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Kongo Brazzaville  > Ereignisse

Kongo-Brazzaville: Ereignisse und Entwicklungen 2003

2003, 24.Jan.

Nach Aussage der UN steht eine humanitäre Katastrophe bevor. Ohne Unterstützung seien 84.000 Menschen von Hunger bedroht. Aus Angst vor Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen sind viele Menschen in die Region Pool geflohen.

2003, 07.Febr.

Die Behörde im zentralafrikanischen Land befürchten einen Ausbruch der tödlichen Ebola - Seuche. Laut dem Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Brazzaville sind seit Januar sechzehn Menschen an der Infektionskrankheit gestorben.

2003, 02.März

Tausende Menschen sind vor der Ebola-Epidemie in Norden des Landes aus ihren Ortschaften in die Wälder geflüchtet. Die Krankheit hat bisher 93 Todesopfer gefordert.

2003, 17.März

Ein Friedensabkommen wird zwischen Regierung und Ninja-Rebellen unterzeichnet.

2003, 30.März

Die Regierung schließt ein Abkommen mit China über den Bau eines 280 Mio. US-$ hydro-elektrischen Staudamms.

2003, 24.April

Die US-Firma Murphy hat mit der Regierung der Republik Kongo zwei Verträge über off-shore Erdölexploration und Förderung unterzeichnet. Die Erdölförderung des Kongo ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen.

2003, 30.April

Nach Berichten der Armee haben sich 2300 Ninja Rebellen in der Pool Region ergeben.

2003, 22.Mai

Frederic Bitsangou, ehemaliger Pastor und Führer der Ninja Rebellen, hat sein Versteck in der Pool Region verlassen und will einen Dialog mit der Regierung beginnen.

2003, 24.Sept.

Zwei chinesische Unternehmen haben begonnen einen Staudamm am Lefini Fluss zu bauen. Die Anlage soll 280 Mio. US-$ kosten und 129 Megawatt produzieren.

2003, 11. Okt.

Der Rote Kreuz hat 50.000 zurückgekehrten Flüchtlingen in der Pool Region mit Samen und landwirtschaftlichen Werkzeugen geholfen.

2003, 15. Okt.

13 Menschen wurde bei einem Feuergefecht zwischen Regierungstruppen und Ninja Milizen getötet. Der Regierungssprecher bezeichnet es als Unfall.

2003, 08. Dez.

Bei dem Versuch, wieder in seine Heimat zurückzukehren, wurde der Ex-Premierminister Bernard Kolélas auf dem Flughafen von Kinshasa verhaftet.