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Aktuelle Ereignisse und Entwicklungen

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weitere Zeitungen und Nachrichten

 Französische Truppen unerwünscht 13.08.2010 
Präsident Déby verlangt Zahlungen für die Stationierung der rund 1.000 französischen Soldaten und hätte auch nichts gegen einen Abzug. Frankreich hat Déby und andere befreundete Regierungen in der Region gegen Putschversuche geschützt. Unter Präsident Sarkozy sollen die unter De Gaulle abgeschlossenen Verträge revidiert und die französische Militärpräsenz in Afrika auf zwei Stützpunkte konzentriert werden: Gabun und Dschibuti.   [weiter...]
 Kindersoldaten verboten 10.06.2010 
In N’Jameni haben sechs afrikanische Staaten den Einsatz von Kindern in bewaffneten Konflikten verboten Neben dem Gastgeberland Tschad verpflichten sich auch Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, Niger, Nigeria und Sudan, jegliche Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zu beenden Nichtbeobachtung soll selbst im Fall von Amnestien strafbar sein.  [weiter...]
 Trotz Reichtum arm 08.06.2010 
Am 11 August begeht Tschad 50 Jahre Unabhängigkeit. Seit 2003 fließen die Ölquellen. Per Gesetz sollten 80% der Öleinnahmen in die Armutsbekämpfung gehen. Die Wirklichkeit ist, dass entlang der 1000 km Pipeline, die das Öl zur Atlantikküste bringt, die Menschen in bitterer Armut leben, in Dörfern ohne Strom und Wasser. Entschädigungszahlungen für Acker – und Weideland führten zu vielen Konflikten. Es braucht mehr Demokratie und Transparenz, damit der Ölreichtum zum Wohl der Bevölkerung genutzt werden kann.   [weiter...]
 Rückzug von UNO Truppen 26.05.2010 
Auf Wunsch der Tschad Regierung hat der UN Sicherheitsrat beschlossen, bis Jahresende alle Truppen vom Tschad und der benachbarten Zentralafrikanischen Republik zurück zu ziehen. Amnesty International schätzt die Entscheidung als bedenklich ein, da der Schutz von Tausenden Flüchtlingen in der Region gefährdet ist. Tschad beherbergt 260,000 Darfur Flüchtlinge.  [weiter...]
 „Elend statt Entwicklung“ 25.02.2010 
Das ist die Feststellung einer BICC-Studie über das Erdölprojekt in Tschad. Das Ziel des von der Weltbank unterstützten Projekts, die Entwicklung des Landes zu fördern, sei fehlgeschlagen. Die Einnahmen seien nur ungenügend in Entwicklungsprojekte investiert worden, und die Bevölkerung nur unzureichend für die entstandenen Umweltschäden entschädigt worden. Auch sollen Gewaltkonflikte in der Gegend durch das Öl finanziert werden.   [weiter...]