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| Elfenbeinkueste
> Ereignisse
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Aktuelle Ereignisse und Entwicklungen
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| Wählerapathie und Boykott |
23.04.2013 |
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| Bei den Kommunalwahlen am vergangenen Sonntag gab es wenig Andrang, und die Anhänger des Ex-Präsidenten Gbagbo blieben ganz weg. Die Wahlen sollten ein Test sein auf dem Weg in die Demokratie. Obwohl der Wahltag selbst ziemlich ruhig verlief, gab es verbale und physische Kämpfe im Vorfeld. Tags darauf, bevor die Ergebnisse veröffentlicht waren, musste die Polizei Randalierer von der Straße treiben. Noch ist die Stimmung aufgeheizt; auch fehlt jede Bereitschaft zur Versöhnung. Der Riss in der Gesellschaft geht auf die letzte Präsidentenwahl zurück. Um Frieden zu erzielen braucht es nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern eine Reform des Bodenrechts und eine Verbesserung der Sicherheit und Justiz. [weiter...] |
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| Kautschuk statt Maniok |
07.03.2013 |
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| Weil Gummibäume leicht zu pflegen sind und stabile, berechenbare Erträge einbringen, sind viele Farmer um Abidjan von Maniok, dem Grundnahrungsmittel der Ivorer, auf Naturkautschuk umgestiegen. Statt einer Ernte können die Bäume zehn Mal im Jahr angezapft werden und in politischen Krisenzeiten sind Dauerkulturen sicherer. Die Elfenbeinküste ist Afrikas führender Gummi-Produzent. Von 230,000 Tonnen in 2012 soll die Produktion auf 600,000 Tonnen in 2025 gesteigert werden, eine Politik, die die Nahrungssicherheit beeinträchtigt. Schon jetzt ist Maniok zeitweise knapp. [weiter...] |
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| Selbstverbrennung auf Flughafen |
15.02.2013 |
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| Um gegen seine Deportierung zu demonstrieren, übergoss sich ein junger Ivorer im internationalen Abflugterminal von Fiumicino in Rom mit Benzin und zündete sich an. Ein Beamter konnte die Flammen löschen, doch der Mann erlitt schwere Verbrennungen. Afrikanische Migranten kommen häufig illegal übers Mittelmeer nach Italien. [weiter...] |
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| Neuer Piratenangriff |
22.01.2013 |
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| Gerade als er 5,000 Tonnen Öl in Abidjan entladen wollte, wurde der Tanker von Bewaffneten gekapert. Im Moment kann das Schiff nicht geortet werden. Piraterie an Afrikas Westküste nimmt zu. Im vergangenen Jahr gerieten im Golf von Guinea zehn Schiffe mit einer Crew von 207 in die Hände von Piraten. [weiter...] |
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| Massenpanik in Abidjan |
02.01.2013 |
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| 60 Menschen, meist Kinder und Jugendliche, starben in der Neujahrsnacht, als es vor dem Stadion nach einem Konzert mit Feuerwerk zu einem Gedränge kam. Über 200 sollen verletzt sein. Laut Berichten von Überlebenden soll die Massenpanik ausgebrochen sein, als Sicherheitskräfte versuchten, die Menschenansammlung zu zerstreuen. Dabei sollte die Feier, zu der etwa 50,000 Menschen zusammen gekommen waren, ein Symbol für das Ende der Konflikte und für einen friedlichen Neuanfang sein. Präsident Ouattara hat eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. [weiter...] |
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