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Gambia
Republic of Gambia (or The Gambia)
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Gambia: Geschichte in Auszügen


4. Jh.

Kontakte zwischen Karthago und der Küste Gambias.

5. bis 12. Jh.

Gambia gehört zum Großreich Gana.

11. Jh.

Vordringen des Islam.

13. - 15. Jh.

Gambia gehört zum Großreich Mali

14. Jh.

Der Mansa (König) des Mandinkareiches ist ein Muslim, geht auf Pilgerfahrt nach Mekka, ein Bericht spricht von einem Aufenthalt in Kairo.

1445

Erste Kontakte mit den Portugiesen unter Tristao Nunes, die aber mehr wegen des Handels kamen als für eine Verbreitung des Christentums.

1654

Eine Handelskolonie des Herzogs Jakob von Kurland.

1661

Engländer übernehmen die von Kurländern aufgegebene Feste Jakob.

1765 - 1783

Britischen Kronkolonie Senegambia. Erste britische Kolonie in Afrika.

1783

Senegal an Frankreich zurückgegeben.
Während der portugiesischen und englischen Herrschaft wird die Küste Gambias zu einem bedeutenden Umschlagplatz im Sklavenhandel.

1796, 21. Juli

Mungo Park hält auf seiner Expedition die Mündung des Gambia für die Mündung des Niger oder eines Nebenflusses des Nils.

1797

Der schottische Arzt Mungo Park berichtet von seinen Expeditionen nach Gambia. Er schreibt, die Mandingo hätten eine Art Republik oder Oligarchie. Jede Stadt habe einen eigenen König (Mansa). Die oberste Gewalt des Staates liege in der Hand der allgemeinen Versammlung der Mansas.

1807

Sklavenhandel wird verboten.

1816

Garnison Bathurst (heute Banjul):

1821

Methodisten gründen ihre erste Mission in Georgetown.

1821

Britische Kolonie.

1850

Mehrere islamische Herrscher erklären der regionalen politischen Führung der Wolof den Krieg, die Wolof "bekehren" sich daraufhin "en masse" zum Islam.

1889

Grenzabkommen zwischen Großbritannien und Frankreich.

1963

Dawda Kairaba Jawara wird Ministerpräsident.

1965

UNO spricht sich für eine Fusion der Gebiete Senegal und Sambia aus.

1965, 18. Febr.

Unabhängigkeit von Großbritannien, aber Mitglied im Commonwealth unter dem Premierminister Dawda Kairaba Jawara und seiner People's Progressive Party.

1967

Assoziierungsvertrag mit Senegal der auch Bereiche der Sicherheit und der Verteidigung umfaßt.

1970, 24. April

Verfassung, Republik, Dawda Kairaba Jawara wird Präsident.

1973

Bathurst wird in Banjul (Bambusinsel in der Mandingo-Sprache) umbenannt.

1974

Hilfsabkommen mit Libyen: finanzielle Hilfe für die Wirtschaft, technische und kulturelle Zusammenarbeit.

1977

Wiederwahl von Präsident Dawda Kairaba Jawara.

1980

Angeblich werden in Libyen 200 Gambier zu Guerilleros ausgebildet. Präsident Jawara läßt die Botschaft Libyens (80 Diplomaten) schießen.

1980, Nov.

Senegalesische Truppen kommen zu Hilfe gegen einen versuchten Putsch der von der paramilitärischen "Field Force" ausging.

1982,

Wahlen 19,65% der Stimmen bringen der Opposition drei von 35 Parlamentssitzen.

1981, 30. Juli

Staatsstreich durch die etwa 500 Mann starke Field Force (paramilitärische Polizeitruppe). Oppositionspolitiker Kukli Samba Sanyang (Anführer der "Socialist and Revolutionary Labour Party") übernimmt die Regierungsgeschäft und steht dem "Nationalen Revolutionsrat" vor. Dawda Kairaba Jawara hält sich noch in London auf.

1981, 02. Aug.

Dawda Kairaba Jawara ruft von London aus Senegalesische Truppen zu Hilfe. Putsch und Niederschlagung fordern etwa 500 Menschenleben. Der Führer der legalen Opposition Sherif Dibba wird verhaftet und unter Anklage des Hochverrats gestellt.

1981, 21. Aug.

Senegal und Gambia sollen zu einer Konföderation zusammengeschlossen werden, jedoch die jeweils eigene Souveränität behalten.

1981, 14. Nov.

Föderationsvertrag mit Senegal, zu Senegambia: Abkommen sieht einen Zusammenschluß der Sicherheitskräfte vor, eine Wirtschafts- und Währungsunion, sowie eine koordinierte Aussenpolitik.

1982, 01. Feb.

Konföderationsvertrag tritt in Kraft.

1987, 11. März

Präsidentschafts- und Parlamentswahlen. 60% der Stimmen entfallen auf Dawda Kairaba Jawara, 25% auf den Vorsitzenden der National Convention Party. Sherif Dibba. Die People's Progressive Party gewinnt 31 von 36 Parlamentssitzen.

1989, 30. Sept.

Beendigung der Föderation mit Senegal.

1994, Juli

Militärputsch unter Anführung des damaligen Leutnant Jammeh.

1996, 26. Sept.

Durchführung von Präsidentschaftswahlen, aus denen Jammeh als Sieger hervorgeht.

1997, 16.Jan.

Inkrafttreten einer neuen Verfassung. Yahya Jammeh wird dadurch auch Regierungschef.

2001, 18.Okt.

Bei den Präsidentschaftswahlen wird der bisherige Amtsinhaber Jammeh wiedergewählt.

2002, 17.Jan.

Durchführung von Parlamentswahlen. Die größte Oppositionspartei UDP boykottiert diese Wahlen.

2006, 22.März

Sicherheitskräfte des Präsidenten vereiteln Putschpläne, Verhaftungen führender Militärs und Zivilisten.

2006, 22.Sept.

In Präsidentschaftswahlen wird Präsident Jammeh im Amt bestätigt.

2007, 25.Jan.

Parlamentswahlen bestätigen die dominante Stellung der regierenden APRC.