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Guinea
République de Guinée
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Ereignisse und Entwicklungen 2007

 Uranfunde und Atomenergiepläne 24.08.2007 
Nachdem letzten Monat bedeutende Uranvorkommen entdecken wurden, hat die Regierung Pläne verkündet, die Energieknappheit durch Atomstrom zu lösen und will Gespräche mit der Internationalen Atombehörde (IAEA) aufnehmen.  [weiter...]
 Soldaten drohen mit Protesten 20.08.2007 
Soldaten, die schon im Mai gemeutert hatten, drohten mit neuen Protesten, wenn nicht ihr Lohn ausgezahlt und unbeliebte Offiziere abgesetzt würden.   [weiter...]
 Journalisten verurteilt 17.08.2007 
Chefredakteure der unabhängigen Zeitungen 'Verité' und 'Libération' wurden wegen Difamierung eines Ministers zu sechs Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 12,781 Dollar verurteilt. Sie hatten den Minister beschuldigt, Geld für den Bau einer Straße veruntreut zu haben.   [weiter...]
 90 Million für Notprogramm 28.07.2007 
Weltbank, EU und andere Geberländer wollen Guinea 90 Millionen Kredite in den nächsten drei Jahren geben für Wasser- und Stromversorgung und Beschäftigungsprogramme für arbeitslose Jugendliche. In vielen Teilen von Conakry gibt es seit fünf Jahren keine Wasserversorgung mehr.  [weiter...]
 Keine Gespräche mit meuternden Soldaten 15.05.2007 
Präsident Lansana Conté hat noch keine Verhandlungen mit meuternden Soldaten aufgenommen, die Lagerhäuser und Waffenarsenale plünderten, weil sie jahrelang keinen Lohn mehr erhalten hatten.   [weiter...]
 Regierungsteam vorgestellt 29.03.2007 
Einen Monat nach seiner Ernennung zum Premierminister hat Lansana Kouyate sein Kabinett vorgestellt, das von Präsident Conte abgesegnet ist.  [weiter...]
 Neuer Premierminister ernannt 27.02.2007 
Gewerkschaften haben den sechs-wöchigen Generalstreik beendet, nachdem Präsident Lansana Conte den ehemaliben UN-Diplomaten Lansana Kouyate aus einer Liste von Kandidaten der Gewerkschaften und Oppositionsparteien zum neuen Ministerpräsidenten ernannt hat. Frankreich hat eine sofort Hilfe von 1.1 Millionen Euro versprochen. Die Gewerkschaften riefen zu einem Tag des Gebets für die 120 Opfer der Auseinandersetzungen.  [weiter...]
 Parlament votiert gegen Ausnahmezustand 24.02.2007 
Das Parlament hat einstimmig einen Antrag des Präsidenten, den Ausnahmezustand zu verlängern, abgelehnt. Die Gewerkschaften wollen den Generalstreik fortsetzen, bis ein neuer Premierminister ernannt ist.  [weiter...]
 Armee plündert Häuser 19.02.2007 
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch nutzen Soldaten den Ausnahmezustand, um Häuser in der Hauptstadt zu plündern. Ein Versuch der Regionalorganisation ECOWAS, den ehemaligen nigerianischen Präsidenten Babangida als Vermittler einzusetzen, scheiterte an der Ablehnung der Gewerkschaften.  [weiter...]
 Ausnahmezustand verhängt 13.02.2007 
Nach drei Tagen gewalttätiger Demonstrationen mit mehreren Toten hat Präsident Conté den Ausnahmezustand verhängt und der Armee befohlen, die Unruhen mit allen Mitteln niederzuschlagen. Die Gewerkschaften hatten zum zweiten Mal den Generalstreik ausgerufen, nachdem Conté einen seiner engen Vertrauten, Eugene Camara, zum neuen Premierminister ernannt hatte. Teile der Armee sollen sich der Opposition angeschlossen haben. Frankreich hat ein Truppenlandungsschiff entsandt, um französische Staatsangehörige zu evakuieren.  [weiter...]
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