit dem Norden militärisch lösen. Auch die Rebellen rüsten zum Kampf. Aufrufe führender afrikanischer Staatschefs fanden bisher kein Gehör. (NAD 26.10.2004)

Rebellen kehren in die Regierung zurück

Die Rebellen der "Force Nouvelle" haben zum ersten Mal nach dem Übereinkommen in Accra vor zwei Wochen an einer Kabinettssitzung teilgenommen. Nachdem bei einer Kundgebung der Opposition in März 120 Menschen von Sicherheitskräften getötet wurden, hatte sie ihre Zusammenarbeit mit der Regierung aufgekündigt. (NAD 10.08.2004)

Massengräber entdeckt

Die UN-Friedensmission ONUCI hat in der Nähe von Khorogo drei Massengräber mit 99 Leichen entdeckt. Es wird vermutet, dass es sich dabei um Opfern bei Kämpfen zwischen Rebellenfraktionen handelt. (NAD 03.08.2004)

Einverständnis zwischen Regierung und Rebellen

Die Verhandlungen in Accra über den Konflikt in der Elfenbeinküste, an der der UN-Generalsekretär und 13 afrikanische Regierungschef teilnahmen, endete mit einen Einverständnis der Rebellen, sich wieder an der Regierung zu beteiligen. In dem als Accra III benannte Abkommen soll das Parlament bis Ende August politische Reformen verabschieden. (NAD 31.07.2004)

Erfolglose Verhandlungen

Verhandlungen zwischen Regierung und Rebellen sind ohne Ergebnisse abgebrochen worden.. (NAD 02.07.2004)

UN droht mit Sanktionen

Eine UN-Delegation auf Besuch in der Elfenbeinküste hat mit Sanktionen gedroht, wenn die Friedensverträge vom letzten Jahr nicht umgesetzt werden. Die Präsidenten von Nigeria, Ghana und Togo wollen zwischen Regierung und Rebellen in der Elfenbeinküste vermitteln. Im Bouaké und Korogho kam es zu Gefechten zwischen rivalisierenden Rebellengruppen mit 17 Toten. (NAD 22.06.2004)

20 Tote bei Helikopterangriff 

Helikopter der Armee griffen Rebellenpositionen 370 km nördliche von Abidjan an, nachdem Unbekannte eine Regierungsposition beschloss. 20 Soldaten kamen ums Leben. (NAD 08.06.2004)

30.000 demonstrieren

Eine Massendemonstration von 30.000 Menschen in Abidjan forderte die Amtsabtretung des Premierministers und eine UN-Friedenstruppe. (NAD 02.06.2004)

UN-Bericht macht Präsident verantwortlich

Ein Bericht der UN-Untersuchungskommission, die die brutale Niederschlagung einer Demonstration Ende März in Abidjan untersuchte, macht Präsident Ggagbo mitverantwortlich für den Tod von 120 Menschen und verlangt eine Untersuchung aller Menschenrechtsverletzungen in der Elfenbeinküste seit 2002. (NAD 07.05.2004)

Erste Blauhelme gelandet

Die erste Gruppe der 6.240 starken UN-Friedenstruppe aus dem Senegal ist in Abidjan gelandet. Sie sollen die Einhaltung des Friedensabkommen zwischen Regierung und Rebellen überwachen. (NAD 02.04.2004)

Viele Tote bei Demonstration

Eine von der Opposition veranstaltete Demonstration wurde von Polizei und Armee mit Gewalt verhindert. Mindestens 73 Menschen kamen bei den Auseinandersetzungen ums Leben. Die Rebellen haben daraufhin ihre Mitarbeit in der Regierung aufgesagt und drohen mit militärischen Konsequenzen. (NAD 26.03.2004)

Rebellen lehnen Entwaffnung ab

Die Rebellen der Force Nouvelle wollen ihre Waffen erst nach dem für Oktober 2005 angesetzten Wahlen abgeben. (NAD 27.02.2004)

Amerika stimmt der Entsendung von 6.000 Blauhelmen zu

Die USA haben dem Plan, 6.000 UN-Friedenstruppen in die Elfenbeinküste zu entsenden, nach langem Widerstand zugestimmt. Eine Hauptaufgabe soll die Entwaffnung der Rebellen-Milizen im Norden und Osten des Landes sein. (NAD 19.02.2004)

Feierlicher Empfang für Ggagbo in Paris

Nach dem Besuch des französischen Außenministers Villepin in Abidjan wurde jetzt Prädisent Ggagbo mit großem Zeremoniell in Paris empfangen. Die Elfenbeinküste braucht finanzielle Hilfe, Frankreich besteht auf einer liberalen Reform des Ausländergesetzes und faire und freie Präsidentschaftswahlen in 2005. (NAD 06.02.2004)

Gewalttätigkeiten bei Prozess gegen Journalistenmörder

Bei der Eröffnung des Prozesses gegen die Mörder eines französischen Journalisten wurden ausländische Journalisten gewalttätig angegriffen. (NAD 21.01.2004)

Erste Kabinettssitzung mit Rebellen

Die Minister der nördlichen Rebellen der 'Force Nouvelle' haben zum ersten Mal seit drei Monaten wieder an einer Sitzung des Kabinetts teilgenommen. Ihr Führer Guillaume Soro blieb abwesend. (NAD 07.01.2004)