Aktuelle Nachrichten |
 |
| Hilfe zur Aufarbeitung |
29.07.2010 |
|
| In Ruandas Hauptstadt ist ein Dokumentationszentrum über den 1994 Völkermord eröffnet worden. So können nun an einem Ort alle Dokumente über Geschehnisse und Verhandlungen, auch die der Dorfgerichte, eingesehen werden. Immer mehr Menschen zeigen Interesse an dem traurigen Kapitel der Geschichte ihres Landes. [weiter...] |
|
 |
| Weiterer Oppositionspolitiker ermordet |
16.07.2010 |
|
| André Kagwa Rwisereka, Vizepräsident der Demokratischen Grünen Partei, wurde am 13. Juli als vermisst gemeldet. Am nächsten Tag fand man ihn enthauptet in der Nähe seines Autos im Sumpfgebiet von Butare. Es ist der neueste Gewaltakt in einer Reihe von Repressionen, Schikanen, Verhaftungen und Morden im Vorfeld der für den 9. August geplanten Präsidentschaftswahlen. Lokale Menschenrechtsgruppen fordern Aufklärung und die Einstellung aller Zahlungen von Entwicklungshilfe. [weiter...] |
|
 |
| Weltumwelttag in Kigali |
25.02.2010 |
|
| Das Umweltprogramm der UNO will durch die Wahl eines afrikanischen Landes für die Feierlichkeiten am 5. Juni den Kontinent mehr in die Weltöffentlichkeit rücken. Ruanda will man Wertschätzung zeigen für seine Bemühungen um die Umwelt, wie Verbot von Plastik Taschen, Aufräumaktionen, Schutz gefährdeter Tiere und erneuerbare Energie Erzeugung. [weiter...] |
|
 |
| Priester verhaftet |
22.10.2009 |
|
| Ein Priester aus Ruanda, der in der Erzdiözese Florenz als Vikar tätig ist, wurde unter Beschuldigung, am Völkermord beteiligt gewesen zu sein, festgenommen. Gegen ihn liegt internationaler Haftbefehl vor. Er bestreitet jede Mitschuld am Tod von 80 Schülern; im Gegenteil, er habe die jungen Menschen retten wollen. [weiter...] |
|
 |
|
| Ein früherer Baptisten Geistlicher steht in Finnland vor Gericht wegen Mithilfe im Töten von 5.000 Menschen in 1994. In 2003 suchte er Asyl in Finnland, sitzt aber seit zwei Jahren in Untersuchungshaft. Er bestreitet jede Schuld. Das Urteil lebenslang bedeutet in Finnland mindestens 12 Jahre Haft. [weiter...] |
|
 |
| Keine dritte Invasion |
11.11.2008 |
|
| Menschenrechtsgruppen haben vor der ruandischen Botschaft in Washington DC eine Vigil in Solidarität mit den Menschen im Kongo gesponsert. Nach den Invasionen von 1996 und 1998 sei nun Ruanda seit August dabei, den Kongo erneut zu destabilisieren. Durch Unterstützung des Tutsi Rebellenführers Laurent Nkunda würde Ruanda versuchen, die gewählte Regierung zu stürzen. Ruanda, gestern das Opfer, sei heute der Schikaneur. [weiter...] |
|
 |
| Urteil nach 14 Jahren |
29.10.2008 |
|
| Zwei Militärs wurden von einem Militärgericht wegen Mord an 13 Geistlichen, darunter drei Bischöfe, zu acht Jahren Haft verurteilt. Die Priester starben im Juni 1994 während des Genozids, in dem rund 800 000 Menschen ums Leben kamen. Die katholische Kirche hat noch nicht auf das Urteil reagiert. [weiter...] |
|
 |
| Unbewältigtes Trauma |
08.09.2008 |
|
| Auch 14 Jahre nach dem Völkermord, dem fast eine Million Menschen zum Opfer fielen, leiden unzählige Menschen an psychischen Störungen. Es gibt im Land kaum professionelle Behandlung für Überlebende mit posttraumatischen und andern psychischen Erkrankungen. Man erwartet Hilfe von den Kirchen und sozialen Einrichtungen, die meist nicht die traumatherapeutische Kompetenz haben. [weiter...] |
|
 |
| Späte Festnahme |
17.06.2008 |
|
| Vier hohe Offiziere der jetzigen Regierung von Paul Kagame wurden festgenommen. Sie sollen im Juni 1994 am Mord von 13 Kirchenleuten, darunter dem Erzbischof von Kigali, beteiligt gewesen sein. [weiter...] |
|
 |
| Katholischer Priester erhält lebenslänglich |
14.03.2008 |
|
| Der katholische Priester Aathanase Seromba, der angeklagt war, für den Mord von 1.500 Tutsi in seiner Pfarrkirche in Nyange verantwortlich zu sein, wurde vom Berufungsgericht des Völkermord Tribunals in Arusha zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. [weiter...] |
|
 |
 |