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Aktuelle Nachrichten

 „Rechte hier und jetzt“ 20.07.2010 
Unter diesem Motto tagt zurzeit in Wien der 18. Weltaidskongress mit 25,000 Teilnehmern aus 180 Ländern. Obwohl manche Besserungen in Prävention und Behandlung zu verzeichnen sind, will man sich bemühen, Infizierten Recht auf Medikamente und auf ein Leben frei von Ausgrenzung und Diskriminierung zu schaffen. Bekämpfen jedoch kann man die Krankheit nur, wenn gleichzeitig die Armut überwunden und das Selbstbestimmungsrecht der Frau garantiert wird.   [weiter...]
 Weltkirchenrat begeht Hundertjahrfeier 04.06.2010 
Hundert Jahre nach der ersten Weltmissionskonferenz in Edinburgh findet vom 2. Bis 6. Juni in derselben Stadt eine Konvokation statt, auf der die Delegierten einen neuen Anfang für eine gemeinsame Mission im 21. Jahrhundert suchen. Sie wollen durch Gebet und theologischen Austausch zur Einheit finden, eine starke Stimme für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung sein und sich erneut in den Dienst der Vergessenen dieser Welt stellen.   [weiter...]
 Die kostbaren Omas 03.06.2010 
Man schätzt in Afrika 20 Millionen Waisenkinder; die Hälfte von ihnen werden von ihren Großmüttern aufgezogen. Wo die Elterngeneration von Aids weggerafft wird, sorgen die Omas für das Überleben und die Schulbildung ihrer Enkel und halten die Familie zusammen. Da die allermeisten nicht finanziell abgesichert sind und ihren Unterhalt nicht mehr bestreiten können, ist die Unterstützung von „HelpAge“ unschätzbar.   [weiter...]
 Kinderarbeitsplätze „die sichersten“ 11.05.2010 
Weltweit müssen 215 Millionen Kinder arbeiten, 115 Millionen davon an gefährdenden Stellen. Während nach Berichten von ILO (International Labour Organisation) in einigen Teilen der Welt Kinderarbeit geringfügig zurück ging, stiegen die Zahlen in Afrika südlich der Sahara an, wo ein Viertel der Kinder in der Landwirtschaft ausgebeutet wird. Der Zwang zur Arbeit macht auch jede schulische Ausbildung unmöglich.  [weiter...]
 „Dialog der Kulturen“ 04.05.2010 
Beim VIII Migrationskongress der Europäischen Bischofskonferenzen in Málaga, an der „Nahtstelle der Immigration von Afrika nach Europa“, riefen die Vertreter von 22 europäischen Ländern und dem Vatikan zu mehr Offenheit den Migranten gegenüber auf. Einwanderer seien keine Bedrohung der europäischen Identität. In einer integrationsbereiten Gemeinschaft könnten Migranten eine Bereicherung sein, nicht nur wirtschaftlich. Die Unterstützung der Kirche müsse allen Immigranten gelten, besonders in der durch die Wirtschaftskrise und die demographische Veränderung bedingte Lage in Europa.  [weiter...]
 Die Armut gemeinsam angehen 30.04.2010 
Den zu ihrem ad limina Besuch aus Sierra Leone, Gambia und Liberia angereisten Bischöfen sagte Papst Benedikt, dass sie religionsübergreifend gegen Krankheit und Hunger kämpfen und sich gemeinsam für den Lebensschutz einsetzen sollen. Die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen in den drei westafrikanischen Ländern seien gut, könnten aber durch die gemeinsame Initiative vertieft und gefestigt werden.   [weiter...]
 Gewalt keine Lösung 12.01.2010 
Papst Benedikt verurteilte die heftigen Auseinandersetzungen zwischen Italienern und meist afrikanischen Migranten in der kalabrischen Stadt Rosarno. In den Krawallen wurden etwa 70 Menschen verletzt, darunter Migranten, Bürger der Stadt und Polizisten. Tausend afrikanische Saisonarbeiter mussten in Sicherheit gebracht werden; andere flohen aus Angst vor neuer Gewalt, viele ohne ihren Lohn.   [weiter...]
 Selbstbestimmung für Afrika 04.01.2010 
Der Papstbesuch in Kamerun und Angola und die Afrikasynode im Oktober 2009 hätten eine Hoffnungsbotschaft für die Zukunft gegeben, jetzt müssten die Afrikaner versuchen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, betonte der Afrika Experte der Jesuitenzeitschrift „Popoli“, Enrico Casale. Der Kontinent müsse seine eigenen Ressourcen nutzen, sich von der wirtschaftlichen Abhängigkeit befreien und gemeinsame Probleme gemeinsam lösen.  [weiter...]
 Wieder Missionarsmorde 09.12.2009 
In der Nähe von Bukavu, Ostkongo, wurde Sr Denise Kahambo Murahirwa beim Angriff auf ihr Kloster durch eine Kugel getötet. Zwei Tage zuvor wurde ein katholischer Priester in der Umgebung ermordet. Als Zeichen der Trauer blieben die Schulen geschlossen…In Südafrikas Erzdiözese Pretoria wurde ein Afrika-Missionar Louis Blondel Opfer eines Raubüberfalls. Der Tote arbeitete 22 Jahre in Südafrika, und schon in seinem ersten Jahr in Diepsloot konnte er Kirche und Gemeindezentrum erstellen. Sein Oberer nannte ihn „einen echten Pionier…einen unbekannten Helden“.  [weiter...]
 „Kein Gen-Food, sondern Wasser“ 18.11.2009 
Das sagte Kardinal Napier von Durban zum Fides-Pressedienst. Afrika brauche Brunnen, Kanäle und Wasserleitungen für eine nachhaltige ländliche Entwicklung. Der Welternährungsgipfel, an dem mehrere Politiker aus armen Ländern aber kaum aus den Industrienationen teilnahmen, endet heute unter allgemeiner Enttäuschung. Es gab zu wenig verbindliche Zusagen, und kaum Antworten auf die Ursachen des Hungers: ungerechter Welthandel und Landnahme von ausländischen Konzernen. Der FAO-Generalsekretär Jacques Diouf dankte jedoch dem Papst für seinen „klarsichtigen und konkreten“ Aufruf.   [weiter...]
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