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Simbabwe
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Simbabwe  > Ereignisse

Ereignisse und Entwicklungen 2009

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 Boykottaufruf gegen Nestle wirkt 02.10.2009 
Nach Protesten von Menschenrechtsorganisationen will der Nestle-Konzern den Kauf von Milch von Farmen der Frau von Präsident Mugabe stoppen. Die weißen Eigentümer wurden von ihren Farmen vertrieben. Da die Schweiz nicht Mitglied der EU ist, konnte sie die Sanktionen gegen Simbabwe umgehen.  [weiter...]
 Drohender Boykottaufruf gegen Nestle 29.09.2009 
Die simbabwische Nestlé-Tochter bezieht ihre Milch von einer Farm, die Grace Mugabe, Frau von Robert Mugabe, gehört. Das Werk produziert Milchpulver für den lokalen Markt und den Export. Menschenrechtsaktivisten wollen zum Boykott aufrufen.Westlichen Unternehmen ist es verboten, Geschäfte mit einigen Vertretern der simbabwischen Regierungspartei Zanu/PF zu machen.  [weiter...]
 Regierung verheimlicht Bericht 21.09.2009 
Der heikle Bericht über die Orgien der Armee, in denen über 200 Menschen in den Diamanten Feldern von Chiadzwa umkamen, wird von der Regierung verheimlicht, und die enthaltenen Empfehlungen ignoriert. Die meisten Morde gehen auf die Zeit zurück, als das Militär über das Diamantenfeld herfiel und Zivilisten verdrängte. Inzwischen sollen Soldaten sich gegenseitig umbringen, um an die Diamanten zu gelangen.  [weiter...]
 „Neue Phase“ 14.09.2009 
Nach dem ersten Besuch einer hochrangigen EU Delegation am Wochenende in sieben Jahren liegt es nun an Simbabwes Bereitschaft, das politische Abkommen zur Machtteilung einzuhalten, bevor es eine volle Zusammenarbeit geben kann. Sanktionen würden erst aufgehoben, wenn Menschenrechte und Pressefreiheit respektiert werden. Doch hat die EU bisher 572 Millionen Euro humanitärer Hilfe bereitgestellt. Inzwischen hat Ministerpräsident Tsvangirai angedroht, sich von der Einheitsregierung zurückzuziehen, wenn Mugabe weiterhin die Mitglieder seine Partei verfolge, Hass verbreite, ertragreiche Farmen überfalle und internationale Verträge ignoriere.   [weiter...]
 SADC fordert Ende der Sanktionen 10.09.2009 
Statt, wie geplant, die Probleme der bröckelnden gemeinsamen Regierung von Präsident Mugabe und Premier Tsvangirai zu besprechen, riefen die in Kinshasa versammelten Staat- und Regierungschefs vom südlichen Afrika die internationale Gemeinschaft auf, alle Sanktionen gegen Simbabwe zu beenden ohne Gegenleistung von Mugabe, ein Triumph für ihn doch eine Enttäuschung für die frühere Opposition und Menschenrechtler. Für den wirtschaftlichen Wiederaufbau benötigt Simbabwe zehn Milliarden US Dollar. Die Geberländer zögern und beschränken sich auf humanitäre Hilfe.  [weiter...]
 Erkrankung nur Gerücht 27.08.2009 
Dass Präsident Mugabe zu einer Spezialbehandlung in ein Krankenhaus in Dubai gebracht worden sei, wurde von Regierungssprechern als „böswillige Unterstellung „ bezeichnet. Tatsächlich ist Mugabe zurück in Harare, um Präsident Zuma zu empfangen, der heute zum ersten offiziellen Besuch kommt und mit Präsident Mugabe und Premier Tsvangirai über die Probleme der Einheitsregierung beraten will.   [weiter...]
 Neue Epidemie? 20.08.2009 
Ärzte ohne Grenzen und UNO Personal warnen vor einem erneuten Ausbruch der Cholera, weil die Hauptursache nicht hinreichend angegangen wurde. Noch immer haben Millionen Simbabwer kein sauberes Trinkwasser. Wenn Wasseraufbereitungs - und Abwasserprobleme nicht gelöst werden, ist die nächste Epidemie unvermeidlich. Dazu kommt der Streik der wenigen Ärzte, die beim Zusammenbruch des Gesundheitswesens noch im Land geblieben sind.   [weiter...]
 Vize-Präsident tot 06.08.2009 
Joseph Msika, ein enger Mitarbeiter von Mugabe, starb 85jährig in Harare. Er war politisch aktiv seit Simbabwes Unabhängigkeit in 1980. Er vertrat in der Regierung die frühere Freiheitsbewegung ZAPU. Vize-Präsident wurde er, als Joshua Nkomo 1999 starb.   [weiter...]
 Alternativer Verfassungsprozess 29.07.2009 
Zivilgesellschaftliche Organisationen, Kirchen und Gewerkschaften haben mit der Nationalen Verfassungsversammlung (NCA) einen alternativen Prozess zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung begonnen. Sie bezeichneten den parlamentarischen Prozess der Regierung als undemokratisch.   [weiter...]
 Armee verlässt Diamantenminen 06.07.2009 
Das Ministerium für Bergbau gab bekannt, dass die Armee die Diamantenminen schrittweise verlassen werde. Bei der Besetzung der Bergwerke durch die Armee im Oktober 2008 kamen über 200 illegale Schürfer ums Leben. Eine Delegation des 'Kimberley Prozesses' ist in Simbabwe, um Berichte von Human Rights Watch über Menschenrechtsverletzungen in den Minen zu untersuchen.  [weiter...]
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