Swaziland: Ereignisse und Entwicklungen 1990-20001992, JuliRufe nach Demokratie werden lauter. Die Vereinigte Demokratische Volksbewegung verlangt die sofortige Zurückname des Parteien- und Versammlungsverbots, und die Einberufung eines Nationalkonvents aller politischen Organisationen. 1993, 25. Sept. Direkte Parlamentswahlen, Parteien bleiben weiter verboten. 1993, 15. Okt. Rücktritt des Premierministers Obed Dlamini. 1993, 19 Nov. Bildung einer neuen Regierung. 1993, 20.Nov. Bombenanschlag auf das Büro des Vizepremiers. 1996, 30.Jan. König lehnt Forderung nach Demokratie ab. 1996, 05 Febr. Generalstreik wird fortgesetzt. 1996, 11.April Gewerkschaften und Oppositionsgruppen fordern Schritte zur Demokratie und rufen das Volk zu Protesten auf. 1997, 06.Febr. Es kommt zu Verhaftungen von 4 Gewerkschaftsführern. 1998, 15. Okt.Die Gewerkschaft ruft zum Boykott der Wahlen auf. 1999, 17, Juli Bericht über Verbreitung von Aids vorgelegt. Mehr als 70 % aller Lehrer sind mit dem HIV- Virus infiziert. Swasiland zählt zu den fünf Ländern im Süden Afrikas, die am Stärksten unter der Immunschwächekrankheit leidet. 1999, 02. Aug. Misstrauensvotum gegen die Regierung gescheitert. 1999, Sept. Besuch von Mswati III. in Deutschland. 1999,12. Nov. Bombenanschlag bei Mbabane. 2000, Sept. Verstärkte Forderungen nach Demokratie. 2000, Okt. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten. 2000, 10. Nov. Oppositionsführer Mario Masuku wird verhaftet. Es kommt zu Massenproteste. |