Westsahara: Ereignisse und Entwicklungen 2004 20 Jahre Gefängnis für Sahrauis DemonstrantenEin Gericht hat drei Jugendliche, die für die Unabhängigkeit der ehemals spanischen Westsahara demonstriert hatten, zu Gefängnisstrafen von 15 und 20 Jahren verurteilt. (NAD 30.06.2006) Spanische Delegationen nach Hause geschicktDie marokkanische Regierung hat Delegationen der Stadt Madrid und des katalanischen Parlaments auf dem Flughafen der sahraouischen Hauptstadt Laayoune festgehalten und zur Rückkehr gezwungen. Die Politiker wollten Menschenrechtsverletzungen in der Westsahara untersuchen, wo marokkanische Sicherheitskräfte Proteste gegen die Besatzungsmacht gewaltsam niedergeschlagen hatten. (NAD 10.06.2005) Südafrika erkennt die Sharaoui-Republik anDie südafrikanische Regierung hat offiziell die Saharaoui-Republik der Polisario Front offziell anerkannt. Marokko hat gegen die Anerkennung mit Nachdruck protestiert. Nur 20 afrikanische Staaten erkennen die Westsahara als Staat an. (NAD 24.06.2004) Neuer UN-Repräsentant für Westsahara Der neue Reprräsentant der UN für die Westsahara, der James Baker ablöst, Alvaro de Soto, will die Politik seines Vorgängers weiterführen. Die UN besteht weiterhin auf ein Referendum, um die Zukunft des Landes zu bestimmen. (NAD 24.06.2004) Kostenlose Telefone für Flüchtlinge Dank einer Initiative des UN-Flüchtlingsprogramme UNHCR können Flüchtlinge aus der Westsahara, die seit 30 Jahren in Lagern in der algerischen Wüste leben, zum ersten Mal kostenlosen Telefonkontakte mit ihren Familien im von Marokko besetzten Teil aufnehmen. (NAD 17.01.2004) |