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Togo
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Togo  > Kirche

Daten aus der Geschichte der katholischen Kirche in Togo

15. Jh.

Erste Kontakte mit der katholischen Kirche durch die Portugiesen, die hier Zwischenstation auf ihrem Weg nach Indien machten.

1860

Apostolisches Vikariat Dahomey errichtet, zu dem auch das heutige Togo gehörte. Das Gebiet wird en Lyoner Missionaren (SMA) anvertraut.

1862

Erste Missionen in Aného, Porto Seguro, Lomé und 150 km landeinwärts in Atakpame.

1884

Togo wird deutsche Kolonie, das Land wird eine Apostolische Präfektur und den Steyler Missionaren anvertraut.

1887, 07. Aug.

Die beiden ersten Priester in Atakpame werden wegen ihres Erfolges von Fetischpriestern mit Palmwein vergiftet. P. Moran stirbt sofort, P. Bauquis überlebt, ist aber lebenslang behindert. Atakpame wird vorläufig aufgegeben.

1892, 27. Aug.

Erste Steyler Missionare landen in Togo, darunter auch P. Johannes Schäfer, der apostolische Präfekt.

Erste Missionsstationen entlang der Küste. Atakpame wird wieder von den SVD eröffnet. Neue Missionsstation in Kpalime.

1913

Regierung erlaubt die Eröffnung einer Mission in Aledjo im Norden.

1913

In Togoland 20407 Katholiken und Katechumenen.

1917

Nachdem die deutsche Regierung 1914 sich ergeben hatte, werden drei Jahre später alle deutschen Missionare als Kriegsgefangene der Briten auf die Isle of Man verbracht. Keiner konnte je nach Togo zurück.

1918

Schwestern UlbF von den Aposteln ersetzen Steyler Missionsschwestern, die des Landes verwiesen worden waren.

1919

Die SMA übernehmen die Missionen in Togoland.

1921

P. Jean-Marie Cessou, SMA wird Bischof von Französisch-Togoland. Lomé wird Bischofssitz.

1928

P. Henry Kwakume ist der erste einheimische Priester in Togo. Bereit sechs Jahre zuvor gab es eine Priesterweihe in British Togoland, das später zu Ghana geschlagen wurde.

1945

Bischof Jean-Marie Cessou, SMA stirbt. Bei seinem Tod gibt es 88000 Katholiken, 200 Kirchen, 191 Schulen mit 13000 Schülern

1952

Gründung der afrikanischen Schwesternkongregation "Kongregation unserer Lieben Frau von der Kirche".

1955

Diözese Sokodé errichtet

1960

202000 Katholiken = 18% der Bevölkerung, 394 Katholische Schulen mit 36300 Schülern

1961

Gründung eines Benediktinerklosters durch die Mönche von En-Calcat (Frankreich):

1964

Errichtung der Diözese Atakpamé.

1965

Gründung eines Benediktinerinnenklosters durch das Kloster von Dourgnes (Frankreich)

1965

Errichtung der Diözese Dapaong.

1974

Steyler Missionare kommen wieder nach Togo.

1976

P. Philipp Kpodzro wird Nachfolger von Bischof Atakpah von Atakpamé, der zurücktreten mußte, weil er das Regime öffentlich kritisiert hatte. Verstimmungen, weil die Regierung nicht vor der Ernennung konsultiert worden war. Die Kathedrale von Atakpamé wird von einer aufgehetzten Menge unter Leitung des Bürgermeisters am 1. Mai zerstört.

Bei der Bischofsweihe, die nach Lomé verlegt worden war, dringen am 2. Mai Polizisten und bewaffnete Jugendliche in die Kirche ein und bedrohen die 4000 Gläubigen, schlagen mit Gummiknüppeln und Stöcken.

1976

Versöhnungsgespräche zwischen der Kirche und dem Präsidenten Eyadema, vermittelt durch Präsident Felix Houphouet-Boigny (Elfenbeinküste).

1980

Bischof Philipp Kpodzro, der bisher seine Diözese von Lomé aus leiten mußte, kann in seine Diözese zurückkehren.

1984, Nov.

Bischof Pierre B. Hanrion (OFM) von Dapango tritt zurück, er war der letzte weiße Bischof in Togo.

1985

Besuch von Papst Johannes Paul II.

1994, Okt.

Drei neue Diözesen: Aného, Kpalimé, Kara.

1998, Mai

Hirtenbrief der Bischöfe zur Demokratie und zu Wahlen.