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Mosambik  > Kirche

Aktuelle Nachrichten

 Gewalt keine Lösung 12.01.2010 
Papst Benedikt verurteilte die heftigen Auseinandersetzungen zwischen Italienern und meist afrikanischen Migranten in der kalabrischen Stadt Rosarno. In den Krawallen wurden etwa 70 Menschen verletzt, darunter Migranten, Bürger der Stadt und Polizisten. Tausend afrikanische Saisonarbeiter mussten in Sicherheit gebracht werden; andere flohen aus Angst vor neuer Gewalt, viele ohne ihren Lohn.   [weiter...]
 Selbstbestimmung für Afrika 04.01.2010 
Der Papstbesuch in Kamerun und Angola und die Afrikasynode im Oktober 2009 hätten eine Hoffnungsbotschaft für die Zukunft gegeben, jetzt müssten die Afrikaner versuchen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, betonte der Afrika Experte der Jesuitenzeitschrift „Popoli“, Enrico Casale. Der Kontinent müsse seine eigenen Ressourcen nutzen, sich von der wirtschaftlichen Abhängigkeit befreien und gemeinsame Probleme gemeinsam lösen.  [weiter...]
 Wieder Missionarsmorde 09.12.2009 
In der Nähe von Bukavu, Ostkongo, wurde Sr Denise Kahambo Murahirwa beim Angriff auf ihr Kloster durch eine Kugel getötet. Zwei Tage zuvor wurde ein katholischer Priester in der Umgebung ermordet. Als Zeichen der Trauer blieben die Schulen geschlossen…In Südafrikas Erzdiözese Pretoria wurde ein Afrika-Missionar Louis Blondel Opfer eines Raubüberfalls. Der Tote arbeitete 22 Jahre in Südafrika, und schon in seinem ersten Jahr in Diepsloot konnte er Kirche und Gemeindezentrum erstellen. Sein Oberer nannte ihn „einen echten Pionier…einen unbekannten Helden“.  [weiter...]
 „Kein Gen-Food, sondern Wasser“ 18.11.2009 
Das sagte Kardinal Napier von Durban zum Fides-Pressedienst. Afrika brauche Brunnen, Kanäle und Wasserleitungen für eine nachhaltige ländliche Entwicklung. Der Welternährungsgipfel, an dem mehrere Politiker aus armen Ländern aber kaum aus den Industrienationen teilnahmen, endet heute unter allgemeiner Enttäuschung. Es gab zu wenig verbindliche Zusagen, und kaum Antworten auf die Ursachen des Hungers: ungerechter Welthandel und Landnahme von ausländischen Konzernen. Der FAO-Generalsekretär Jacques Diouf dankte jedoch dem Papst für seinen „klarsichtigen und konkreten“ Aufruf.   [weiter...]
 Umdenken notending 16.11.2009 
In Rom beginnt heute der dritte Welternährungsgipfel. Mehrere Staatschefs und Delegierte aus 190 Ländern suchen Lösungen im Kampf gegen den Hunger. Zurzeit haben weltweit eine Milliarde Menschen nicht genug zu essen, die höchste Ziffer in der Geschichte. Ziel der Konferenz ist, bis 2015 die Zahl der Hungernden zu halbieren. Hilfswerke fordern von Politikern ein Umdenken. Steigerung der Produktion reiche nicht aus; Hunger sei überwiegend ein Verteilungsproblem. Wie schon sein Vorgänger beim ersten Welternährungsgipfel in 1996, wird auch Papst Benedikt XVI. vor den Delegierten sprechen. Sein Besuch könnte dem Gipfel eine Richtung geben.  [weiter...]
 Strenger Tadel 26.10.2009 
Am Ende der 3-wöchigen Synode haben die 200 versammelten Bischöfe scharfe Kritik an korrupten afrikanischen Staatschefs geübt. Die Katholiken unter ihnen würden ihre Länder ruinieren und der Kirche schaden. Auch multinationale Konzerne, die durch ihre gierige Ausbeutung natürlicher Ressourcen die Umwelt zerstören und auf schändliche Weise mit korrupten lokalen Politikern verhandeln, entgingen nicht der Zensur.  [weiter...]
 Neuer Vatikan-Minister aus Afrika 26.10.2009 
Kardinal Peter Kodwo Turkson aus Ghana wurde am Wochenende zum Präsidenten des Päpstlichen Rates Justitia et Pax ernannt. Nach den Kurienkardinälen Bernadin Gantin und Francis Arinze, die vorher vatikanische Leitungsposten innehatten, ist er nun der neue Afrikaner im Vatikan. Während der gerade zu Ende gegangenen Afrikasynode bekleidete Turkson das wichtige Amt des offiziellen Berichterstatters. Nun als Sozialminister wird er sich um die großen Menschenrechtsfragen kümmern.  [weiter...]
 Afrikasynode nähert sich Ende 23.10.2009 
Mit einer Papstmesse im Petersdom endet am Sonntag die zweite Bischofssynode zum Thema Afrika. Tags zuvor sollen die Synodenväter das Abschlussdokument fertigstellen. Da zwischen 80 und 90 % der Bischöfe bei der ersten Afrikasynode 1994 noch nicht dabei waren, spürten Beobachter ein neues Selbstbewusstsein der jüngeren Generation. Wichtige Themen der letzten Arbeitswochen waren: die ausweglose Situation vieler Frauen in Afrika, Aids, Gewalt, Ausbeutung, Saatgut, Weltwirtschaft und Migration. Da Frauen die Hoffnungsträger der Kirche Afrikas sind, brauche die echte Wertschätzung der Frauen noch mehr allgemeine Zustimmung.  [weiter...]
 „Afrika muss vorankommen“ 25.09.2009 
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, in der Deutschen Bischofskonferenz für weltkirchliche Aufgaben zuständig, wurde von Papst Benedikt XVI als Mitglied in die Afrikasynode berufen, die im Oktober in Rom tagt und unter dem Titel „Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden“ steht. „Wenn Afrika vorankommt, hilft das der ganzen Welt“, betonte Schick. In Rom will er hauptsächlich zuhören.   [weiter...]
 Mädchenschicksal 17.09.2009 
Die Verfilmung des Buches „Wüstenblume“, in dem Waris Dirie das Schweigen über ihr Schicksal bricht, bringt das Thema Genitalverstümmelung wieder an die Öffentlichkeit. Nach UNO Berichten erleiden täglich 6000 Mädchen diese Tortur. Trotz Todesfällen und lebenslangen Folgen wird die Verstümmelung in vielen afrikanischen Kulturen positiv bewertet und wird, laut der Misereor-Expertin Schirmel, auch durch Modernisierung schwer auszumerzen sein.   [weiter...]
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