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Uganda  > Ereignisse

Uganda: Ereignisse und Entwicklungen 2001

 

2001, 08. Jan.

Neben dem jetzigen Präsidenten Museveni bewerben sich sechs weitere Kandidaten bei den kommenden Präsidentschaftswahlen.

2001, 12. Jan.

Eine baldige Einschränkung und letztendlich gänzliche Abschaffung der Schulgelder verspricht Präsident Museveni in seiner Wahlwerbung.

2001, 16. Jan.

Ein spezielles Team der Polizei soll jegliche Ausschreitungen im Zusammenhang mit dem Wahlkampf unterbinden.

2001, 28. Jan.

Drei Bomben explodierten in der Hauptstadt Kampala. Bislang gab es schon mehr Fälle von Gewalt als in der gesamten Wahlkampagne 1996.

2001, 02. Feb.

Die UN haben Uganda "unter Beobachtung" wegen möglichem illegalen Handel mit Diamanten. Die Regierung gibt sich gelassen. Auch Handel mit Diamanten sei Teil des offenen, liberalen Marktes.

2001, 04. Feb.

Umfrage-Ergebnisse besagen, 54% der Befragten sind für Museveni, 37% für Besigye.

2001, 10. Feb.

Eine Kampagne zur Entwaffnung der Karimojong-Hirten ist von der Regierung gestartet worden. Sie soll sechs Monate dauern, danach ist das Tragen von Waffen strafbar.

2001, 12. Feb.

Alle Soldaten in einem Trainingscamp der Rebellengruppe im Kongo RDC, wo Uganda die Ausbildung übernommen hatte, waren nach Angaben von UNICEF unter 18 Jahre alt.

2001, 14. Feb.

Ein Team zur Lösung von Konflikten ist von den religiösen Führern Ugandas ins Leben gerufen worden. Erste Aufgabe ist, bei der der Präsidentenwahl für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen und mögliche Konflikte zu lösen.

2001, 14. Feb.

Papst Johannes Paul II. hat ein Geschenk der Stadt Mailand von einer Milliarde Lire (1. Mio. DM) zur Bekämpfung von AIDS in Uganda gestiftet.

2001, 21. Feb.

UN-Behörden haben 163 Kindersoldaten (Alter: neun bis elf Jahre) aus Kongo entdeckt, die in einem Lager in Uganda ausgebildet werden.

2001, 23. Feb.

Museveni liegt in den Wählerbefragungen vorn. Kizza Besigye beschuldigt Museveni, einen unfairen Wahlkampf zu führen.

2001, 28. Feb.

Uganda hat mit dem Abzug seiner Soldaten aus Buta begonnen.

2001, 01. März

Die Ebola-Epidemie ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation beendet.

2001, 01. März

Die Präsidentenwahlen sind auf den 12. März verlegt worden, damit mehr Wähler sich registrieren können.

2001, 11. März

Gewaltakte und Diffamierungen prägten den Wahlkampf. Bewaffnete Anhänger Musevenis töteten mehrere Menschen bei einer Wahlkampfveranstaltung des Kandidaten Dr. Kizza Besigye.

2001, 12. März

Museveni gewinnt die Präsidentenwahl mit 69,3%, Kizza Besigye erhielt 27,8% der Stimmen.

2001, 14. März

Bei zwei Bombenexplosionen in Kampala sterben drei Menschen, zehn wurden verletzt.

2001, 21. März

Uganda zieht ein Bataillon seiner Streitkräfte aus Kongo ab.

2001, 23. März

Mit der Beförderung von 930 Offizieren sollen nach den Wahlen anscheinend Unruhen in der Armee beseitigt werden.

2001, 26. März

Preisnachlässe bei AIDS-Medikamenten kommen nur 1,2% der 820000 AIDS-Kranken zu Gute.

2001, 28. März

Human Rights Watch nennt Uganda als Mitschuldigen für die Unruhen in Kongo. Ugandische Soldaten griffen auch in den uralten Krieg zwischen Hema und Lendu ein, ließen sich manchmal auch ihre Hilfe von den Hema bezahlen.

2001, 01. April

Museveni sagt, die Armee braucht 700 Mio. Dollar über die nächsten drei Jahre um sich zu verstärken

2001, 03. April

Der Oberste Gerichtshof prüft Klagen über Unregelmäßigkeiten bei den Präsidentenwahlen.

2001, 15. April

Parlamentswahlen werden wahrscheinlich um zwei Monate verschoben, die Wahlkommission brauche mehr Zeit zur Vorbereitung.

2001, 19. April

Uganda soll sich nach einem Bericht der UNO an der illegalen Ausbeutung des Kongo beteiligt haben, genannt wird besonders Salim Saleh, der ehemalige General und Bruder des Präsidenten Museveni, aber auch die Victoria Group, die Jovia, der Frau Salim Salehs, und Muhoozi Kainerugaba, einem Sohn Musevenis, gehört

2001, 30. April

40% Rückgang der Preise für Rohkaffee trifft Uganda als Afrikas zweitgrößtem Produzenten schwer.

2001, 30. April

Präsident Museveni will der Armee und dem Parlament empfehlen, die Soldaten aus Kongo zurückzuziehen.

2001, 01. Mai

Uganda wird die Finanzierung seines Grundschulprogramms kaum aufrecht erhalten können. Im Jahr 2000 waren 6,5 Mio. Kinder in Ugandas Schulen.

2001, 04. Mai

Ruanda, Uganda und Burundi haben den Bericht der UNO, der sie der Plünderung der Bodenschätze im Kongo beschuldigt, als voreingenommen zurückgewiesen. Vor dem Sicherheitsrat betonten sie, dass die Ergebnisse des Berichtes auf Hörensagen und Lügen beruhe.

2001, 07. Mai

Uganda hat begonnen seine Truppen aus Kongo abzuziehen. Allerdings soll eine Militärpräsenz in den Städten Bunia und Buta bestehen bleiben, um Rebellenangriffen auf Uganda vorzubeugen.

2001, 12. Mai

Präsident Yoweri Museveni hat den Eid für die neue fünfjährige Amtsperiode geleistet und betont er sei auf Anraten Präsident Gaddafis aus Libyen zu verbesserten Beziehungen zu Sudan bereit.

2001, 14. Mai

Mit Hilfe und nach dem Vorbild des ANC aus Südafrika will sich das NPM (National Resistance Movement) in eine politische Organisation umformen.

2001, 29. Mai

Die zweite Phase des ugandischen Rückzugs aus Kongo ist in Gemena, im Nordwesten Kongos, begonnen worden.

2001, 30. Mai

18 junge Erwachsene und neun Kinder sind aus Sudan nach Uganda heimgekehrt, wohin sie von der Lord's Resistance Army entführt worden waren. In den letzten 20 Jahren sind Tausende Kinder nach Sudan entführt worden.

2001, 30. Mai

Nach einem neuen Gesetz müssen alle 1500 Nichtregierungsorganisationen ihre Zulassung jährlich erneuern, die Herkunft ihrer Finanzen angeben und eine Abrechnung vorlegen.

2001, 05. Juni

Drei Bomben sind an verschiedenen Orten in Kampala explodiert. 17 Personen wurden verletzt. Drei Verdächtige wurden verhaftet.

2001, 06. Juni

Einen Waffenstillstand hat die Regierung mit der LRA (Lord's Resistance Army) geschlossen. Die LRA will ihre Gefangenen freilassen.

2001, 11. Juni

Das Pharma-Unternehmen Pfizer hat in Kampala ein Trainingszenrtum für Schwarzafrika eingerichtet, das sich besonders mit der Behandlung von AIDS gefasst.

2001, 18. Juni

14 katholische Priester aus Ost-Uganda haben in einer Petition den Präsidenten um Hilfe für Flüchtlinge gebeten, die seit der Übernahme der Macht durch die National Resistance Army 1986 in 37 Lagern leben. Der Leiter von Ugandas Menscherechtsorganisation stellte bei einem Besuch der Lager fest, die Situation sei schlimm, die Leute seien verzweifelt, es fehle an Lebensmitteln.

2001, 26. Juni

Parlamentswahlen, 295 Sitze sind zu vergeben, die Opposition soll mindestens ein Viertel davon gewonnen haben. Mehrere Minster sind nicht wiedergewählt worden. Kandidaten konnten sich nicht im Namen einer Partei sondern nur persönlich zur Wahl stellen.

2001, 06. Juli

Mit einem Treffen am Grenzposten Katuna im Niemandsland wollen Präsident Kagame und Präsident Museveni von Uganda die Beziehungen ihrer Länder auf den Weg der Verbesserung bringen.

2001, 13. Aug.

Vierundachtzig entflohenen Rebellen der Lord Resistance Army werden von lokalen Führern vor Angriffen der Rebellen geschützt.

2001, 13. Aug.

Die Regierung bereitet einen neuen Plan vor, die nomadischen Karimojongkrieger zu entwaffnen.

2001, 20. Aug.

Christliche und Muslimische Führer der Acholi haben gefordert, die Lager der internen Flüchtlinge aufzulösen, da die Lebensbedingungen in den Lagern menschenunwürdig seien.

2001, 04. Sept.

Die Lord´s Resistance Army griff sie ein Lager in der Nähe von Gulu an. sechs Menschen starben bei einem Angriff auf ein Fahrzeug des Catholic Relief Service.

2001, 08.Sept.

Die geplante Entwaffnung der nomadischen Karimojong Krieger führt zu Chaos und macht 80,000 Menschen heimatlos.

2001, 14. Sept.

Uganda nimmt wieder diplomatische Beziehungen mit dem Sudan auf.

2001, 22. Sept.

Human Right Watch kritisiert einen Gesetzesentwurf, das die Freiheit von NROs stark einschränkt.

2001, 11. Okt.

14 Personen sterben im Norden des Landes an der Beulenpest.

2001, 06. Nov.

Die Präsidenten von Ruanda und Uganda treffen sich in London, um Spannungen zwischen ihren Ländern abzubauen.

2001, 02. Dez.

Der Verteidigungsminister droht Ruanda mit Militäraktionen

2001, 03, Dez.

Karamojong Krieger übergeben Präsident Museveni 3000 Waffen. Sie sollen an die 40 000 Waffen besitzen.

2001, 04. Dez.

Der Weltkongress der Frauen wird im Juli in der Makerere Universität in Kampala stattfinden.

2001, 19. Dez.

Die Weltbank unterstützt Uganda mit $ 225 Mio. für den Bau eines neuen Staudammes am Nil in der Nähe von Jinja mit einer Leistung von 200 MW.