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Abkürzungen und Stichworte

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AA Auswärtiges Amt. Sitz in Berlin.
ACEAC Association des Conférences Episcopales de l'Afrique Centrale: Vereinigung der Bischofskonferenzen Zentralafrikas (Burundi, Ruanda, Kongo DR)
ACERAC Association des Conférences Episcopales des la Region de l'Afrique Centrale: Vereinigung der Bischofskonferenzen der Region Zentralafrikas (Kamerun, Kongo-Brazzaville, Äquatorial Guinea, Zentral Afrikanische Republik, Tschad)
ACHPR African Commission on Human and Peoples Rights = Afrikanische Menschen- und Völkerrechtskommission
ACP African-Caribbean-Pacific (States)= AKP: Afrika-Karibik-Pazifik Staaten (besonders in Verbindung mit Lomé-Abkommen)
ADB / AfDB African Development Bank = Afrikanische Entwicklungsbank, Sitz in Abidjan, Elfenbeinküste, 1963 in Khartoum gegründet.
AECAWA Association of the Episcopal Conferences of Anglophone West Africa: Vereinigung der Bischofskonferenzen im englischsprachigen Westafrika.
AEFJN Africa Europe Faith and Justice Network (Sitz in Brüssel, das NAD ist Mitglied im AEFJN) = RFJAE: Reseau Foi et Justice Afrique-Europe
AGEH Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe, geründet 1959 von katholischen Verbänden und Institutionen. Vermittelt Fachkräfte aus Deutschland in Entwicklungsländer. Nicht selber Projektträger.
AGOA The African Growth and Opportunity Act = Gesetzgebung der USA um Handel mit Afrika zu begünstigen.
AMECEA Association of Member Episcopal Conferences in Eastern Africa = Vereinigung Ostafrikanischer Bischofskonferenzen, mit Sitz in Nairobi
AMREF African Medical and Research Foundation
AMF Arab Monetary Fund
AOA Agreement on Agriculture = Agrarabkommen der WTO
ANB African News Bulletin (=BIA): Informiert mit Nachrichten und internationaler Presseschau aus und über Afrika. Zweisprachig: Englisch und Französisch. Nachrichtenservice der Afrikamissionare Weisse Väter, Brüssel.
APE Accord de Partenariat Economique = Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen EU und AKP Staaten (WPA - Englisch EPA)
APRM African Peer Review Mechanism - Teil des NEPAD Programms für eine freiwillige gegenseitige Evaluierung der Mitglieder
APS / GPS Allgemeines Präferenzsystem / General System of Preferences
AU African Union = Afrikanische Union
ASAS Association of Southern African States: 1974 gegründet von den Südafrika benachbarten Staaten als gemeinsame Aktion gegen Apartheid und für eine Isolierung Südafrikas.
AwZ Ausschuß für wirtschaftliche Zusammenarbeit des Deutschen Bundestages (Sitzungen sind in der Regel nicht öffentlich).
BfdW Brot für die Welt. Hilfswerk der EKD.
BIA Bulletin d'Information Africaine (= ANB, African News Bulletin: ANB-BIA)
BIP Bruttoinlandprodukt: Alle Dienstleistungen und produzierten Güter der Wirtschaft eines Landes.
BIT Bilateral Investment Treatees = Traites d'investissement Bilateraux (TIBs): Bilaterale Investitionsabkommen
BIZ Bank für Internationalen Zahlungsausgleich
BMF Bundesfinanzministerium
BMZ Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sitz in Bonn. (Ministerin: Heidemarie Wiezoreck-Zeul)
BSP Bruttosozialprodukt: Das Ergebnis der Leistungen, die von den Bürgern eines Landes insgesamt in einem Jahr durch Arbeit und Kapital erbracht werden.
BTA Bilateral Trade Agreement = Bilaterales Handelsabkommen
BUKO Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen, gehört der International Coalition for Development Action an.
BWI
Bretton Wood Institutionen = Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF)
CAP Common Agricultural Policy = Politique Agronome Commune (PAC)
CEDEAO Communauté Economique de l'Afrique de l'Ouest. = Economic Community of West African States. Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten. Sitz in Abuja, Nigeria (Englisch ECOWAS)
CEEAC Communauté Économique des États de l'Afrique Centrale. Wirtschaftsgemeinschaft zentralafrikanischer Staaten, Sitz in Libreville, Gabun, gegründet 1985.
CEMAC Communauté Monetaire et Économique de l'Afrique Centrale = Wirtschafts-und Finazgemeinschaft Zentralafrikas.
CEPGL Communauté Économique des Pays des Grands Lacs, Wirtschaftgemeinschaft der Länder des Gebietes der Großen Seen: Ruanda, Burundi und Congo. Gegründet 1976.
CERAO Conférences Episcopales de l'Afrique de l'Ouest Francophone: Vereinigung der Bischofskonferenzen des französischsprachigen Westafrika.
CERNA Conférence Régionale du Nord de l'Afrique. = Nordafrikanische Bischofskonferenz
CFA-Franc Währung der CFA-Franc-Zone. Dazugehörige Länder: Äquatorial-Guinea, Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Kamerun, Zentralafrika, Komoren, Kongo, Mali, Niger, Senegal, Tschad, Togo.
CFSP Common Foreign and Security Policy = Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union
CGIAR Consultive Group for International Agricultural Research = Internationale Agrarforschungszentren zu denen verschieden Staaten Entwicklungsgelder geben, damit besoders für die Agrarwirtschaft der 3. Welt neues Saatgut und alternative Anbaumethoden erforscht werden können.
CI Caritas Internationalis, Internationale Dachorganisation der katholischen Caritas mit Sitz in Rom.
CIDSE Cooperation Internationale pour le Developpement et la Solidarité, Koordinierungsstelle der Katholischen Entwicklungsorganisationen in Europa mit Sitz in Brüssel.
CITES Convention about the international Trade with Endangered Species = Konvention über den internationalen Handel mit bedrohten Arten
CNUCED Conférence des Nations Unies sur le Commerice et le Développement
s. UNCTAD
COARM Commitee on Armanment: Komitee aus Experten der EU, das Entscheidungen über Export von konventionellen Waffen vorbereitet.
COMESA Common Market for Eastern and Southern Africa: Gemeinsamer Markt für das östliche und südliche Afrika.
COPAL Cocoa Producers Alliance: 1962 von Ländern gegründet, die als Kakaoproduzenten dem Preisverfall entgegenwirken wollen.
COP-MOP Die UN-Klimakonferenz  ist die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der UN-Klimarahmenkonvention. Seit 2005 ist die Konferenz um das Treffen der Mitglieder des Kyoto-Protokolls ergänzt worden (Meeting of the Parties, MOP)
CPMC Comité Permanent Consultatif du Maghreb. Ständiger Beratungsausschuß des Maghreb; Sitz in Tunis.
CPLP Comunidade dos Países de Língua Portuguesa (Gemeinschaft der portugiesisch-sprechenden Länder)
CP Completion Point = Endpunkt im Prozess der Entschuldung von HPIC Ländern durch den Internationalen Währungsfonds
CSO Civil Society Organisation = Ziviligesellschaftliche Organisation
CRC Convention on the Rights of Children - Konvention über die Rechte des Kindes
DAAD Deutscher Akademischer Austauschdienst, Kennedyallee 50, 53175 Bonn. Vermittelt Austausch unter Wissenschaftlern und Akademikern zwischen Deutschland und dem Ausland. Förderprogramme für Wissenschaftler aus Entwicklungsländern.
DAC Developement Assistance Committee / Entwicklungshilfeausschuß der OECD
DC Developing Country = Entwicklungsland
DDR Disarmament - Demobilisation - Reintegration = Entwaffnung - Demobilisierung - Reintegration von Kindersoldaten
Derbez-Text Dieser Text wurde am 13. September 2003 vom Vorsitzenden der 5. Ministerkonferenz in Cancún – dem mexikanischen Außenminister Derbez – den teilnehmenden Ministern als neues Kompromissdokument vorgelegt.
DPA Deutsche Presseagentur, Sitz in Berlin.
DSA
debt sustainability analysis = Schuldentragfähigkeitsanalyse der Weltbank
DSE Deutsche Stiftung für Internationale Entwicklung. Sitz in Bonn. Träger: Bund und Bundesländer. Aus- und Weiterbildung von Fachkräften aus Deutschland für die Dritte Welt.
DSF
Debt Sustainability Framework = Rahmenwerk für Schuldentragfähigkeit des Internationalen Währungsfonds
Dienste in Übersee: Organisation der EKD, die Fachkräfte an Partnerorganisationen in Überse vermittelt.
DWHH Deutsche Welt-Hungerhilfe, Adenauerallee 134, 53113 Bonn.
EAC East African Cooperation / Ostafrikanische Zusammenarbeit
EAGLF / EAGGF Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für Landwirtschaft / European Agricultural Guidance and Guarantee Fund
EBA "Everything But Arms" Initiative - Alles-außer-Waffen-Initiative
ECA Economic Commission for Africa = UNECA
EC European Commission = Europäische Kommission
ECHO European Community Humanitarian Office / Amt für Humanitäre Hilfe der Europäischen Gemeinschaft.
ECOMOG ECOWAS Monitoring Group (militärische Friedenstruppe mit Soldaten aus Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gambia, Nigeria und Togo.)
ECOSOC Economic and Social Council = Wirtschafts- und Sozialrat der UN
ECOWAS Economic Community of West African States. Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten. Sitz in Abuja, Nigeria (Französisch CEDEAO)
ECOWAP Agricultural Policy of the Economic Community of West African States ECOWAS - CEDEAO. Agrarpolitik der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten
EDF European Development Fund = Europäischer Entwicklungsfonds, EEF. Von EU-Mitgliedern getragener Fonds, unterstützt Entwicklungspolitik der EU in AKP Staaten, besonders Afrika.
EFTA Europäische Freihandelsassoziation (Schweiz, Norwegen, Lichtenstein, Island)
EIB Europäische Investitionsbank
EKD Evangelische Kirche in Deutschland, deren Hilfswerk "Brot für die Welt" (BfdW) seinen Sitz in Stuttgart hat und das mit etwa 25% seiner Hilfsgelder Projekten in Afrika fördert.
EMW Evangelisches Missionswerk in Deutschland, Sitz in Hamburg. Dachverband der Missionswerke von Landeskirchen der EKD, von Freikirchen sowie anderer Einrichtungen.
EP European Parlament = Europäisches Parlament
EPA European Partnership Agreement (französisch APE - Deutsch WPA - Wirtschaftspartnerschaftsabkommen)
EPRD European Programme für Reconstruction and Developement / Europäisches Programm für Wiederaufbau und Entwicklung.
ESI Environmental Sustainability Index = Instrument zur Messung der ökologischen Nachhaltigkeit von Staaten
EU Europäische Union
ESAP Economic Structural Adjustment Programme: Programm für wirtschaftliche Strukturanpassung.
EZE Evangelische Zentralstelle für Entwicklungshilfe
EZB Europäische Zentralbank
FAO Food and Agriculture Organisation: Welternährungsorganisation (Sitz in Rom)
FDI Foreign Direct Investment = Direkte ausländische Investitionen
FTA Free Trade Agreement = Freies Handelsabkommen
FTAA Panamerikanische Freihandelszone für Nord- und Südamerika
FTAP Faires und Transparentes Schiedsverfahren. Forderung, um ein internationales Insolvenzrecht durchzusetzen.
FTZ Free Trade Zone: Freihandelszone
G 7 / G 8 Gruppe der bedeutendsten Industrienationen: USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Italien - Mit Russland G 8
G 20 Gruppe von etwa 20 Schwellenländern, wie Brasilien, Indien, China, Südafrika, die innerhalb der Welthandelsorganisation ihre Interessen gegenüber den USA und EU vertreten.
G 90 Gruppe der Entwicklungsländer, die gemeinsam die Interessen der ärmeren Länder in der WTO vertreten.
GAP / CAP Gemeinsame Agrarpolitik / Common Agricultural Policy
GATS General Agreement of Trade in Service = Abkommen der Uruguay-Runde über die Liberalisierung öffentlicher Dienste
GATT General Agreement on Tariffs and Trade = Internationales Zoll- und Handelsabkommen. Von 1947 zur Uruguay-Runde 1986, danach unter WTO.
GEPA Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt. 1975 gegründet. Versorgt Dritte-Welt-Läden, Gruppen in Bildungsarbeit und Aktionsgruppen mit Waren aus der Dritten Welt. Sitz in Wuppertal.
GFTAM Global Fund against Tuberculosis, Aids and Malaria = Globale Fonds zur Bekämpfung von Tuberkulose, Aids und Malaria
GKKE Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung: In der Konferenz sind die beiden großen Kirchen vertreten. Von evangelischer Seite die "Arbeitsgemeinschaft Kirchlicher Entwicklungsdienst (AG KED)", von katholischer Seite die "Deutsche Kommission Justitia et Pax".
GSP General System of Preferences = Allgemeines Präferenzsystem (APS)
GTZ Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Sitz in Eschborn.
GVO Genetisch veränderte Organismen
HPIC Heavily Indebted Poor Countries = Stark verschuldete arme Länder.
IABSA International Action Network Against Small Arms = Internationales Aktionsnetz gegen Kleinwaffen.
IANSA International Action Network on Small Arms = Réseau d'Action Internationale sur les Armes Légères (RAIAL) = Internationales Netzwerk zur Aktion gegen Kleinwaffen.
IBDR = BIRD International Bank for Development and Reconstruction = Banque internationale pour le Development et pour la Reconstruction: Internationale Bank für Entwicklung und Wiederaufbau. Bildet zusammen mit IDA die Weltbank.
ICC International Chamber of Commerce = Internationale Handelskammer
International Criminal Court = Internationaler Strafgerichtshofe
ICDA International Coalition for Development Action
ICESCR International Covenant on Economic, Cultual and Social Rights
ICJ International Court of Justice = Internationaler Gerichtshof, Sitz in Den Haag, Niederlande
ICESCR
International Covenant of Economic, Social and Cultural Rights 1946
Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte
ICTR International Criminal Tribunal for Rwanda = Internationale Tribunal für Kriegsverbrechen in Ruanda. Sitz des Tribunals ist Arusha, Tansania.
IDA = AID International Development Association = Agence International pour le de developement; Internationale Entwicklungsorganistion, Tochterges. der Weltbank. Gibt besonders nicht mehr kreditwürdigen Ländern Kredite zu leichteren Bedingungen.
IFI Internationale Finanzinstitutionen
(Weltbank und Internationaler Währungsfonds)
IKRK Internationales Komitee des Roten Kreuzes, mit Sitz in Genf.
ILO International Labour Organization = Internationale Arbeitsorganisation. Sitz in Genf, Schweiz.
IMBISA Inter-Regional Meeting of Bishops of Southern Africa: Interregionale Bischofskonferenz vom Südlichen Afrika
IMF International Monetary Foundation = IWF: Internationaler Währungsfonds
IPO Die Kurzform für Initial Public Offering. Es ist das erstmalige öffentliche Angebot von Aktien einer Aktiengesellschaft im Zuge eines Börsegangs.
IPRs Intellectual Property Rights = Recht am Geistigen Eigentums
IPS Ein von WIPO vorgeschlagenes Internationales Patent System
IRK Internationales Rotes Kreuz
IRNO Internationale Nichtregierungsorganisationen
IRO Internationale Regierungsorganisationen
IStGH Internationaler Strafgerichtshof
IWF = IMF (International Monetary Foundation) Internationaler Währungsfonds. Sitz in Washington
KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau
KNA Katholische Nachrichtenagentur (Hauptsitz in Bonn)
KOSA Koordination Südliches Afrika
LDC Less Developed Countries = Weniger Entwickelte Länder
LLDC Least Developed Countries = Am Wenigsten Entwickelte Länder
Lomé Hauptstadt von Togo, Westafrika. Danach benannt ist das dort ausgehandelte Abkommen zwischen AKP Staaten und der EU zu Handel, Wirtschaft und Entwicklung.
MAI Multilateral Agreement on Investment = Accord Multilateral sur l'Investissement (AMI): Multilaterales Investitionsabkommen
MDRI Multilateralen Entschuldungsinitiative des IMF
MEA Multilaterial Environmental Agreement = Multilaterales Umweltabkommen
MFN Most Favoured Nation
MIC
Middle Income Countries - Mittlere Einkommensländer
MOEL Mittel- und osteuropäische Länder
MDG Millennium Development Goals = Millennium Entwicklungsziele des Millennium Gipfels 2000
MRK Menschenrechtskommission (der Vereinten Nationen) in Genf
NAFTA Nordamerikanische Freihandelszone
NAMA Non-Agricultural Market Access - Verhandlungen bei der Welthandelsorganisation über "Marktzugang für Industriegüter"
NBA Autorité du bassin du fleuve Niger = Koordinationstelle der 9 Staaten, durch die der Niger fließt.
NEPAD Neue Partnerschaft für Afrikanische Entwicklung. Eine im Jahr 2001 von den Präsidenten Südafrikas, Nigerias und des Senegal gestartete Initiative zur Entwicklung Afrikas.
NGO(s) Non-Government Organisation(s) = NRO: Nichtregierungsorganisatione(n)
NIC Newly Industrialised Countries = Schwellenländer
NRO (=NGO) Nichtregierungsorganisation
NSA Non-state-actor = Nichtstaatliche Akteure
OAU Organization of African Unity = Organisation für die Afrikanische Einheit. Sitz in Addis Abeba, Äthiopien. Gegründet 1963. Generalsekretät: Salim Ahmed Salim aus Tansania.
ODA Official Development Aid = Öffentliche Entwicklungshilfe
OECD Organization for Economic Cooperation and Development = Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
OIC Organization of Islamic Conference = Islamische Konferenz (55 Mitgliedsstaaten in 1998)
OIF
l'Organisation internationale de la francophonie = Internationale Organisation der französisch-sprechenden Länder
OLF Oromo Liberation Front
OP Optional Protocol
OPEC Organisation of Petroleum Exporting Countries = Organisation der Erdöl expotierenden Länder
OSCE Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
PRS Poverty Reduction Stragegy, Strategischer Plan des IWF für arme Länder seit 1999
PRSP Poverty Reduction Strategy Papers, Nationale Programme für Armutsbekämpfe für IWF und WB
RAIAL Réseau d'Action Internationale sur les Armes Légères = International Action Network on Small Arms (IANSA) = "Internationales Netzwerk zur Aktion gegen Kleinwaffen.
RFJAE RFJAE: Reseau Foi et Justice Afrique-Europe = AJFJN Africa Europe Faith and Justice Network (Sitz in Brüssel, das NAD ist Mitglied im AEFJN)
RIP Regional Indicative Programmes = Regional Programme der EU zur Konfliktprävention in vier afrikanischen Regionen
RPA Rwandan Patriotic Army: Ruandische Patriotische Armee, gebildet aus den Mitgliedern der RPF: Ruandan Patriotic Front (Patriotische Front Ruandas)
RSA Republik Südafrika
RSF Reporters sans Frontiers: Reporter ohne Grenzen, eine Organisation, die sich um freie Berichterstattung sowie um den Schutz der Menschenrechte von Journalisten bemüht.
RTA Regional Trade Agreement = Regionales Handelsabkommen
SACBC Southern African Catholic Bishops' Conference = Südafrikanische Bischofskonferenz
SACU Southern African Custom Union = Südafrikanische Zollunion (Südafrika, Namibia, Lesotho, Botwana, Swaziland)
SADC Southern African Development Community = Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika. Sitz in Gaborone, Botswana.
SAP Structural Adjustment Programmes: Strukturanpassungsprogramme, die die Weltbank manchen Ländern auferlegt, wenn sie von ihr Kredite erhalten.
SAPRIN Structural Adjustment Participatory Review Initiative Network = Partizipative Initiative zur Überwachung von Strukturanpassung
SECAM Symposium of Episcopal Conferences of Africa and Madagascar = Arbeitsgemeinschaft der Bischofkonferenzen von Afrika und Madagaskars
SI Singapore Issues
SME Small and Medium Enterprises = Kleine und mittlere Unternehmen
SDRM Sovereign Debt Restructuring Mechanism = Umschuldungsmechanismus für Souveräne Staaten, Geplante Instanz des IWF für zahlungsunfähige Staaten
SEF Stiftung Entwicklung und Frieden
Signapurthemen Die in der WTO verhandelten vier Singapur-Themen sind: Investitionen, öffentliches Beschaffungswesen, Wettbewerbspolitik und technische Handelserleichterungen.
SALW Small arms and light weapons = Klein-und Leichtwaffen
SPS Agreement
Sanitary and Phytosanitary (measures) - WTO Reglung über Gesundheits- und Pflanzenschutzbedingungen im internationalen Handel
SSA Subsaharan Africa = Subsaharisches Afrika
SWAPO South West African Peoples's Organization = ehemalige Befreiungsbewegung für Namibia. Erreichte nach der Unabhängigkeit die Mehrheit im Parlament und stellte die Regierung.
STABEX Export Earnings Stabilisation Programmes: = Fonde de Stabilisation des Recettes d'Exportation: Stabilisierungssystem, das nach dem Lome-Abkommen, die nomilanen Exporterlöse bei Produktionsausfällen, Preisverfällen u.ä. ausgleicht
SYSMIN Finanzierungsfazilität zur Kompensation von AKP-Ländern für Exporteinbußen bei mineralischen Rohstoffen
TNC Transnational Cooperation
TRIMS Trade Related Intellectual Investment Measures - Handelsbezogene Investionsmaßnahmen
TPLF Tigray People's Liberation Front: Tigray, Volksfront für die Befreiung Tigrays (in Äthiopien).
UEMOA Union Èconomique et Monétaire Ouest Africaine = Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion. Vereinigung westafrikanischer Länder, die der Franc-Zone angehören. Ziel ist die Integration der Wirtschaft, die Vereinheitlichung von Zöllen, die Einrichtung einer Freihandelszone mit gemeinsamen Aussenzöllen.
TRIPS Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights=Ein Abkommen der Welthandelsorganisation (WTO) zum handelsbezogenen Schutz geistigen Eigentums (Patentrechte)
UEMOA Union Economique et Monétaire de l'Afrique de l'Ouest = Westafrikanischer Wirtschafts- und Finanzunion
UNCTAD United Nations Conference on Trade and Development = Welthandels- und Entwicklungskonferenz. Sitz in Genf, Schweiz.
UNDP United Nations Development Programme = Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Sitz in New York
UNECA United Nations Economic Commission for Africa (ECA) Hilfe für Afrikanische Staaten bei wirtschaftlicher Zusammenarbeit innerhalb des Kontinents.
UNESCO United Nations Education, Science and Culture Organization=UN Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur. Sitz in Paris.
UNFPA UN-Bevölkerungsprogramm
UNHCHR United Nations High Commissioner for Human Rights = UN Hochkommissar für Menschenrechte. Sitz in Genf. Hochkommissarin: Mary Robinson
UNHCR United Nations High Commissioner for Refugees: Hoher Flüchtlingskomissar der Vereinten Nationen. Sitz in Genf, Schweiz.
UNICEF United Nations International Children's Fund = Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Sitz in New York
UNIDO United Nations Industrial Development Organisation
UNITA Union für die totale Unabhängigkeit Angolas
UN-NADAF New Agenda for Development of Africa in the 1990s: Programm der Vereinten Nationen, ums die Entwicklung in Afrika zu fördern
UNO United Nations Organization = Vereinte Nationen, Sitz in New York, 185 Mitgliedsstaaten (1998); Ziel: Weltfriede und internationale Sicherheit. Generalsekretär ist seit 1997 Kofi Annan.
UPOV Union for the protection of new varieties of Plants: Vereinigung zum Schutz der Vielfalt der Pflanzen.
VENRO Verband Entwicklungspolitik der Nichtregierungsorgnisationen
WB World Bank = Weltbank
WEED World Economy, Ecology and Development – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung e.V.
WEF World Economic Forum: Jährliches Treffen bedeutenden Politikers und Wirtschaftsführern
WIPO World Intellectual Property Organisation - Weltorganisation für geistiges Eigentum der UN
WFP World Food Programme = Welternährungsprogramm. Sitz in Rom.
WHO World Heath Organisation = Weltgesundheitsorganisation.
WPA Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit AKP Staaten (Englisch EPA, Französisch APE)
WTO World Trade Organisation = Welthandelsorganisation. 135 Staaten sind Mitglieder, Sitz in Genf, Generaldirektor: Mike Moore
WWG Weltwirtschaftsgipfel: Jährliche Konferenz der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7): Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika.
ZMO Gemeinsame Zuckermarktordnung der Europäischen Union von 1968