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Marokko  > Ereignisse

Marokko: Ereignisse und Entwicklungen 2005

 Marokko: Immer mehr Kinder sind Analphabeten 17.12.2005 
Ein Bericht von UNICEF weist auf, dass allein in der Stadt Tanger 9.000 Kinder zwischen 10 und 17 Jahren vollständig Analphabeten sind. Die Zahlen sind ansteigend, besonders in den Städten Fes (13.000) und Marrakesch (10.000). 52% dieser Kinder arbeiten wöchentlich mehr als 50 Stunden, ohne Anspruch auf Urlaub, 53% von ihnen erhalten nicht einmal den Mindestlohn.
 Marokko: Islamische Staaten gegen Genitalverstümmelung 24.11.2005 
Auf der 1. Konferenz der Minister für Kinder und Jugend aus 50 islamischen Länden in Marokko haben politische und religiöse Führer in der „Déclaration de Rabat“ nein gesagt zu Genitalverstümmelungen und anderen Diskriminierungen gegenüber jungen Mädchen, die noch weitverbreitet sind in moslemischen Staaten.
 Marokko: Terrornetz zerschlagen 21.11.2005 
Die marokkanischen Sicherheitskräfte haben 17 Personen festgenommen, die Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Kaida hatten. 
 Marokko: Spanien finanziert Flüchtlingsprogramm 19.11.2005 
Spanien und Marokko haben sich auf ein Hilfsprogramm für afrikanische Flüchtligen geeinigt. Tausenden von Afrikanern hatten in den letzten Wochen versucht, in die spanischen Enklaven in Marokko einzudringen.
 Marokko: Deportationen gehen weiter 17.10.2005 
Die marokkanischen Behörden haben 1.600 illegale Einwanderer in ihre Heimatländer Mali und Senegal ausgeflogen, 1.000 warten in Militärlagern auf Abschiebung. Die Regierung teilte mit, sie hätte seit Jahresbeginn 23.000 Flüchtlingen an der Überfahrt nach Euroopa mit Booten gehindert.
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 Marokko: Brutale Deportation von illegalen Einwandern 13.10.2005 
Marokko hat illegale Einwanderer, die in das verminte Grenzgebiet der Westsahara ausgesetzt wurden, wieder zurücktransportiert. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch forderte eine Untersuchung über den Tod von 11 Immigranten, die beim Übersteigen der Grenzanlagen zu den spanischen Enklaven den Tod fanden.
 Marokko: Afrikanische Einwanderer werden nach Marokko abgeschoben 07.10.2005 
Die spanische Regierung hat mit Marokko eine Übereinkunft getroffen, illegale Einwanderer in die Enklaven Ceuta und Melilla wieder nach Marokko abzuschieben. Nach tagelangen Anstürmen auf die Grenzanlagen waren mehrere Hundert Menschen auf spanisches Territorium gelangt, mindestens sechs Personen kamen um.
 Marokko: Ansturm auf spanische Enklaven 29.09.2005 
Hunderte Afrikaner haben in den letzten Tagen versucht, über die Absperranlagen um die spanische Enklaven Melilla und Ceuti auf spanisches Territorium zu gelangen. Etwa 400 drangen auf spanisches Territorium vor, mehrere Personen kam ums Leben.
 Marokko: 20 Jahre Gefängnis für Sahrauis Demonstranten 30.06.2005 
Ein Gericht hat drei Jugendliche, die für die Unabhängigkeit der ehemals spanischen Westsahara demonstriert hatten, zu Gefängnisstrafen von 15 und 20 Jahren verurteilt.
 Marokko: Spanische Delegationen nach Hause geschickt 10.06.2005 
Die marokkanische Regierung hat Delegationen der Stadt Madrid und des katalanischen Parlaments auf dem Flughafen der sahraouischen Hauptstadt Laayoune festgehalten und zur Rückkehr gezwungen. Die Politiker wollten Menschenrechtsverletzungen in der Westsahara untersuchen, wo marokkanische Sicherheitskräfte Proteste gegen die Besatzungsmacht gewaltsam niedergeschlagen hatten.
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