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Tschad  > Kirche

Daten aus der Geschichte der katholischen Kirche im Tschad

1663-64

Kapuziner Missionare machen erste Versuche der Evangelisierung

Ende 17. Jh.

Frederico Belinay, SJ als Missionar im Tschad

1846

Das Gebiet wird in das Apostolische Vikariat von Zentralafrika eingebunden.

1929

Erste Missionare (Spiritaner) gründen eine Mission in Kou, unweit des heutigen Moundou.

1931

P. de Béinay SJ ist als Militärgeistlicher im Tschad, besucht häufig den Norden.

1936

Zwei Kapuziner beginnen ihre Missionsarbeit im Süden.

1946

Jesuiten und Oblaten (OMI) treffen ein. Sie bemühen sich auch um Kontakte zum Norden.

1947

In Fort Lamy wird eine Apostolische Präfektur errichtet. (1955 Diözese).

1951

Moundou wird Apostolische Präfektur. (1959 Diözese)

1956

Pala wird Apostolische Präfektur (1964 Diözese)

1957

Rev. Ngaibi wird als erster einheimischer Christ des Tschad zum Priester geweiht.

1967

Errichtung einer Kirchenprovinz, mit Fort Lamy als Erzdiözese (Namensänderung 1973 zu N'Djamena).

1985

Ernennung des ersten Bischofs von Tschad, MSG. Matthias Ngarteri Mayadi.

Eröffnung eines Priesterseminars.

1983 - 88

Viele Pfarreien und Zentren der Kirche mußten in dieser Zeit wegen Krieg geschlossen werden, viele Missionare wurden zum Verlassen des Südens gezwungen. Die Katholiken mit ihren Katechisten erhielten die Kirche am Leben.

1989, Januar

Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Tschad und Vatikan.

1990, 30. Januar

Papst Johannes Paul II zu einem zweitägigen Besuch im Tschad